Drogist/in

Wie wäre es, dort zu arbeiten, wo du selbst gerne einkaufst? Wenn du ein Fan von Drogerien bist, dann kennst du dich ja dort schon bestens aus. Du weißt, wo Kosmetika, Düfte, Styling- und Zahnpflegeprodukte stehen und wie man damit die eigene Persönlichkeit unterstreicht. Praktisch veranlagt bist du auch: Du kannst  Weichspüler von Kernseife unterscheiden und weißt, wie man den Digitalfototerminal bedient. Wenn du obendrein kontaktfreudig bist und gerne mit anpackst, dann könnte dir die Ausbildung zur Drogistin oder zum Drogisten richtig gut gefallen. Nach bestandener Prüfung kannst du in Drogerien oder in Drogerieabteilungen von Kaufhäusern und Supermärkten arbeiten. Jobs gibt es auch im Großhandel für kosmetische und pharmazeutische Produkte.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3 Jahre

Schulabschluss: Rechtliche Vorgaben zur erforderlichen Schulbildung gibt es nicht. In der Praxis stellen Betriebe überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife oder mittlerem Bildungsabschluss ein.

Gehalt:

  • 1. Jahr: 612–765 Euro
  • 2. Jahr: 664–865 Euro
  • 3. Jahr: 784–995 Euro

Gesundheits-Check: Pro

Gesundheits-Check: Kontra

  • Du bewegst dich viel.
  • Durch das Transportieren und Einräumen von Produkten trainierst du deine Kraft und Ausdauer.
  • Du profitierst von deinem Wissen über freiverkäufliche Gesundheitsprodukte.
  • Du musst zupacken können.
  • Manchmal musst du längere Zeit stehen oder sitzen – beides kann anstrengend sein.
  • Du solltest keine Allergien haben.

Ausbildungsinhalte

Die Drogisten-Ausbildung ist vielseitig. Du lernst viel über die Produkte, die in Drogerien erhältlich sind: Kosmetika, bestimmte Lebensmittel, Körperpflege- und Waschmittel. Auch die Anwendung von Heil- und Hilfsmitteln, frei verkäuflichen Arzneimitteln sowie der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln oder Insektengiften stehen auf dem Lehrplan. Außerdem gestaltest du die Sortimentsauswahl mit und kümmerst dich um das Nachbestellen und Einräumen von Waren. Und natürlich wirst du darin geschult, Kunden freundlich und bedarfsgerecht zu beraten und an der Kasse zu bedienen.

Für alle, die es genau wissen möchten: detaillierte Ausbildungsinhalte Drogist/in (PDF)

  • In den Drogerien der Zukunft gibt es mobile Geräte für Beratung und Bezahlung. Die Kunden können dann direkt beim Verkaufspersonal bargeldlos bezahlen und müssen sich nicht mehr an der Kasse anstellen.
  • In Deutschland wird allein mit Körper- und Haarpflegemitteln ein Jahresumsatz von über 16 Milliarden Euro erzielt.
  • Jemand, der seinen Traumberuf gefunden hat.
  • Eine zukünftige Führungskraft, die als nächstes die Prüfung zum Handelsfachwirt/in anstrebt.
  • Gewinner der Goldmedaille im Wettbewerb „Deutschlands engagierteste/r Auszubildende/r“.

Dos

  • Ordentlich gekleidet und gepflegt sein.
  • Dich im Internet über deinen zukünftigen Arbeitgeber informieren und im Bewerbungsgespräch interessiert nachfragen.
  • Von deinen guten Schulnoten berichten.

Don‘ts

  • Einen eingelaufenen Pulli tragen, den du selbst zu heiß gewaschen hast.
  • Sagen, dass du ein überzeugter Faulenzer bist.
  • Sagen, dass Hygiene und Sauberkeit in Deutschland total überbewertet werden.

Die Arbeitskleidung deines Arbeitgebers.

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Weg mit dem Rotweinfleck! 

Stell dir vor, bei euch zuhause hat jemand ein Glas Rotwein auf dem hellen Teppich verschüttet. Große Katastrophe! Was nun? Recherchiere im Internet: Welche „Erste-Hilfe-Maßnahmen“ werden empfohlen? Danach geht der Weg für dich in die Drogerie. Orientiere dich zuerst selbst: Welche Produkte gibt es und wie werden sie angewandt? Danach frage jemanden vom Personal um Rat. Fühlst du dich gut beraten? Würdest du es genauso machen und wenn nein, warum?

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.