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Fehlzeitenanalyse im Handwerk

Der Krankenstand der IKK-Versicherten im Handwerk liegt 2017 bei 5,2 Prozent.

Der Anteil der Muskel-Skelett-Erkrankungen an allen Krankheitstagen bleibt weiter hoch (29,9 Prozent) – auch im Vergleich zur IKK classic gesamt (27,5 Prozent). Auch der Anteil der Verletzungen bleibt weiterhin hoch, sie machen 15,9 Prozent aller Fehltage aus (IKK classic gesamt: 13,9 Prozent). Der Anteil der psychischen Erkrankungen im Handwerk bleibt mit 9,4 Prozent auf einem konstant niedrigen Niveau und liegt damit 2,2 Prozentpunkte unter dem Wert für alle IKK-Versicherte (11,6 Prozent).

Erkrankung

2016

2017

Krankenstand

5,3 %

5,2 %

Muskel- und Skeletterkrankungen

30,1 %

29,9 %

Verletzungen und Vergiftungen

16,1 %

15,9 %

Krankheiten der Atmungsorgane

12,3 %

12,3 %

Psychische Erkrankungen

8,7 %

9,4 %

Krankheiten des Verdauungssystems

5,2 %

4,8 %

Kreislauferkrankungen

5,3 %

5,2 %

2017 wurde ein Handwerker durchschnittlich 18,9 Tage krankgeschrieben. Im Vergleich zum IKK-Versicherten benötigen Handwerker mit durchschnittlich 13,9 Tagen Krankheitsdauer knapp einen Tag länger um nach einer Erkrankung wieder fit zu werden. Dafür liegt der Anteil der Versicherten, die in 2017 keine einzige Krankmeldung vorlegten im Handwerk um 3,2 Prozentpunkte höher. Erkrankt ein Beschäftigter im Handwerk, dann wohl eher heftig und langwierig – das bestätigt der Anteil an Langzeiterkrankungen, er liegt mit 50,0 Prozent weiterhin hoch (Vorjahreswert: 48,9 Prozent).

Analyse im Detail

IKK classic

Handwerk

Gesundheitsquote (Anteil Versicherter ohne Krankmeldung)

40,0 %

43,2 %

Krankenstand

5,0 %

5,2 %

Durchschnittliche Fehltage pro Versichertem

18,4

18,9

AU-Fälle pro Versichertem

1,4

1,4

durchschnittliche Falldauer

13,0

13,9

Anteil Langzeiterkrankungen (Fälle über 42 Tage)

46,2 %

50,0 %