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Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker/in

Du fragst dich, wie Menschen jemals ohne moderne Technik zurechtgekommen sind? Du kannst sogar deinen Großeltern geduldig erklären, wie man mit WLAN in „dieses Internet“ kommt? Erst wenn es richtig hektisch wird, läufst du zur Höchstform auf? Dann ist eine Ausbildung zum/zur Informations- und Telekommunikationssystem-Elektroniker/in (IT-Systemelektroniker/in) genau das Richtige für dich. In diesem Beruf projektierst, installierst und optimierst du Systeme, Komponenten und Netzwerke der Informationstechnologie, zum Beispiel Telefonanlagen oder Computer. Du erklärst den Kunden, wie die Geräte funktionieren, baust sie auf und achtest hierbei vor allem auf Anwenderfreundlichkeit und Ergonomie. Starte in eine sichere Zukunft und hilf den Kunden, wenn Sie mal auf der Leitung stehen.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3 Jahre

Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgegeben. Bewerber mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hochschulreife haben gute Chancen.

Arbeitszeit: Du arbeitest werktags, je nach Unternehmen ist auch Schichtdienst möglich.

Gehalt (Stand: 01.08.2018)*:

Bereich Handwerk

  • 1. Jahr: 550–750 Euro
  • 2. Jahr: 600–810 Euro
  • 3. Jahr: 700–900 Euro

Bereich Industrie

  • 1. Jahr: 976–1.053 Euro
  • 2. Jahr: 1.029–1.102 Euro
  • 3. Jahr: 1.102–1.199 Euro

* je nach Bundesland unterschiedlich

Gesundheits-Check: Pro

Gesundheits-Check: Kontra

  • In diesem Beruf bleibst du geistig fit, denn du musst immer mit der Zeit gehen und dich weiterbilden.
  • Du arbeitest handwerklich, organisatorisch und berätst Kunden – Langeweile kommt hier bestimmt nicht auf.
  • Bei auftretenden Störungen wären viele Unternehmen ohne dich nicht arbeitsfähig – du wirst wertgeschätzt.
  • Beim Löten entstehen giftige Dämpfe – achte hier auf Schutzmaßnahmen.
  • Du musst häufig sofort reagieren und schnelle Lösungen bieten, das kann stressig sein – versuche, dir regelmäßig Auszeiten zu nehmen.

Ausbildungsinhalte

In der Ausbildung lernst du, welche handelsüblichen IT-Systeme es gibt, wo diese eingesetzt werden und wie leistungsstark diese sind. Das Installieren, Konfigurieren und Montieren von Hard- und Software steht genauso auf dem Lehrplan wie das Erproben von Kundengesprächen, Schulungen oder Marktbeobachtungen. Du lernst, wie du mit Störungsmeldungen umgehst und Lösungen anbietest, wie du Fremdleistungen koordinierst oder wie du möglichen Netzwerkangriffen entgegenwirkst. Später kannst du zwischen den Schwerpunkten Computersysteme, Festnetz, Endgeräte, Funknetze oder Sicherheitssysteme wählen. Hier kommen dann spezifische Inhalte hinzu, wie zum Beispiel die deutschlandweite Verbreitung der Funknetze oder die Unterschiede, die die einzelnen Sicherheitssysteme aufweisen.

Für alle, die es genau wissen möchten: detaillierte Ausbildungsinhalte Informations- und Telekommunikationssystemelektroniker/in (PDF)

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Trainiere dein Fingerspitzengefühl

Der Job erfordert beim Löten und Verkabeln viel Fingerspitzengefühl – das kannst du ganz leicht trainieren. In Baumärkten oder auf YouTube kannst du dich informieren, was du als „Lötanfänger“ alles beachten musst. Überlege, was du brauchst, um beispielsweise zwei Leiterplatten zu verbinden. Das Lötzubehör bekommst du günstig im Baumarkt oder auch in manchen Supermärkten. Informiere dich genau, welche Sicherheitsmaßnahmen du beachten musst und schon kann’s losgehen. Und du wirst schnell sehen: Übung macht den Meister – du verbesserst dich Stück für Stück und entdeckst vielleicht noch die künstlerische Ader in dir.

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.