Fernsehen, Handy, Internet, Spielekonsolen und Apps

Wie Grundschüler in Westfalen-Lippe den richtigen Umgang mit unterschiedlichen Medien lernen können

(02.06.2020). Elektronische und digitale Medien gehören schon lange zum Alltag von Kindern dazu. Unter den Freizeitaktivitäten nimmt insbesondere das Fernsehen bei den 6- bis 13-Jährigen einen wichtigen Stellenwert ein. Laut aktueller KIM-Studie (Kindheit Internet Medien) gaben 79 Prozent der befragten Kinder an, jeden oder fast jeden Tag fernzusehen. Der Fernseher ist das Medium, auf das die 6- bis 11-Jährigen am wenigsten verzichten können. Bei den 12- bis 13-Jährigen ist es der Computer und das Internet. Während 63 Prozent der 10- bis 11-Jährigen ein eigenes Handy besitzen, haben 54 Prozent eine eigene Spielekonsole, 39 Prozent einen eigenen Fernseher und 19 Prozent einen eigenen Computer. Aber was stellen die Kinder mit den unterschiedlichen Medien an? Sind sie in der Lage sicher damit umzugehen? Können Sie ihr eigenes Medienverhalten bereits einschätzen?

„Gerade die Grundschüler können das noch nicht“, sagt Susanne Thiel, Bereichsleiterin Prävention bei der IKK classic in Westfalen-Lippe. „Wer vor dem Fernseher oder der Spielekonsole sitzt, bewegt sich in dieser Zeit eher nicht“ sagt sie. „Häufig werden dabei noch Snacks oder Süßigkeiten verputzt, was schon in jungen Jahren zu Übergewicht führen kann.“ Je nachdem, was die Kinder für einen Film schauen oder welches Spiel sie auf der Konsole spielen, können unterschiedliche Emotionen ausgelöst werden – zum Beispiel Angst oder Trauer, aber auch Freude. „Wann, wie und wie oft die Kleinen Medien nutzen, entscheidet sich bereits in der frühen Kindheit. Deshalb spielen Eltern und Grundschulen eine wichtige Rolle“, so Susanne Thiel. Sie möchte Eltern und Grundschullehrern in Bielefeld deshalb das kostenfreie Präventionsprogramm „Die Rakuns – das gesunde Klassenzimmer“ ans Herz legen. Es wurde von der Stiftung Kindergesundheit gemeinsam mit der IKK classic entwickelt. Comic-Waschbären vermitteln Grundschülern kindgerecht Wissenswertes rund um die Gesundheit und stärken die unterschiedlichsten Kompetenzen – im Klassenverbund, aber auch in Gruppenarbeit. Bei dem Modul Medienkompetenz für die Klassen drei und vier bewerten die Schüler unterschiedlichste Medien, setzen sich mit ihrem eigenen Medienverhalten auseinander, erarbeiten die Vor- und Nachteile und erlernen einen sinnvollen Umgang mit den Medien.

Alle Grundschullehrer sind herzlich eingeladen, die Materialien zu den jeweiligen Unterrichtsmodulen einzusetzen und können diese kostenlos bestellen unter: www.rakuns.de
Dort finden auch Kinder und Eltern viele Informationen.

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