Änderungsschneider/in

Aus der Gardine ein T-Shirt nähen, die alten Jeans zur Shorts verwandeln – du hast ein Händchen für Stoffe und schneiderst dir deine Lieblingsstücke einfach selbst? Deine schärfsten Waffen sind Nadel und Faden? Dann mach doch eine Ausbildung zum Änderungsschneider. Mit geschickten Fingern und einem guten Blick für Maße erfüllst du dann Kundenwünsche und Aufträge. Und für dich selbst nimmst du vielfältige Perspektiven mit. Selbst die Tür zur großen Modewelt steht dir nach der Ausbildung offen.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual, auch rein schulisch möglich

Dauer: 2 Jahre

Schulabschluss: Es gibt keinen vorgeschriebenen Abschluss. Die meisten Azubis in diesem Beruf werden mit Hauptschulabschluss eingestellt.

Gehalt: Keine allgemeingültigen Angaben

Arbeitszeit: Werktags, Wochenendarbeit ist möglich

Gesundheits-Check Pro

Gesundheits-Check Kontra

  • Das Verletzungsrisiko ist minimal.
  • Erkältung? Für dich Schnee von gestern, denn warme Kleidung
    nähst du bei Bedarf ganz einfach selbst.
  • Du sitzt fast ausschließlich.
  • Immer gleiche Bewegungsabläufe können auf Dauer ermüdend sein.
  • In Deutschland arbeiten etwa 200.000 Maler und Lackierer – fast 95 % davon sind Männer.
  • Es gibt ca. 42.000 Malerbetriebe in Deutschland
  • Otto Rehhagel (ehem. Fußballtrainer) ist ausgebildeter Maler und Lackierer.
  • Der Mensch kann bis zu 10.000 Farbtöne wahrnehmen – bestehend aus Rot, Grün und Blau.

 

  • Etwa 70 % aller Auszubildenden beenden die Ausbildung auch mit Erfolg.
  • Über 80 % der Azubis bestehen ihre Abschlussprüfung auf Anhieb.
  • Derjenige, der das Kleid für Madonnas 5. Hochzeit schneidert.
  • Jemand, der einen Vorhangsaum in 24,8 Sekunden näht.
  • Derjenige, der seine erste eigene Fashionshow plant.

Dos:

  • Stilsicher gekleidet sein
  • Von deinen eigenen Näharbeiten erzählen

Don’ts:

  • Mit offenem Saum oder zerschlissener Kleidung erscheinen
  • Ungeschickt sein

In diesem Beruf hast du in Sachen Outfit einen riesigen Vorteil: Du hast (fast) alle kreativen Freiheiten. Eigene Kreationen gemischt mit ganz normaler Freizeitkleidung? Kein Problem, solange du gepflegt und nicht allzu schrill erscheinst. Besonders bei Kundenkontakt darfst du ruhig zeigen, dass Mode und Textilien deine Leidenschaft sind.

Achtung: Stellt dir dein Betrieb ein Firmenoutfit (z. B. ein bedrucktes Shirt), dann solltest du das in jedem Fall tragen.

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Mach aus einer alten Hose coole Shorts!

Deine Anleitung:

Schritt 1: Wie lang sollen deine Shorts sein? Markier dir, wo dein Schnitt verlaufen soll. Achtung: Lass den Stoff etwas länger, damit du den Saum umnähen kannst.

Schritt 2: Schneide die Hose entlang deiner Markierung ab. Benutz dafür eine scharfe Stoffschere.

Schritt 3: Leg den Saum nach außen hin um und näh mit einem farblich passenden Faden entlang. Mit einer Nähmaschine erleichterst du dir die Arbeit.

 

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.