Tee

Vor allem in der kalten Jahreszeit ist Tee ein beliebtes Heißgetränk. Aber ist er auch gesund?

Neben schwarzem, grünem, weißem, roten und Rotbusch-Tee, gibt es ein nahezu unüberschaubar großes Angebot an aromatisierten Tees. Dafür werden den Teesorten Blüten, Gewürzen, ätherische Öle oder Aromastoffe beigefügt.

Kräuter- und Früchtetee sind strenggenommen keine Tees, da sie anstatt aus dem Teestrauch aus Blüten, Blättern oder ganzen Früchten anderer Pflanzen hergestellt werden. Dennoch werden sie als Tee bezeichnet. Wählen Sie Tee entsprechend Ihrer Tagesform und Stimmung, und probieren Sie hin und wieder mal etwas Neues. Die Vielfalt der verschiedenen Teesorten macht es Ihnen leicht!

Teesorten im Überblick

Schwarzer, grüner und weißer Tee

Diese Sorten werden alle aus der Teepflanze Camilla sinensis hergestellt.  Der unterschiedliche Geschmack der verschiedenen Sorten ergibt sich aus dem Anbaugebiet (z. B. Sri Lanka, Indien oder Japan), den verwendeten Pflanzenteilen (z. B. Teeblätter, Knospen) und der Fermentierung; so nennt man das Oxidieren mit feuchtwarmer Luft.

Roter Tee

Auch Pu-Errh-Tee genannt. Die Inhaltsstoffe sind weitgehend identisch mit Schwarztee. Soll als „Schlankheitstee“ wirken - wissenschaftlich ist das bisher unbewiesen!

Rotbuschtee

Erzeugt aus den nadelartigen Blättern der südafrikanischen Rooisbos-Pflanze. Sehr bekömmlich, enthält kein Koffein. Das macht den Tee zum idealen Getränk für alle, die ihren Durst mit Tee löschen möchten.

Kräutertee

Aus Kräuterpflanzen hergestellt, wie beispielsweise Pfefferminze, Lindenblüte oder Salbei. Oft auch als Mischung, zum Beispiel Hustentee, in Apotheken erhältlich.

Früchtetee

Wird zumeist als Mischung aus Fruchtbestandteilen angeboten, enthält zum Beispiel Apfelstücke, Hagebuttenschale oder Hibiskusblüten.

Das Gute im Tee

  • Polyphenole: Die sekundären Pflanzenstoffe wirken entzündungshemmend und krebsvorbeugend.
  • Gerbstoffe: Sie wirken beruhigend auf den Verdauungstrakt, weshalb schwarzer Tee auch gegen Durchfall eingesetzt wird. Je länger der Tee zieht, desto mehr Gerbstoffe werden freigesetzt.
  • Ätherische Öle: Sie sorgen für eine ausgeglichene Stimmung und wirken – gerade in Stresssituationen – entspannend auf Körper und Geist.      
  • Fluoride: Zusammen mit karieshemmenden Polyphenolen tragen sie zum Schutz vor Karies bei.
  • Koffein: Wie Kaffee enthält auch Tee das anregende Alkaloid, wenn auch in geringerer Menge. Seine Wirkung entfaltet sich erst nach etwa drei Stunden, hält dann aber länger an. Das liegt an den Gerbstoffen, die sich beim Aufbrühen lösen. Sie binden das Koffein und setzen es im Körper erst nach und nach frei.