Suchtprävention am Arbeitsplatz

Häufigere Fehlzeiten, gesunkene Arbeitsleistung und starke Stimmungsschwankungen – Ursache für diese Symptome können möglicherweise Suchtmittel sein. Die IKK classic unterstützt im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements Betriebe bei der Suchtprävention.

Während eine Alkoholfahne einen recht eindeutigen Hinweis gibt, ist es schwieriger, den Missbrauch von Medikamenten, illegalen Drogen, Spielsucht oder andere Abhängigkeiten zu erkennen. Arbeitgeber wissen oft nicht, wie sie mit auffälligen Mitarbeitern umgehen sollen und wie sie ihnen helfen können.

Vorbeugen und  konsequentes  Handeln sind gefragt. Denn Studien zeigen, dass der Missbrauch oder die Abhängigkeit von Suchtmitteln keine Probleme von Randgruppen sind. Suchtkranke kommen aus ganz normalen Familien. Persönliche Probleme und berufliche Belastungen wie Leistungsdruck können Auslöser für einen problematischen Suchtmittelkonsum sein, der ohne Hilfsangebote häufig in die Abhängigkeit führt.

Sucht und Arbeit

Betroffen ist nicht nur der Mitarbeiter und seine Gesundheit, sondern auch das Unternehmen. Sucht wirkt sich negativ auf die Qualität der Arbeit aus, führt zu Problemen mit Kollegen, erhöht die Unfallquote, verursacht Kosten durch Ausfall und Fehlzeiten und kann dem Image des Betriebes schaden.

Die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen geht davon aus, dass zehn bis 15 Prozent der Mitarbeiter eines Betriebes alkoholgefährdet oder alkoholkrank sind. Fast ein Viertel der Arbeitsunfälle geschieht unter Alkoholeinfluss und Mitarbeiter mit Alkoholproblemen sind im Durchschnitt nur zu 75 Prozent leistungsfähig.

Gerade in kleinen Betrieben ist die Hemmschwelle hoch, einen Mitarbeiter darauf anzusprechen, ob Alkohol, Medikamente oder illegale Drogen ursächlich sind für Fehler, Unkonzentriertheit oder das häufige Entfernen vom Arbeitsplatz. Unsicher im Umgang mit dem betroffenen Mitarbeiter und aus Angst vor einem möglicherweise vorschnell geäußerten Verdacht wird das Thema oftmals gar nicht angesprochen. Doch ein Tabu schadet allen und hält den Suchtprozess beim Betroffenen nicht auf.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Ob telefonische Beratung, Seminar oder umfassende Betreuung vor Ort im Betrieb – die IKK classic bietet ein planvolles Projektmanagement, das für jedes Unternehmen seine ganz persönliche Lösung findet. Ein Handlungsfeld ist die Suchtprävention  –  unter www.ikk-classic.de/bgm erhalten Interessierte weitere Tipps und Infos zum betrieblichen Gesundheitsmanagement.

Auch bei Themen wie arbeitsbedingten körperlichen Belastungen, psychischen Belastungen und Stressmanagement sind die Gesundheitsmanager der IKK classic erste Ansprechpartner telefonisch unter unserer kostenlosen Servicehotline 0800 045 5400 für Sie da.

Weitere Infos finden Sie im IKK-Praxistipp Suchtprävention.