IKK classic im Kreis Lippe unterstützt besondere Selbsthilfeprojekte

(11.05.2021). Selbsthilfegruppen leisten einen wesentlichen Beitrag bei der Bewältigung von Krankheiten, Behinderungen und psychosozialen Problemen. Sie wollen mit ihrer Arbeit erreichen, dass sich Betroffene informieren, austauschen und gegenseitig helfen. Dabei werden sie von den gesetzlichen Krankenkassen unterstützt. An einem ganz besonderen Projekt war die IKK classic  im vergangenen Jahr beteiligt: die Entstehung des Buches „Gut leben mit dem Defibrillator“ der Selbsthilfegruppe HERZ IN TAKT – Defi-Liga e.V. Die Autorin Birgit Schlepütz begleitet die Defi-Liga schon seit vielen Jahren und schreibt regelmäßig über deren Arbeit. „Mit der IKK classic und dem Humboldt Verlag haben wir zwei unabhängige Partner gefunden, die von dem Projekt überzeugt waren und den Weg zu diesem Buch gefördert und geebnet haben. Bei der Entstehung haben außerdem zahlreiche Mediziner und Patienten mitgewirkt, deren Wissen und Erfahrungen in das Buch eingeflossen sind“, sagt Birgit Schlepütz. Im Frühjahr 2021 ist das Buch erschienen. Das 160 Seiten lange Nachschlagewerk ist im Buchhandel unter der ISBN 9783842629837 für 19,99 Euro zu kaufen und auch als E-Book erhältlich.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die Entstehung des Buches in diesen turbulenten Zeiten unterstützen konnten und hoffen, dass noch viele weitere solcher Leuchtturmprojekte folgen“, sagt Ronja Puls, Gesundheitsmanagerin der IKK classic im Kreis Lippe. „Im vergangenen Jahr war für die Selbsthilfegruppen alles anders. Die Gruppentreffen, viele Maßnahmen sowie Projektvorhaben konnten größtenteils nicht stattfinden und umgesetzt werden. Wir hoffen, dass sie in diesem Jahr realisiert werden können.“ Noch das ganze Jahr über können Förderanträge für individuelle Selbsthilfe-Projekte gestellt werden. Das sind beispielsweise auch besondere krankheitsbezogene Vorhaben wie Jubiläen oder Selbsthilfetage. Dafür ist es ratsam, sich frühzeitig mit den Ansprechpartnern für die Projektförderung abzustimmen. Vordrucke, Ansprechpartner und weitere Infos gibt es unter: www.gkv-selbsthilfefoerderung-nrw.de

Hintergründe

Der plötzliche Herztod ist in der westlichen Welt eine häufige Todesursache. Laut dem Deutschen Zentrum für Herz-Kreislauf-Forschung e.V. sterben hierzulande jährlich etwa 65.000 Menschen daran. Das sind 20 Prozent aller Todesfälle, die durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht werden. Defibrillatoren werden sowohl bei Menschen eingesetzt, die mit einer angeborenen Herzkrankheit leben, als auch bei Patienten, die bereits reanimiert werden mussten. Laut einer Analyse von statista.com haben im Jahr 2017 knapp 26.000 Menschen einen Defibrillator erhalten. Das Gerät erkennt, wenn das Herz aus dem Takt gerät und reagiert mit elektrischen Impulsen, um einen plötzlichen Herztod zu verhindern. Personen, die einen Defibrillator implantiert bekommen haben, haben häufig zahlreiche Fragen: Wie gestaltet sich der Alltag mit einem implantierten Defibrillator? Wie reagiert ein Defibrillator auf Elektrogeräte? Was ist auf Reisen zu beachten? Wie steht es mit Aktivitäten, die das Herz besonders fordern – wie Autofahren, Fliegen oder Sex? Die IKK classic hat in ihrem Onlinemagazin ebenfalls einige Informationen zum Leben mit einem Defibrillator zusammengestellt. Mehr unter: www.ikk-classic.de/gesund-machen/leben/leben-mit-defibrillator

Michael Lobscheid

Pressereferent
Nordrhein-Westfalen

Michael Lobscheid

Tel.: 0221 4891 212161
Fax: 0800 4558888489 

michael.lobscheid@ikk-classic.de