Dachdecker/in

Regen, Schnee und Hagel kann dich nicht davon abhalten, vor die Tür zu gehen? Und schwindelfrei bist du auch? Hast du schon mal über eine Ausbildung zum Dachdecker/zur Dachdeckerin nachgedacht? Du lernst, wie du ein Dach ordentlich „deckst“ und Gebäude vor Kälte schützt. Auch in diesem Beruf kannst du dich spezialisieren: zur Auswahl stehen Dach-, Wand- und Abdichtungstechnik oder die Reetdachtechnik.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3 Jahre

Schulabschluss: Es gibt keinen vorgeschriebenen Abschluss.

Arbeitszeit: Werktags, Wochenendarbeit ist möglich.

Gehalt:

  • 1. Jahr: 650 Euro
  • 2. Jahr: 800 Euro
  • 3. Jahr: 1.050 Euro

Gesundheits-Check Pro

Gesundheits-Check Kontra

  • Du bist viel in Kontakt mit Menschen.
  • Das Arbeiten an der frischen Luft ist gut für dich.
  • Bei einigen Tätigkeiten besteht Verletzungsgefahr.
  • Du bewegst dich in luftiger Höhe – entsprechende Schutzmaßnahmen sind unverzichtbar.

Ausbildungsinhalte

Decken von Dächern und Bekleiden von Außenwänden mit unterschiedlichen Werkstoffen, Flächen an Bauwerken abdichten, Durchführen von Reparaturen, Herstellen von Holzkonstruktionen (z. B. für Dachstühle), Einbau von Energiesammlern und -umsetzern (z. B. Sonnenkollektoren), Errichten von Blitzschutzanlagen für den äußeren Blitzschutz, Instandhaltung, Sanierung und Modernisierung von Dächern u. v. m.

Für alle, die es genau wissen wollen: detaillierte Ausbildungsinhalte Dachdecker/in (PDF)

  • Im Jahr 2015 gab es 7.208 Auszubildende im Dachdeckerhandwerk.
  • In Deutschland gibt es mehr als 15.000 Dachdeckerbetriebe.
  • Jemand, der sich auf den Weg zur Meisterschule macht
  • An der Nordseeküste im Einsatz als Reetdachdeckerin

Dos:

  • Freude am Arbeiten im Freien zeigen
  • Gepflegt, aber leger angezogen sein
  • Natürlich und selbstbewusst auftreten

 

Dont´s:

  • Zwei linke Hände haben
  • Dich als Einzelkämpfer outen
  • Durchblicken lassen, dass du dich nicht gerne dreckig machst

Als Dachdecker/Dachdeckerin trägst du Arbeitskleidung, die praktisch ist und deinem Schutz dient. Sicherheitsschuhe, eine Arbeitshose aus festem Material mit vielen Taschen sowie Handschuhe gehören zur Grundausstattung. Oft trägst du dazu eine Jacke oder eine Weste mit dem Aufdruck deines Betriebes. Frag nach – in der Regel stellt der Ausbildungsbetrieb die Bekleidung für dich.

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.