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Fluggerätmechaniker/in

Du wolltest schon immer hoch hinaus und fliegst auf alles, was mit Technik, Transport, Hubschraubern oder Flugzeugen zu tun hat? Bei Familie und Freunden bist du der Ansprechpartner des Vertrauens, wenn es darum geht, Dinge wieder auf Kurs zu bringen, zu tüfteln und sicherheitstauglich wiederherzustellen. Ganz klar, eine Ausbildung zum/zur Fluggerätmechaniker/in ist für dich ideal – Inspektion, Instandhaltung und Reparatur gehören hier zu den Aufgaben, dabei hast du immer das große Ganze im Blick. Egal, ob in den Fachrichtungen Fertigungs-, Instandhaltungs- oder Triebwerkstechnik, deine Leidenschaft für deinen Beruf lässt die Zeit wie im Flug vergehen.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3,5 Jahre

Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgegeben. Bewerbungen von Auszubildenden mit mittlerem Bildungsabschluss haben die besten Chancen.  

Arbeitszeit: Je nachdem, wo du arbeitest, musst du mit Montageeinsätzen und Schichtdienst rechnen.

Gehalt (Stand: 01.06.2018)*:

  • 1. Jahr: 976–1.053 Euro
  • 2. Jahr: 1.029–1.102 Euro
  • 3. Jahr: 1.102–1.199 Euro
  • 4. Jahr: 1.141–1.264 Euro

* je nach Bundesland unterschiedlich

Gesundheits-Check: Pro

Gesundheits-Check: Kontra

  • Durch die Teamarbeit hast du viel Kontakt zu anderen Leuten und baust soziale Bindungen auf .
  • Abwechslungsreiche Tätigkeiten lassen dich beweglich und fit bleiben.
  • Du arbeitest nicht nur in geschlossenen Werkhallen, sondern kannst auch auf dem Rollfeld Luft schnappen.
  • Du arbeitest in einer sehr lauten Umgebung, mit dem passenden Gehörschutz kann aber nichts passieren.
  • Du bist teilweise dem Wechsel zwischen Zugluft, Wärme, Kälte und Nässe ausgesetzt – stärke dein Immunsystem mit gesunder Ernährung und Sport.
  • Große Maschinenteile, riesige Werkhallen und eine geschäftige Umgebung bergen immer ein erhöhtes Gefahrenpotenzial – arbeite umsichtig und konzentriert.

Ausbildungsinhalte

In der Ausbildung lernst du zunächst grundlegend alles rund um Verkehrs-, Transport-, Militär- und Sportflugzeuge sowie Hubschrauber, bevor du dich nach der Zwischenprüfung für eine Fachrichtung entscheidest: Fertigungs-, Instandhaltungs- oder Triebwerkstechnik. Du erfährst, wie Arbeitsprozesse kontrolliert und ggf. verbessert werden, wie du Abweichungen und deren Ursachen erkennst und bearbeitest, welche Werkstoffe, Systeme oder Montagetechniken es gibt. Das Erfassen, Sichern und Nutzen von Daten auf Deutsch und Englisch gehört ebenso zu deinen Ausbildungsinhalten wie das Überprüfen der Fluggeräte auf Schäden und wie du diese behandelst und behebst. Du weißt, wie Rumpf, Trag-, Leit-, Fahr- und Triebwerke korrekt gewartet werden und wie du die ordnungsgemäße Funktion des Antriebssystems oder hydraulischer und mechanischer Bauteilen kontrollierst.

Für alle, die es genau wissen möchten: detaillierte Ausbildungsinhalte Fluggerätmechaniker/in (PDF)

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Such dir einen Modellflugverein

Informiere dich, ob und wo sich in deiner Nähe ein Modellflugverein befindet und frage dort nach, ob du einen Tag vorbeikommen kannst, weil du gern Fluggerätemechaniker werden möchtest. Lass dir die verschiedenen Modelle zeigen und schau, aus welchen Teilen sie gebaut sind, welche Materialien verwendet wurden und wie sie fliegen. Alternativ kannst du dir im Internet immer mal wieder verschiedene Bauanleitungen ansehen, um ein Verständnis dafür zu entwickeln, wie Dinge aufgebaut sind und welche Einzelteile ein Ganzes ergeben.

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.