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Was ist Diabetes?

Immer noch gern verharmlost und verborgen unter dem Deckmantel „Alterskrankheit“ steigen still und leise die Zahlen auch wesentlich jüngerer Zuckerkranker: Übergewicht, falsche Ernährung und zu wenig Bewegung fördern diese Entwicklung.

Diabetes mellitus, umgangssprachlich auch Zuckerkrankheit genannt, ist eine chronische Stoffwechselerkrankung. Aus dem Griechischen und Lateinischen übersetzt heißt Diabetes mellitus so viel wie "honigsüßer Durchfluss". Das beschreibt das Krankheitsbild recht anschaulich: Durch fehlendes oder in seiner Wirkung beeinträchtigtes Insulin wird der Blutzucker nicht wie sonst im Normalmaß gehalten. Die Folge: Zu hohe Blutzuckerkonzentrationen überschwemmen den Körper und werden deshalb auch über den Urin wieder ausgeschieden. 

Warum Menschen überhaupt an Diabetes mellitus erkranken, ist noch nicht bis ins letzte Detail erforscht. Tatsache ist jedoch, dass es verschiedene Formen von Diabetes gibt. Die beiden wichtigsten Formen sind der Typ-1- und der Typ-2-Diabetes.

Typ 1 oder Typ 2?

Mögliche Symptome erkennen

  • starker Harndrang
  • ständiges Durstgefühl
  • Müdigkeit
  • trockene Haut
  • häufige Infekte

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Vorsorge ist gut, Kontrolle ist besser!

Auch wenn Insulin der wichtigste Faktor für einen konstanten Blutzuckerspiegel ist, eine gesunde, ausgewogene, auf den tatsächlichen Kalorienbedarf ausgerichtete Ernährung spielt ebenso eine zentrale Rolle wie ausreichende Bewegung und die Vermeidung von Übergewicht. So zeigen neue Erkenntnisse, dass pro Woche bereits drei Mal 30 Minuten Sport ausreichen können, um einem Diabetes Typ 2 vorzubeugen oder ihn günstig zu beeinflussen. Vor allem Ausdauersportarten wie zum Beispiel Nordic Walking, LaufenSchwimmen oder Radfahren sind empfehlenswert. Und warum? Weil die aktiven Muskeln einen Botenstoff produzieren, der das Darmhormon GLP-1 stimuliert. Dieses fördert u. a. die Insulinproduktion.

Ob Typ 1 oder Typ 2 – ein weitgehend normales Leben mit Diabetes ist möglich und machbar. Wird eine Diabeteserkrankung festgestellt, ist neben der regelmäßigen ärztlichen Therapie immer auch der wachsame Umgang mit dem eigenen Körper wichtig. Ziel ist es, für möglichst normale Blutzuckerwerte zu sorgen, um das Risiko für mögliche Folgeerkrankungen zu reduzieren, z. B. Augen- und Nierenerkrankungen sowie Nervenschädigungen wie das Diabetische Fußsyndrom.

Vieles, was ein Diabetiker wissen und beachten muss, wird in den Schulungen unseres Betreuungsprogramms IKK Promed vermittelt, zum Beispiel geeignete sportliche Aktivitäten und das korrekte Messen des Blutzuckers.