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Holzbearbeitungsmechaniker/in

„Wo gehobelt wird, da fallen Späne“ – du kannst richtig mit anpacken und hast schon immer gern mit Holz gearbeitet? Du fühlst dich wohl, wenn du im Freien bist, machst dich aber auch gern in einer Werkstatt nützlich? Als Holzbearbeitungsmechaniker/in stellst du Bretter, Schnittholz oder Spanplatten her, arbeitest an Maschinen und sorgst dafür, dass deine fertigen Werkstoffe den Qualitätsansprüchen genügen. In dieser Ausbildung wirst du nicht nur handwerklich aktiv, sondern arbeitest auch in der Verpackung und dem Versand. Das alles spricht dich an? Dann bist du mit dieser Wahl bestimmt nicht auf dem Holzweg.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3 Jahre

Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgegeben. Bewerbungen von Auszubildenden mit Hauptschulabschluss werden gern gesehen.  

Arbeitszeit: Je nachdem, wo du später angestellt bist, ist Schichtarbeit möglich.

Gehalt:

Die monatliche Ausbildungsvergütung ist je nach Bundesland unterschiedlich, zum Beispiel:

  • 1. Jahr: 640–920 Euro
  • 2. Jahr: 677–994 Euro
  • 3. Jahr: 778–997 Euro

Gesundheits-Check: Pro

Gesundheits-Check: Kontra

  • Du trainierst deine Augen-Hand-Koordination und wirst von Mal zu Mal besser.
  • Der Wechsel zwischen der Arbeit in der Werkstatt und im Freien hält dich fit.
  • Du bist mit anderen Menschen zusammen und stärkst deine sozialen Bindungen – das sorgt für seelisches Gleichgewicht.
  • Bei manchen Arbeitsschritten kommst du mit Dämpfen von Beiz- und Holzschutzmitteln oder Holzstaub in Kontakt. Mit der vorgeschriebenen Schutzkleidung und -ausrüstung kann jedoch nichts passieren.
  • In einer Werkstatt oder -halle kann es schon mal lauter zugehen – trage einen passenden Gehörschutz.
  • Schweres Tragen und Heben gehört mit dazu – achte auf die richtige Körperhaltung, um deinen Rücken zu schonen.

Ausbildungsinhalte

In der Ausbildung lernst du, welche Holzarten und -werkstoffe es gibt, wie du das Holz und die Rohmaterialien sortierst, vermisst und kontrollierst. Grundlegendes Wissen zu Transport, Lagerung und Pflege gehören genauso dazu wie das Umgehen mit pneumatischen, hydraulischen und elektrischen Steuer- und Regeleinrichtungen. Was die Arbeit im Team ausmacht und wie du kundenorientiert vorgehst, steht ebenfalls auf dem Lehrplan. Im Laufe der Ausbildung kannst du zwischen vier Vertiefungsrichtungen wählen, in denen Spezialwissen vermittelt wird: der Herstellung von Sägewerks-, Hobelwerks-, Leimholz- oder Holzwerkstofferzeugnissen. Du lernst, wie du mit Informations- und Kommunikationstechniken umgehst, wie technische Unterlagen angefertigt und wie Messungen zur Qualitätskontrolle durchgeführt werden.

Für alle, die es genau wissen möchten: detaillierte Ausbildungsinhalte Holzbearbeitungsmechaniker/in (PDF)

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Arbeite mit Holzresten

Informiere dich, wo es in deiner Nähe ein Sägewerk gibt und frage dort nach Holzresten. Sortiere diese zu Hause nach Hart- und Weichholzarten. Jetzt schaust du, wo du dir unterschiedliches Werkzeug leihen kannst, zum Beispiel eine Laubsäge, eine Feile und ein Schnitzmesser. Bearbeite jedes Stück mit dem gleichen Werkzeug. Welche Unterschiede stellst du fest? Eignet sich eine Holzart besser als eine andere zum Schnitzen oder Feilen? Woran könnte das liegen? Und denke beim Bearbeiten des Materials auch an deine Sicherheit: Mit einer Schutzbrille und passenden Sicherheitshandschuhen schützt du dich vor evtl. wegfliegenden Holzsplittern.

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.