Zeitumstellung – Ohne Mini-Jetlag in die Sommerzeit

Am letzten März-Wochenende ist es wieder soweit: Die Uhr wird eine Stunde vorgestellt, die Sommerzeit beginnt. Diese Umstellung wirkt sich bei vielen Menschen direkt auf den Schlaf-Wach-Rhythmus aus.

Für die Sommerzeit gilt: Die Zeitumstellung findet immer am letzten Sonntag im März statt. Wenn der Wecker also am Montag um sechs klingelt, ist es eigentlich erst fünf Uhr. Man ist müde, unkonzentriert und fühlt sich den ganzen Tag schlapp. Abends dagegen könnte man Bäume ausreißen, obwohl es laut Wecker Zeit zum Schlafen ist. Die innere Uhr jedoch sagt: Viel zu früh fürs Bett.

Damit der Körper sich an den neuen Rhythmus anpassen kann, braucht es Zeit. Erst nach etwa einer Woche pendeln sich die innere Uhr und der äußere Tagesablauf wieder aufeinander ein. Bis dahin heißt es, Schlafstörungen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Gereiztheit und Kreislaufprobleme zu bewältigen.

Dem Mini-Jetlag kann man jedoch vorbeugen. Licht spielt dabei eine große Rolle, da es der wichtigste Zeitgeber für unsere innere Uhr ist:

  • Verzichten Sie an den Abenden vor der Zeitumstellung auf helles Licht, da es die innere Uhr nachstellt. Ein Abendessen mit Kerzenschein, Kino oder Konzerte sind ideal, um sich auf die Sommerzeit vorzubereiten.
  • Wer die Möglichkeit hat, kann vor der Umstellung jeden Tag etwas früher zu Bett geht – eine Viertelstunde pro Tag reicht schon.
  • Morgendliches Tageslicht hilft als natürlicher Wachmacher. Also: Vorhänge auf! Man sollte sich in der Umstellungszeit kleinere Erholungspausen gönnen, aber unbedingt auf den Mittagsschlaf verzichten.
  • Mit etwas Glück locken frühlingshafte Temperaturen nach draußen. So macht es rundum Spaß frische Luft und Tageslicht zu tanken.

Und spätestens, wenn wir uns an die Zeitumstellung gewöhnt haben, entdecken wir auch ihre positiven Seiten.