Friseur /-in

Schon als Kind hast du deinen Geschwistern die Haare gestylt und heute bist du der private Stylist im Freundeskreis? Klar, deine eigenen Haare dürfen alles sein – aber nicht langweilig. Darum kennst du dich mit Färben und Frisieren schon richtig gut aus. Mit diesem Talent bist du der geborene Azubi zum Friseur/zur Friseurin.

Freu dich auf eine Ausbildung, in der du neben unterschiedlichen Schnitttechniken und Färbemethoden auch dein Gespür für Trends schulst und die verschiedensten Menschen kennenlernst.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3 Jahre

Schulabschluss: Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben. Die meisten Betriebe bevorzugen Bewerber mit mindestens einem guten Hauptschulabschluss.

Arbeitszeit: werktags, viele Friseursalons haben auch samstags geöffnet. In der Regel gibt es einen Ruhetag pro Woche.

Gehalt:

  • 1. Jahr 200–430 €
  • 2. Jahr 235–540 €
  • 3. Jahr 325–660 €

Gesundheits-Check Pro

Gesundheits-Check Kontra

  • Viel Kontakt und Spaß mit Menschen.
  • Du kannst dich kreativ entfalten.
  • Arbeiten ausschließlich in geschlossenen Räumen.
  • Langes Stehen und gebückte Arbeitshaltung können belastend sein.

Ausbildungsinhalte

Kunden beraten; waschen, schneiden, pflegen und frisieren; färben und Dauerwellen legen; Bärte rasieren, pflegen und formen; Haare verlängern; kosmetische Behandlungen der Haut durchführen sowie Hand- und Nagelpflege; Beratung über Kosmetikprodukte; kassieren, abrechnen, Termine vereinbaren; Arbeitsmaterialien pflegen.

Für alle, die es genau wissen wollen: Detaillierte Ausbildungsinhalte zum Friseur (PDF) findest du hier.

  • Die Zahl der Azubis geht immer weiter zurück –2015 lernten in Deutschland weniger als 23.000 den Beruf.
  • Die Zahl der Friseurbetriebe nimmt hingegen zu. Mittlerweile sind es mehr als 80.000.
  • Angehender Friseurmeister
  • Mode- und Designstudentin
  • Diejenige, die die Hochzeitsfrisur für Lady Gaga kreiert

Dos:

  • Mit gesunden, glänzenden und top gestylten Haaren erscheinen
  • Stilsicher sein
  • Aufgeschlossen und interessiert sein


Don’ts:

  • Ungepflegte Haare, Hände oder ungepflegte Kleidung
  • Ungerne sprechen
  • Kein Interesse an Farben und Stilexperimenten haben
  • Keinen Schimmer von Trends haben

Was deinen Stil angeht, hast du in diesem Beruf viele Freiheiten. Eines solltest du aber immer sein: sehr gepflegt! Du trägst im Salon deine private Kleidung, die gerne sehr modisch sein darf. Für deine Kunden bist du oft das Stilvorbild, da muss die Gesamterscheinung einfach stimmen. Achte jedoch darauf, dass du bequeme Teile trägst, in denen du dich lange wohl fühlst.

Eine kleine Orientierung bei der Kleiderwahl bietet dir der Stil des Salons. Was tragen die anderen? Ist der Laden eher schrill oder eher elegant?

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Übe, wann immer du kannst!

Und wie? Tob dich in deiner Familie und im Freundeskreis aus: Sei Ansprechpartner bei Partyfrisur, Alltagsstyling, Make-up oder einfacher Stilberatung. Halte dich in Sachen Trends auf dem Laufenden – Magazine und Zeitschriften gehören also zu deiner regelmäßigen Lektüre.

 

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.