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Fotograf/in

Du hast eine kreative Ader und ein ausgeprägtes Gespür für Ästhetik? Und liebst es, besondere Momente in außergewöhnlichen Bildern festzuhalten? Dann mach dein Hobby doch einfach zum Beruf! Als Fotograf/in verdienst du dein Geld mit Shootings, bei denen du Menschen und Dinge ins rechte Licht rückst. Je nach Spezialisierung erstellst du zum Beispiel Porträts, Produktfotos, Industrie- und Architekturfotos oder Fotos für wissenschaftliche Zwecke. Ob im klassischen Fotostudio, als Mode- oder Werbefotograf, Presse- oder Polizeifotograf – die Bandbreite in diesem Beruf ist enorm. Welchen Schwerpunkt du auch wählst: Nach der Ausbildung bist du der Profi, wenn es um die Auswahl von Kameras, Motiven, Objektiven und Beleuchtungsart sowie um die digitale Bildbearbeitung geht. Wenn du ein gutes Auge, eine ruhige Hand und Spaß am Umgang mit Menschen hast, dann ist diese Ausbildung geradezu perfekt für dich!

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3 Jahre

Schulabschluss: Viele angehende Fotografen verfügen über die Hochschulreife. Du kannst dich aber auch mit einem anderen Schulabschluss bewerben.

Arbeitszeit: Das hängt davon ab, wo oder für wen du tätig bist. Im Fotostudio arbeitest du zum Beispiel zu den üblichen Öffnungszeiten. Wenn du zu besonderen Anlässen fotografierst, kann dies auch am Wochenende oder abends sein.

Gehalt (Stand: 01.01.2018): Zur Höhe der Ausbildungsvergütung liegen derzeit keine Informationen vor.

Gesundheits-Check: Pro

Gesundheits-Check: Kontra

  • Der Beruf ist kreativ und abwechslungsreich – das sind gute Voraussetzungen für Arbeitszufriedenheit.
  • Du musst körperlich nicht schwer arbeiten.
  • Wenn du mit Entwickler-, Stopp- oder Fixierbädern arbeitest, kommst du mit Chemikalien in Kontakt. Falls du empfindliche Haut oder Atemwege hast, solltest du dich ärztlich beraten lassen.
  • In diesem Beruf kann es auch mal stressig werden, z. B. durch Termindruck.

Ausbildungsinhalte

Die Fotografen-Ausbildung wurde 2009 modernisiert. Du eignest dir zunächst Basiswissen an und kannst dich dann spezialisieren. Zu den Basics gehört beispielsweise, wie man Kameras einrichtet und Lichtquellen optimal nutzt. Außerdem erfährst du alles über die unterschiedlichen Aufnahme-, Bearbeitungs- und Wiedergabeverfahren von stehenden und bewegten Bildern. Du lernst etwas über Bilddatenformate, Bildkonzeptionen sowie technische Hilfsmittel, Kamerazubehör und Gestaltungsmittel. Die digitale Bildbearbeitung ist ebenfalls ein großes Thema. Außerdem wirst du im Umgang mit Kunden geschult – schließlich gilt es, die Anforderungen deiner Auftraggeber zu verstehen und umzusetzen. Im Laufe der Ausbildung vertiefst du dann den Schwerpunkt deiner Wahl: Porträtfotografie, Produktfotografie, Industrie- und Architekturfotografie oder Wissenschaftsfotografie.

Für alle, die es genau wissen möchten: detaillierte Ausbildungsinhalte Fotograf/in (PDF)

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Erstelle eine Aufnahmeserie!

Bei der Gesellenprüfung wirst du eine eigene Aufnahmeserie präsentieren. Natürlich bist du in drei Jahren schon ein echter Profi und wirst an die Aufgabe anders als heute herangehen. Doch warum nicht jetzt schon einmal einen Versuch starten? Bestimmt hast du oder jemand, den du kennst, eine Kamera (z. B. im Smartphone), die du dafür verwenden kannst. Was würdest du am liebsten fotografieren – Menschen oder Tiere, Natur, Gebäude, Produkte oder vielleicht etwas Leckeres auf dem Teller? Entscheide dich für ein Thema und erstelle dazu eine Fotostrecke. Aber Achtung: Wenn du Menschen fotografierst, dann nur mit deren ausdrücklicher Erlaubnis! Sieh dir die Aufnahmen genau an: Was ist dir besonders gut gelungen, wo könnte man nachbessern? Entdecke die Herausforderungen beim Fotografieren und deine persönlichen Stärken!

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.