Hotelfachmann /-frau

Du bist der geborene Gastgeber und liebst es, Freunde einzuladen? Bei dir gibt es das volle Programm, wenn du die Übernachtung vorbereitest, und natürlich überraschst du deinen Besuch dann auch mit einem tollen Frühstück? Dann könnte eine Ausbildung zum/zur Hotelfachmann/-frau genau der richtige Weg für dich sein. In den 3 Jahren erlernst du von Grund auf einen der vielseitigsten Berufe und entwickelst dich zum Allrounder in deiner Branche. Buchhaltung, Küche und Restaurant, Gästebetreuung, Eventmanagement und vieles mehr beherrschst du bald mit links.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3 Jahre

Schulabschluss: Ein bestimmter Schulabschluss ist nicht vorgeschrieben. Die meisten Auszubildenden haben einen Realschulabschluss bzw. das Abitur. Mit guten Noten in Mathe und Deutsch kannst du aber ganz sicher punkten. Darüber hinaus sind auch weitere Fremdsprachen von Vorteil, gerade im Umgang mit internationalen Gästen.

Arbeitszeit: Schichtdienst. Du arbeitest oft, wenn andere frei haben: Wochenend- und Feiertagsarbeit gehören dazu. Natürlich bekommst du dafür an anderen Tagen frei.

Gehalt:

  • 1. Jahr 443–692 €
  • 2. Jahr 555–804 €
  • 3. Jahr 610–896 €

Gesundheits-Check Pro

Gesundheits-Check Kontra

  • Du bewegst dich viel.
  • Gutes Essen aus der hauseigenen Küche steht dir zur Verfügung.
  • Du bist immer unter Menschen.
  • Das Unfallrisiko ist gering.
  • Zu Stoßzeiten kann es hektisch und anstrengend werden.
  • Du bist kaum an der frischen Luft.

Ausbildungsinhalte

Planen der Abläufe im Hotel; Gäste betreuen und umsorgen; Zimmer kontrollieren und herrichten; Service im Restaurant; Küchendienst; Veranstaltungen organisieren; Zimmer an Gäste vergeben; Personaleinsatz planen; Buchhaltung und Abrechnung; Verhandlungen mit Reiseveranstaltern führen und vieles mehr.

Für alle, die es genau wissen wollen: Detaillierte Ausbildungsinhalte zum Hotelfachmann (PDF) findest du hier.

 

  • Dieser Beruf existiert seit 1980.
  • Die Beschäftigungszahlen sind konstant gut. Das bedeutet, dass wenige Hotelfachleute arbeitslos sind.
  • Mitarbeiter im Hotelmanagement
  • Jemand mit Plänen für das eigene Bed and Breakfast
  • Der mit dem Arbeitsvertrag im 5-Sterne-Resort auf den Malediven in der Tasche

Dos:

  • Freundlich und aufgeschlossen sein
  • Dein gutes Englisch präsentieren
  • Gepflegt und stilvoll aussehen

Don’ts:

  • Dich als Matheniete outen
  • Sehr schüchtern sein

Eines ist sicher: Als Hotelfachmann/-frau lässt du die Freizeitkleidung zuhause. Denn besonders in Häusern der gehobenen Klasse trägst du formelle Garderobe. Für die Herren heißt das Anzug und Krawatte, für die Damen Kostüm oder Hosenanzug. Geht es in deinem Ausbildungsbetrieb jedoch besonders entspannt zu, trägst du eventuell schon mal einfach eine Stoffhose zu Hemd oder Bluse. Insgesamt sollte dein Erscheinungsbild aber immer stilvoll und gepflegt sein. Um ein einheitliches Bild zu erzeugen, stellen viele Hotels die Berufskleidung für ihre Angestellten. Frag doch vor Ausbildungsbeginn einfach nach.

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe:

Perfektioniere deine Gastgeberqualitäten! Lade einen Freund aus einer anderen Stadt zum Übernachten ein. Punkte mit einem frisch bezogenen Bett und einem gemütlichen Raum. Sorge außerdem für ein abwechslungsreiches Sightseeing-Programm und plane gemeinsame Unternehmungen am Abend oder am nächsten Tag. Wichtig: Starte den Tag mit einem ausgewogenen Frühstück an einem schön gedeckten Tisch für deinen Gast – denn das Frühstück ist das Aushängeschild jedes Hotels.

 

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.