Koch/Köchin

Schmeckt nicht? Gibt’s bei dir nicht! Fertiggerichte sind dir zu langweilig und für Freunde und Familie zauberst du gerne kulinarische Köstlichkeiten? Dann ist eine Ausbildung zum Koch/zur Köchin vielleicht genau das Richtige für dich. Ob Kantine oder Haute Cuisine, Restaurant oder Kreuzfahrtschiff – die Ausbildung zum Koch ist besonders vielfältig und bietet dir ein kreatives Arbeitsumfeld, in dem du dich entwickeln kannst.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual (Berufsschule und Betrieb), auch rein schulisch möglich

Dauer: 3 Jahre

Schulabschluss: Es gibt keinen vorgeschriebenen Abschluss. Mit dem Hauptschulabschluss in der Tasche stehen deine Chancen also bereits gut.

Arbeitszeit: Schichtdienst mit allen Vor- und Nachteilen. Ausschlafen auch mal in der Woche? Klar, aber genauso ist regelmäßiges Arbeiten an Sonn- und Feiertagen Pflicht.

Gehalt:

  • 1. Jahr 443–713 €
  • 2. Jahr 555–804 €
  • 3. Jahr 610–896 €

Gesundheits-Check Pro

Gesundheits-Check Kontra

  • Du bewegst dich viel und bleibst fit.
  • Mit gesunder Ernährung kennst du dich aus.
  • Du bist in der Küche und im Kühlraum oft
    extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt.
  • Es kann schon einmal laut werden.
  • Zu Stoßzeiten wird es hektisch zugehen.

Ausbildungsinhalte

Zubereitung von Speisen, Erlernen von küchentechnischen Verfahren, zum Beispiel Garmethoden oder Schnitttechniken, Anrichten der Speisen, Produktpräsentation im Gastraum, vorbereitende Arbeiten im Service, Gästebetreuung, Hygienevorschriften beachten, Kostenkontrolle, Warenwirtschaft und Küchenorganisation


Für alle, die es genau wissen wollen: Detaillierte Ausbildungsinhalte zum Koch findest du hier. 

  • Ca. 444.000 beschäftigte Köche in Deutschland
  • 311 Sterneköche – davon 304 Männer und nur 7 Frauen
  • Fast 60 % schließen die Ausbildung ab.
  • Fast 20.000 freie Stellen für Köche in ganz Deutschland
  • Weltrekordhalterin im Zwiebelschneiden
  • Die Köchin, die das Menü für den Geburtstag der Queen kochen darf
  • Der jüngste Kochbuchautor der Welt

Dos:

  • Sauber und gepflegt aussehen
  • Offen und begeisterungsfähig sein
  • Von deinen Kocherfahrungen erzählen


Don’ts:

  • Dreckige Fingernägel!
  • Überheblich auftreten
  • Kein Interesse am Beruf zeigen

Dein Arbeits-Outfit besteht aus einer Kochjacke und einer Kochhose und festen, bequemen Arbeitsschuhen. Zusätzlich trägst du in der Regel Vorbinder und Schürze – zum Schutz vor Verbrennungen und zum Schutz der Kochbekleidung vor Flecken. Dreieckstuch oder Kochmütze machen dein Outfit komplett. Sie dienen der Hygiene in der Küche. Denn wer will schon ein Haar vom Koch in seiner Suppe haben.
Bevor du dich auf eigene Faust einkleidest, lohnt sich das Nachfragen im Betrieb – vielleicht bekommst du die Bekleidung sogar gestellt. Und wenn nicht: einfach von der Steuer absetzen!

Bist du fit für den Job?

Stell dein Talent unter Beweis!

Deine Übung: Hefeknödel zubereiten

Dein Rezept – Zutaten: 400 g Mehl, 20 g Hefe, 1 Ei, Salz

Hefe in lauwarmem Wasser einweichen, bis sie aufgelöst ist. Mit dem Mehl, Ei und etwas Salz zu einem Teig verarbeiten. Zudecken und in einer Schüssel an einem warmen Platz ca. 1 Std. gehen lassen. Dann ca. 5–6 tennisballgroße Knödel formen. Auf einem Brett abdecken und nochmals 1 Std. gehen lassen. In einem Topf mit heißem Wasser ca. 15 Min. kochen.

 

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.