Fachverkäufer /-in im Lebensmittelhandwerk

In deinem Einkaufswagen landet nicht irgendetwas? Denn du weißt genau, welche Produkte welche Inhaltsstoffe haben und was du mit ihnen alles anstellen kannst. Fragt dich zwischen den Regalen jemand um Rat, hilfst du gerne weiter? Dann hast du bereits die besten Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Fachverkäufer/zur Fachverkäuferin im Lebensmittelhandwerk.

In diesem vielseitigen Beruf kannst du dich für eine von 3 Fachrichtungen entscheiden: Bäckerei, Konditorei oder Fleischerei. Ab dem 2. Lehrjahr entwickelst du dich dann Schritt für Schritt zum Profi auf deinem Gebiet.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3 Jahre

Schulabschluss: Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben.Mit einem guten Hauptschulabschluss hast du bereits beste Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

Arbeitszeit: Schichtarbeit sowie Arbeit an Wochenenden und Feiertagen sind in diesem Beruf nicht selten.

Gehalt:

  • 1. Jahr 557–750 €
  • 2. Jahr 627–820 €
  • 3. Jahr 719–950 €

Gesundheits-Check Pro

Gesundheits-Check Kontra

  • Wechselnde Bewegungsabläufe schützen dich vor einseitiger Belastung.
  • Du bist ständig in Kontakt mit Menschen.
  • Das Verletzungsrisiko ist gering.
  • Zu Stoßzeiten kann es stressig zugehen.
  • Schichtarbeit kann deinen Biorhythmus durcheinanderbringen.

Ausbildungsinhalte

Verkauf der Waren; Berechnen und Kassieren; Kunden z. B. in Bezug auf Inhaltsstoffe aufklären und zu den verschiedenen Verwendungsmöglichkeiten beraten; Waren präsentieren und verpacken; Auslagen dekorieren; den Verkaufsraum sauber und ordentlich halten; Produkte portionieren, schneiden und zusammenstellen; Speisen vorbereiten.

Für alle, die es genau wissen möchten: Detaillierte Ausbildungsinhalte zum Fachverkäufer (PDF) im Lebensmittelhandwerk findest du hier.

Die Zahl der Auszubildenden in diesem Beruf ist in den letzten Jahren gesunken. 2014 waren es nur noch knapp 20.000 Azubis – 2007 noch über 30.000.

  • Jemand, der am Businessplan für den eigenen Cateringservice bastelt
  • Spezialist für Biowaren
  • Der Erfinder einer kalorienfreien Schokoladentorte

Dos:

  • Sehr gepflegt erscheinen.
  • Interesse an Lebensmitteln, insbesondere an den im Betrieb angebotenen, zeigen.
  • Freundlich und offen auf dein Gegenüber zugehen.


Don’ts:

  • Schmutzige Fingernägel, fettige Haare und ungepflegte Kleidung.
  • Unkommunikativ sein.
  • Dich als Matheniete outen – im Job musst du z. B. Wechselgeld passend herausgeben.

Wenn Kunden das Geschäft betreten, stehst du neben den Waren gleich im Rampenlicht. Das heißt für dich: Gepflegt und ordentlich aussehen ist ein Muss. Dabei musst du nicht auf bequemen Komfort verzichten: Gut sitzende flache Schuhe, dazu eine saubere Hose und ein Oberteil – schon steht deine Garderobe. Bei T-Shirt, Bluse, Hemd etc. achten viele Betriebe auf eine einheitliche Erscheinung aller Mitarbeiter. Frag doch einfach mal nach, oft bekommen Auszubildende diesen Teil der Arbeitskleidung vom Betrieb gestellt.

Bist du fit für den Job?

Trainiere dein Verkaufsgeschick und übe dein Beratungstalent.

Wie? Egal, ob mit selbstgebackenem Kuchen am Stand beim Schulfest oder als Aushilfe in der Lieblingseisdiele – du kannst erste Erfahrungen sammeln, die dich im Job weit nach vorne bringen. Informier dich genau über die Lebensmittel, die du verkaufst, und sei ein Top-Berater. Übrigens: Ein freundliches Lächeln und ein paar persönliche Worte genügen und schon sind dir die ersten Stammkunden so gut wie sicher.

 

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.