Autohaus Herten

Arbeitsbedingungen für die Gesundheit optimieren

Bereits 1938 gegründet wurde aus einer Autoreparaturwerkstatt ein großes Mercedes-Benz Autohaus mit insgesamt 105 Mitarbeitern an drei Standorten. Als Familienbetrieb wissen Karla und Hans-Jörg Herten wie wichtig es ist, junge Menschen zu unterstützen. Deshalb bieten sie auch zahlreiche Ausbildungsplätze an.

So vielfältig wie die Arbeit in einem Autohaus ist, so vielfältig sind auch die Belastungen. Trotz zahlreicher Hilfsmittel kommt es zu hohen körperlichen Belastungen. Zusätzlich entstehen in der Werkstatt Gefahren durch chemische Stoff e, Abgase und Lärm.

Ausgleichs- und Kräftigungsübungen

Aus diesen Gründen und mit dem Ziel, etwas Sinnvolles für die Gesundheit der Mitarbeiter zu tun, fanden sich die Geschäftsführung und die IKK classic zu einem ersten Gespräch zusammen. Es wurde im Betrieb ein Mitarbeitergremium zur Steuerung aller Maßnahmen eingebunden und eine Verantwortliche für die Koordination des betrieblichen Gesundheitsmanagement an den drei Standorten bestimmt. Auf Grundlage der Ergebnisse der Mitarbeiterbefragung konnte schließlich mit Unterstützung des Gesundheitsmanagers der IKK classic Björn Stark ein langfristiger Maßnahmenplan entwickelt werden. Die ersten Schritte in Richtung gesunder Betrieb waren getan.

„Im Workshop konnten wir die Mitarbeiter für die vorhandenen Arbeitsbelastungen sensibilisieren und gleichzeitig gemeinsam Ideen für entlastende Arbeitstechniken und -mittel entwickeln“, erzählt der IKK-Gesundheitsmanager. Die Ausgleichs- und Kräftigungsübungen vor allem auch für den Rücken fanden guten Zuspruch. Denn knapp die Hälfte aller Mitarbeiter hat laut Umfrage Schmerzen im unteren Rücken und im Nackenbereich.

Kürzere Transportwege, verbessertes Absaugsystem

Zur Verminderung der körperlichen Belastungen standen auch verbesserte Arbeitsbedingungen und geeignet Hilfsmittel zur Disposition. Zur Erleichterung der Arbeiten an großen LKWs und an den Sprinter-Modellen kommen nun mobile Leichtmetallpodeste zum Einsatz. Außerdem wurden Transportwege verkürzt und Lagerungsmöglichkeiten von Reifen
optimiert.

In der PKW-Werkstatt gibt es nun außerdem einen Reifenaufzug, der den Transport von Reifen in die erste Etage des Reifenlagers ermöglicht. Der Transport mit der Hand auf diese Ebene ist somit Vergangenheit. Für die körperlich stark belastende Reifenwechselsaison wurden weiterhin eine automatische Montagemaschine und ein elektrischer Reifenheber angeschaff t, auch an dieser Stelle konnte die Belastung für die Mitarbeiter drastisch reduziert werden.

Als gesundheitsgefährdend gelten auch die Luftbelastung durch Staub und Abgase. Denn immer mal wieder klagen Mitarbeiter über Kopfschmerzen. Deshalb wurden, um die vorhandenen Absauganlagen konsequenter zu nutzen, weitere Lagerungsmöglichkeiten für Abgasschläuche gebaut, um die Arbeitswege zu verkürzen und damit den Einsatz der Schläuche zu erhöhen. Für die neuen Auspuff systeme des Mercedes Actros konstruierten die Mitarbeiter selbst Adapter, um die
Abgase vom Auspuff optimal über die bestehenden Schläuche in die Absauganlage zu leiten.

„Das Projekt war für alle Beteiligten sehr erfolgreich. Es hat insgesamt nicht nur die Gesundheitssituation verbessert, sondern auch die Stimmung im Haus angehoben“, zieht Geschäftsführer Hans-Jörg Herten ein positives Resümee.

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Kontakt

Autohaus Herten GmbH (Kfz-Handwerk, 105 Beschäftigte)
Geschäftsführung
Karla Herten und Hans-Jörg Herten
Aachener Str. 19, 52349 Düren
Telefon: +49 2421 9549-0
E-Mail: info@mercedes-herten.com
www.mercedes-herten.com

IKK classic
Björn Stark
Tel.: 0221 4891 470061
bjoern.stark@ikk-classic.de


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