Selbsthilfe: Fördergelder für Projektförderung noch abrufbar

Die IKK classic unterstützt in diesem Jahr noch individuelle Vorhaben von Selbsthilfegruppen in einigen Regionen in Westfalen-Lippe.

(30.09.2020). Selbsthilfegruppen sind für viele Betroffene eine wichtige Stütze und Anlaufstelle und leisten bei der Bewältigung von Krankheiten, Behinderungen und psychosozialen Problemen einen wichtigen Beitrag. Dabei unterstützt sie die Krankenkasse IKK classic, die individuelle Projekte der Gruppen finanziert. In diesem Jahr ist alles anders: Durch die Corona-Pandemie fand der Austausch mit Betroffenen im Frühjahr nur telefonisch, per E-Mail oder online statt. Mittlerweile treffen sich einige Gruppen wieder persönlich, andere wiederum nutzen dafür weiterhin digitale Anwendungen. Manche Selbsthilfegruppen konnten in diesem Jahr ihre geplanten Vorhaben nicht realisieren, sie wurden abgesagt oder verschoben. Aus diesem Grund sind noch finanzielle Mittel übrig: in Dortmund; im Hochsauerlandkreis; in den Kreisen Höxter, Lippe, Paderborn, Recklinghausen, Steinfurt und Unna.

„Selbsthilfegruppen können dort noch Fördergelder im Rahmen der Projektförderung beantragen“, sagt Susanne Thiel, Leiterin Bereich Prävention in Westfalen-Lippe. Förderfähig sind beispielsweise gruppenspezifische Vorhaben oder ein Jubiläum. Die Anträge können noch bis Ende des Jahres gestellt werden. Apropos: „Eine Gruppe kann auch mehrere Anträge pro Jahr stellen, solange jeder einzelne Antrag die Grundsätze des Leitfadens zur Selbsthilfeförderung einhält“, so die Gesundheitsexpertin. Die Formulare gibt es im Internet: www.gkv-selbsthilfefoerderung-nrw.de

Anträge auf Pauschalförderung für kommendes Jahr bis März 2021
Es gibt auch noch die sogenannte Pauschalförderung. Diese wird von den Krankenkassen und
-verbänden in Nordrhein-Westfalen (GKV-Gemeinschaftsförderung NRW) einmal jährlich für Büromaterialien, Raummiete, Porto, Telefon, Erstellung und Pflege der Internetseite, die Durchführung von Gremiensitzungen oder Schulungen und Fortbildungen gewährt. „Diese Gelder müssen die Selbsthilfegruppen bis Ende März eines jeden Jahres beantragen“, sagt Susanne Thiel. Bei der Antragsstellung helfen die Mitarbeiter der Selbsthilfe-Kontaktstelle sowie die Ansprechpartner der Krankenkassen.

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