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Fachkraft für Metalltechnik

Bohren, drehen, fräsen, feilen, schweißen, löten – mit diesen und anderen Techniken lässt sich Metall verarbeiten. Für die begehrte deutsche Wertarbeit sind echte Profis gefragt: die Fachkräfte für Metalltechnik. Sie stellen hochwertige Bauteile, Baugruppen oder Konstruktionen her, die anschließend in nahezu allen Industriezweigen benötigt werden. Da die Metallverarbeitung viele Möglichkeiten bietet, teilt sich die Ausbildung in vier Fachrichtungen auf: Konstruktionstechnik, Montagetechnik, Umform- und Drahttechnik sowie Zerspanungstechnik. Wofür du dich auch entscheidest: Die Ausbildung macht dich zu einem Experten für perfekt verarbeitetes Metall und öffnet dir die Türen zu Produktions-, Wartungs- und Reparaturbetrieben oder zu Maschinen- und Anlagenbaubetrieben. Wenn du einen Beruf mit glänzenden Perspektiven suchst, bist du hier genau richtig!

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 2 Jahre

Schulabschluss: Für diesen Beruf wird kein bestimmter Schulabschluss verlangt. Die meisten Bewerber haben einen Hauptschulabschluss.  

Arbeitszeit: Die Arbeitszeiten können je nach Arbeitgeber unterschiedlich sein.

Gehalt:

  • 1. Jahr: 976–1.053 Euro
  • 2. Jahr: 1.029–1.102 Euro

Gesundheits-Check: Pro

Gesundheits-Check: Kontra

  • Wer rastet, der rostet, sagt ein Sprichwort. Das wird dir in diesem aktiven Beruf garantiert nicht passieren.
  • In diesem Job bist du Teamplayer, da wird es nie langweilig.
  • Du arbeitest in Werkstätten, Produktionshallen oder auf Baustellen. Dort ist es laut und es können auch Dämpfe oder Metallstaub in der Luft liegen. Mit der vorgeschriebenen Schutzkleidung bist du auf der sicheren Seite.
  • Im Umgang mit schnell rotierenden Werkzeugen und Maschinen besteht Unfallgefahr. Also immer volle Konzentration!

Ausbildungsinhalte

In der zweijährigen Ausbildung hast du die Wahl zwischen vier Fachrichtungen. In der Konstruktionstechnik lernst du, wie man Bleche, Rohre und Profile be- und verarbeitet, damit daraus Maßkonstruktionen aller Art entstehen können. In der Montagetechnik geht es um Verbindungstechniken, die zur Herstellung von Bauteilen, Baugruppen und Maschinen benötigt werden. Falls du dich für Umform- und Drahttechnik entscheidest, liegt der Ausbildungsschwerpunkt darauf, wie man Drähte produziert und Metallerzeugnisse formt bzw. trennt. In der Zerspanungstechnik erfährst du, wie man in Serien- oder Einzelfertigung Bauteile oder Baugruppen herstellt, zum Beispiel für den Maschinen- oder Fahrzeugbau. In allen Fachrichtungen lernst du jeweils die gesamte Bandbreite der Herstellungsschritte kennen und wirst geschult im Umgang mit den dafür benötigten konventionellen und computergesteuerten Maschinen. Neben der Vorbereitung, Durchführung und Überwachung der Fertigungsprozesse steht auch das Thema Qualitätsprüfung auf dem Ausbildungsplan.

Für alle, die es genau wissen möchten: detaillierte Ausbildungsinhalte Fachkraft für Metalltechnik (PDF)

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Informiere dich über die Spezialisierungsmöglichkeiten!

Das Spannende an diesem Beruf ist seine Vielseitigkeit. Du weißt nicht, welche Fachrichtung zu dir und deinen Stärken passt? Dann fehlen dir weitere Informationen. Gib doch einfach mal auf YouTube das Stichwort „Fachkraft für Metalltechnik“ ein. Dort findest du eine Menge Infofilme, in denen der Beruf praxisnah vorgestellt wird. 

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.