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Mediengestalter/in Digital und Print

Kreative Köpfe aufgepasst: Hier geht’s um einen abwechslungsreichen Beruf, in dem du deinem konzeptionellen und gestalterischen Talent freien Lauf lassen kannst. Eine Ausbildung als Mediengestalter/in Digital und Print macht dich zum Profi rund um die Planung, Gestaltung und Produktion von gedruckten und digitalen Medienprodukten – also Zeitschriften, Werbematerialien, Websites, Social-Media-Kanäle und vieles mehr. Du kannst die Ausbildung ganz auf deine Stärken und Interessen zuschneiden, indem du dich auf eine von drei Fachrichtungen spezialisierst: Beratung und Planung, Konzeption und Visualisierung oder Gestaltung und Technik. Bringst du neben Kreativität auch Kommunikationsstärke, kaufmännisches Denken und Organisationstalent mit? Dann setz dich am besten gleich mal an deine Bewerbung! 

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3 Jahre

Schulabschluss: Es ist keine bestimmte Schulbildung gesetzlich vorgeschrieben. Die meisten Auszubildenden besitzen die Hochschulreife.  

Arbeitszeit: In diesem Beruf gelten die üblichen Bürozeiten.

Gehalt:

Fachrichtung Beratung und Planung

  • 1. Jahr: 930 Euro (Industrie), 677 Euro (Rundfunkanstalten)
  • 2. Jahr: 981 Euro (Industrie), 739 Euro (Rundfunkanstalten)
  • 3. Jahr: 1.032 Euro (Industrie), 835 Euro (Rundfunkanstalten)

Fachrichtung Konzeption und Visualisierung

  • 1. Jahr: 594–797 Euro (Handel), 930 Euro (Industrie)
  • 2. Jahr: 654–885 Euro (Handel), 981 Euro (Industrie)
  • 3. Jahr: 694–1.020 Euro (Handel), 1.032 Euro (Industrie)

Fachrichtung Gestaltung und Technik

  • 1. Jahr: 930 Euro (Industrie), 741–930 Euro (Zeitungs- und Zeitschriftenverlage)
  • 2. Jahr: 981 Euro (Industrie), 795–981 Euro (Zeitungs- und Zeitschriftenverlage)
  • 3. Jahr: 1.032 Euro (Industrie), 859–1.059 Euro (Zeitungs- und Zeitschriftenverlage)

Gesundheits-Check: Pro

Gesundheits-Check: Kontra

  • Die Tätigkeit ist körperlich nicht anstrengend.
  • Kreatives Arbeiten macht Spaß und fördert die intellektuelle Weiterentwicklung.
  • Bei dieser Tätigkeit sitzt du viel. Mit Sport vermeidest du Verspannungen.
  • Du verbringst die meiste Zeit in geschlossenen Räumen. Tanke in deiner Freizeit viel frische Luft und Sonne.

Ausbildungsinhalte

Du kannst dich für eine von drei Fachrichtungen entscheiden: Beratung und Planung, Konzeption und Visualisierung oder Gestaltung und Technik. Bei der Fachrichtung Beratung und Planung steht der Kundenkontakt im Vordergrund. Du lernst, wie man Kunden bedarfsgerecht über Medienprodukte berät und sie professionell betreut. Das beginnt bei der Angebotskalkulation und geht von der Projektplanung und Auftragsbearbeitung bis hin zur Ergebnispräsentation beim Kunden. In der Ausbildung der Fachrichtung Konzeption und Visualisierung dreht sich alles um zielgruppengerechte Konzeptionen für Webseiten, Werbematerialien, Zeitschriften etc. Du lernst, Ideen zu entwickeln, Entwürfe zu erstellen und diese dem Kunden in verschiedenen Varianten zu präsentieren und mit ihm abzustimmen. Anschließend erstellst du produktionsfähige Entwürfe. In der Fachrichtung Gestaltung und Technik liegt der Schwerpunkt auf dem Gestalten und Produzieren von Medienprodukten. Das Spektrum reicht von der Gestaltung klassischer Stempel und Schilder über Layouts bis hin zur Webseiten-Programmierung. Egal, wofür du dich entscheidest: Die Ausbildung als Mediengestalter Digital und Print macht dich zu einem echten Allrounder, da viele Produkte in gedruckter und in digitaler Form benötigt werden (z. B. Kataloge auf Papier und als Datenbankanwendung im Internet).

Für alle, die es genau wissen möchten: detaillierte Ausbildungsinhalte Mediengestalter Digital und Print (PDF)

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Was ist ein Corporate Design (CD)?

Mit diesem Fachbegriff wirst du als Mediengestalter/in Digital und Print immer wieder zu tun haben. Was genau ist damit gemeint? Und warum ist das Corporate Design für Unternehmen so wichtig?

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.