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Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in

Du bist praktisch veranlagt und möchtest gerne mit Menschen arbeiten? Eine Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in bietet dir beides. In diesem Beruf assistierst du Gesundheits- und Krankenpfleger/innen und erlebst dabei täglich das gute Gefühl, von Patienten gebraucht zu werden. Du sorgst für Sauberkeit und Hygiene im Krankenzimmer, teilst Essen aus und hilfst bei der Nahrungsaufnahme. Bei der Körperpflege und bei Therapiemaßnahmen bist du zur Stelle. Und natürlich auch, wenn Puls, Temperatur, Blutdruck oder Atmung von Patienten kontrolliert oder einfache ärztliche Anweisungen umgesetzt werden müssen. „Gesundheit ist der Sonnenschein der Seele“, hat ein kluger Mann mal gesagt. Als Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in kannst du dafür sorgen, dass die Augen der Patienten leuchten!

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Schulische Ausbildung an Berufsfachschulen (landesrechtlich geregelt)

Dauer: 1–2 Jahre (Vollzeit), 2–4 Jahre (Teilzeit)

Schulabschluss: In der Regel wird ein Hauptschulabschluss (je nach Bundesland auch Berufsreife, Berufsbildungsreife, erster allgemeinbildender Schulabschluss, erfolgreicher Abschluss der Mittelschule) erwartet. Die Berufsfachschulen haben eigene Auswahlkriterien.   

Arbeitszeit: In diesem Beruf ist Schichtdienst üblich.

Gehalt: Die Ausbildung in der Krankenpflege- und Altenpflegehilfe ist durch Gesetze und Verordnungen der Länder geregelt. Je nach Bundesland ist ein Anspruch auf Ausbildungsvergütung in unterschiedlicher Höhe möglich.

Gesundheits-Check: Pro

Gesundheits-Check: Kontra

  • Du wählst einen Beruf, in dem dein Lächeln von dankbaren Menschen erwidert wird.
  • Dein Gesundheitswissen hilft dir, selbst gesund zu leben.
  • Wenn du körperlich nicht belastbar bist oder Rückenprobleme hast, könnte es in diesem Beruf schwierig werden. Lass dich am besten ärztlich beraten.
  • Du hast mit Menschen zu tun, die Schmerzen haben, manchmal auch mit Sterbenden und mit Angehörigen, die ebenfalls leiden. Wenn dich das emotional sehr stark belastet, solltest du diesen Beruf nicht wählen.

Ausbildungsinhalte

In der schulischen Ausbildung lernst du, dich in den Pflegeberuf hineinzudenken und die notwendige Sensibilität im Umgang und in der Kommunikation mit kranken Menschen zu entwickeln. Du beschäftigst dich mit verschiedenen Pflegesituationen und den dazugehörigen Pflegemaßnahmen. Weiterhin erfährst du etwas über Qualitätsstandards und rechtliche Rahmenbedingungen. Außerdem beschäftigst du dich mit den wirtschaftlichen Aspekten der Pflege und mit professioneller Arbeitsorganisation. Auch die Themen Gesundheitsförderung und das richtige Handeln in akuten Notfällen stehen auf dem Stundenplan. Praktika ergänzen den Unterricht. Dabei lernst du den Arbeitsalltag, die Arbeitsmethoden und natürlich viele unterschiedliche Menschen in Kliniken, Arztpraxen oder anderen Einrichtungen kennen.

Für alle, die es genau wissen möchten: detaillierte Ausbildungsinhalte Gesundheits- und Krankenpflegehelfer/in (PDF)

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Wie fühlt sich jemand, der krank ist?

Einfühlungsvermögen ist eine wichtige Eigenschaft, die du in diesem Beruf besitzen solltest. Du wirst täglich mit Menschen zu tun haben, die krank, besorgt oder aufgeregt sind und oft auch Schmerzen haben. Versuche, dich in kranke Menschen hineinzuversetzen. Vielleicht fällt dir ja auch jemand ein, den du persönlich kennst. Wie geht es der betreffenden Person körperlich und wie fühlt sie sich? Welche Sorgen hat sie? Spiele das Ganze gedanklich auch mal für kranke Kinder, ältere Menschen oder Angehörige durch. Wie würdest du mit diesen Menschen umgehen?

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.