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Hochbaufacharbeiter/in

Du bist ein Macher und möchtest mit deinen eigenen Händen gerne etwas Bleibendes erschaffen? Schon als Kind haben dich Bilderbücher von Baustellen begeistert? Dann solltest du jetzt unbedingt weiterlesen! Wenn du tatkräftig, teamfähig und technisch begabt bist, bildet eine Ausbildung als Hochbaufacharbeiter/in das ideale Fundament für deine berufliche Zukunft. Du hast die Wahl zwischen drei Ausbildungsschwerpunkten: Maurerarbeiten, Beton- und Stahlbetonarbeiten oder Feuerungs- und Schornsteinbauarbeiten.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 2 Jahre

Schulabschluss: Mit einem Hauptschulabschluss bist du der ideale Bewerber für einen Ausbildungsplatz als Hochbaufacharbeiter/in. Gesetzlich wird keine bestimmte Schulbildung vorgegeben.

Arbeitszeit: Das hängt vom Arbeitsbereich ab. Auf Großbaustellen wird meist im Schichtbetrieb gearbeitet.

Gehalt:

  • 1. Jahr: 705–785 Euro
  • 2. Jahr: 910–1.135 Euro

Gesundheits-Check: Pro

Gesundheits-Check: Kontra

  • Du arbeitest meist draußen, das stärkt die Abwehrkräfte.
  • Du bewegst dich viel – Muskeltraining inklusive.
  • Du musst ordentlich zupacken können, das ist körperlich anstrengend.
  • Du bist Wind und Wetter, Maschinenlärm, Baustaub und hautreizenden Chemikalien ausgesetzt.

Ausbildungsinhalte

Deine Tätigkeit schafft das Fundament für viele weitere Bauarbeiten. In der Ausbildung lernst du, wie Baustellen eingerichtet und gesichert werden sowie den Umgang mit Werkzeugen, Baumaschinen und –geräten. Unter Anleitung stellst du Mörtel- und Betonmischungen her und erfährst alles über Bewehrungen, Dämmungen, Wandputz und Estriche. Darüber hinaus beschäftigst du dich mit der Herstellung von Baugruben, Gräben und Schalungen sowie mit Entwässerungsmethoden. Und natürlich geht es um das Bauen von Wänden, Ecken und Pfeilern, von Hausschornsteinen und Abzugskanälen sowie um das Aufstellen und die Sicherung von Schalungen.

Für alle, die es genau wissen möchten: detaillierte Ausbildungsinhalte Hochbaufacharbeiter/in (PDF)

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Lass die Muskeln spielen! 

Auf Baustellen braucht man neben Köpfchen natürlich auch Körperkraft. Stell dir ein Krafttraining ohne Geräte für zuhause zusammen – zum Beispiel Liegestütze, Kniebeugen, Crunches und Dips. Mehr über diese Übungen und wie man sie richtig ausführt, findest du im Internet. Fang mit einigen Trainingseinheiten an und steigere dich dann allmählich. Schreibe am besten auf, wie viel du jeweils schaffst. Dann hast du deine Fortschritte im Blick und freust dich über deinen Trainingserfolg.

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.