Schließen

Entgeltfortzahlung und Umlageverfahren

Ist ein Arbeitnehmer krankheitsbedingt arbeitsunfähig, hat der Arbeitgeber für maximal 42 Tage Entgeltfortzahlung zu leisten. Auch im Falle von Schwanger- und Mutterschaft einer Arbeitnehmerin ist das ausfallende Einkommen zu ersetzen – als Mutterschutzlohn bzw. Zuschuss zum Mutterschaftsgeld.

Mit diesen arbeitsrechtlichen Ansprüchen sieht sich das Lohnbüro stetig konfrontiert, häufig genug gehen damit komplexe Fragestellungen einher.  

Darüber hinaus gibt es noch das das Umlageverfahren nach dem Aufwendungsausgleichsgesetz.

Durch das Umlageverfahren werden kleinere und mittlere Betriebe, die in der Regel nicht mehr als 30 Arbeitnehmer beschäftigen, im Falle von Arbeitsunfähigkeiten ihrer Arbeitnehmer finanziell entlastet. Die erbrachten Arbeitgeberaufwendungen im Krankheitsfall werden in Höhe eines bestimmten Prozentsatzes (Umlagesatz) in den genannten Fällen erstattet. 

Der Umlagesatz ist immer für das Kalenderjahr gültig und kann nur zum Jahresbeginn bis spätestens zum 31. Januar des Folgejahres gewählt werden.

Das könnte Sie auch interessieren