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Fassadenmonteur/in

Du blickst gern hinter die Fassade und ergründest die Dinge? Du arbeitest schon immer gern mit deinen Händen, bist gern im Freien und hast keine Angst vor großen Höhen? Perfekt, wie wäre es mit einer Ausbildung zum/zur Fassadenmonteur/in? In diesem Beruf bringst du verschiedene Bauelemente an Fassaden an, um die Gebäude beispielsweise vor Wärme, Feuchtigkeit oder Lärm zu schützen. Auch das Montieren von Fotovoltaikelementen oder Blitzschutzanlagen zählt zu den Aufgaben. Wenn dir das praktische Arbeiten liegt und du dich für den Schutz von Bauwerken erwärmen kannst, ist diese Ausbildung genau das Richtige für dich.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3 Jahre

Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgegeben. Bewerbungen von Auszubildenden mit Haupt- oder mittlerem Bildungsabschluss werden gern gesehen.

Arbeitszeit: Du arbeitest werktags. In einigen Betrieben ist ebenso Schichtdienst möglich.

Gehalt (Stand: 01.07.2018)*:

  • 1. Jahr: 765–850 Euro
  • 2. Jahr: 970–1.200 Euro
  • 3. Jahr: 1.190–1.475 Euro

* je nach Bundesland unterschiedlich

Gesundheits-Check: Pro

Gesundheits-Check: Kontra

  • Häufig wechselnde Arbeitsorte und -situationen halten dich körperlich und geistig fit.
  • Die Arbeit im Freien versorgt dich mit ausreichend Sauerstoff und Sonnenlicht – das macht glücklich.
  • Du arbeitest im Team und stärkst deine sozialen Bindungen.
  • Die Arbeit in großen Höhen birgt viele Gefahren – sei aufmerksam und halte dich an die Sicherheitsvorkehrungen.
  • Bei manchen Arbeitsschritten kommst du mit Staub, Gasen und Dämpfen in Berührung – schütze dich mit den vorgeschriebenen Atemmasken.
  • Schweres Tragen und Heben gehört zum Alltag – achte auf eine rückenschonende Haltung.

Ausbildungsinhalte

In der Ausbildung lernst du zunächst grundlegende Dinge wie das Vermessen, Zuschneiden oder Verankern von geschädigten bzw. neuen Fassadenteilen, wie einzelne Bauteile hergestellt, bearbeitet und aufgestellt werden, wie du einzelne Teile miteinander oder an dem Gebäude befestigst. Welche Häuserfassaden besonders anfällig sind und wodurch sie angegriffen werden, sind ebenfalls wichtige Ausbildungsinhalte. Du lernst, wie du maßstabsgetreue, technische Zeichnungen anfertigst und auf die Fassadenelemente aus Holz, Stein oder Metall überträgst. Wie Bauteile vor Korrosion geschützt werden müssen, warum Unterkonstruktionen wichtig sind und wie du sie baust oder wie du Schäden reparierst, ohne das Gesamtbild des Gebäudes zu zerstören, gehört ebenfalls zum Lehrplan.

Für alle, die es genau wissen möchten: detaillierte Ausbildungsinhalte Fassadenmonteur/in (PDF)

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Mischverhältnisse erkunden

Frage in deiner Nachbarschaft oder bei Freunden nach, ob jemand Baustoffreste, zum Beispiel von Sanierungsarbeiten, übrig hat, die er dir zur Verfügung stellen würde. Recherchiere nun, welche Mischverhältnisse du bräuchtest, um aus dem Resten Zement oder Putz herzustellen. Welche Zusatzstoffe bräuchtest du noch? Lässt sich das von Hand herstellen oder brauchst du entsprechende Geräte für die Weiterverarbeitung?

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.