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Goldschmied/in

Du magst nicht nur alles, was funkelt, sondern hast auch Fingerspitzengefühl und ein Auge für Details? Du hast immer wieder neue Ideen, wie man schöne Dinge als Schmuck und Accessoire einsetzen und kombinieren kann? Dann ist die Ausbildung zum/zur Goldschmied/in perfekt für dich. Egal, ob mit dem Schwerpunkt Schmuck, Ketten oder Juwelen – glänzende Aussichten hast du bei allen.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3,5 Jahre

Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgegeben. In der Fachrichtung Schmuck werden in der Praxis überwiegend Auszubildende mit Hochschulreife eingestellt.

Arbeitszeit: In Handwerksbetrieben arbeitest du werktags. In der Industrie kann Schichtarbeit die Regel sein.

Gehalt im Bereich Industrie (Stand: 01.08.2018):

  • 1. Jahr: 1.037 Euro
  • 2. Jahr: 1.102 Euro
  • 3. Jahr: 1.199 Euro
  • 4. Jahr: 1.264 Euro

Gesundheits-Check: Pro

Gesundheits-Check: Kontra

  • Besonders in kleinen Betrieben wechselst du häufig die Tätigkeiten (Anfertigung, Beratung, Verkauf, Entwurf) – das hält dich körperlich und geistig fit.
  • Du musst keine schwere körperliche Arbeit leisten.
  • Du hast es in der Regel mit fröhlichen und dankbaren Kunden zu tun, wenn sie sich zum Beispiel von dir Eheringe anfertigen lassen – das sorgt für ein gutes Arbeitsklima und gute Laune.
  • Arbeitest du in einer Halle (Industrie), ist es häufig laut – sorge hier mit den richtigen Maßnahmen für deinen Gehörschutz.
  • In allen drei Fachbereichen kommst du mit Dämpfen von Lösungen und Klebern sowie Polierstaub in Berührung, trage hier immer einen angemessenen Mundschutz und halte dich in der Freizeit im Freien auf.
  • Bei der Tätigkeit in kleinen Werkstätten arbeitest du häufig in einer Zwangshaltung (gebeugt über deiner Lupe) – versuche, gemeinsam mit deinem Arbeitgeber auf veränderbare ergonomische Arbeitsplätze zu achten, z. B. Sitz-/Stehwerktische.

Ausbildungsinhalte

In deiner Ausbildung lernst du den alltäglichen Umgang mit verschiedenen Werkstücken – wie du sie misst, anreißt, körnst und wiegst, sie schmiedest, montierst und präsentierst. Du erfährst, welche chemischen und physikalischen Vorgänge dem Legieren, Schmelzen und Glühen von Metallen zugrunde liegen, wie du die Oberflächen der Werkstücke durch manuelles Schleifen, Polieren oder Bürsten veränderst oder wie du beispielsweise Juwelen einfasst. Das Planen und Anfertigen von klassischem und modernem Schmuck steht ebenso auf dem Lehrplan wie die Bedienung und Auswahl der technischen Hilfsmittel. Du lernst alle Metall-, Schmuck- und Juwelenarten kennen und weißt, wie und womit du sie am besten bearbeitest, um zum gewünschten Ergebnis zu gelangen. Auch das Führen von Kundengesprächen und ein kaufmännisches Verständnis werden ebenso vermittelt. In der Fachrichtung Juwelen geht es vor allem um das Entwerfen von Ketten, Armbändern, Broschen und Ringen sowie um das Einsetzen von Edelsteinen wie Opalen, Rubinen und Smaragden. Im Bereich Ketten dreht sich alles um das Gestalten von Hals­ und Armschmuck. Schwerpunkt der Schmuckfachrichtung ist das Anfertigen von Entwürfen für Ansteck­, Hals- und Ohrschmuck sowie für Hand­ und Armschmuck.

Für alle, die es genau wissen möchten: detaillierte Ausbildungsinhalte Goldschmied/in (PDF)

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Kunstvolle Übungen

Für diesen Beruf sollte man nicht nur Interesse, sondern auch ein wenig Talent und Kreativität haben. Prüfe und trainiere dein Schmucktalent, indem du zum Beispiel an einem der vielen Schmuckworkshops teilnimmst oder zu Hause eigene Werkstücke anfertigst. Es gibt viele günstige Schmuckherstellung-Kits mit den unterschiedlichsten Materialien. Teste verschiedene Varianten und versuche, vorher immer eine Zeichnung von deiner Idee anzufertigen.

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.