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Konditor/in

Kuchen, Torten, Gebäck, Pralinen – das ist deine Welt! Schon als kleines Kind bist du immer auf den Stuhl geklettert, um deiner Mutter beim Backen zu helfen. Der Klang des Mixers ist Musik in deinen Ohren und beim Anblick des Backofens wird dir warm ums Herz. Unter deinen Händen verwandeln sich Teige und Cremes zu Kunstwerken, die nicht nur toll aussehen, sondern auch noch unglaublich lecker schmecken. Findest du dich in dieser Beschreibung wieder? Dann könnte deine Zukunft im Konditorenhandwerk liegen. Nach deiner Ausbildung zum Konditor oder zur Konditorin stehen dir viele Türen offen: in Konditoreien, Confiserien, Cafés oder Bäckereien. Bewerben kannst du dich auch in der Backwaren- und Süßwarenindustrie oder im Patisseriebereich großer Hotels und Restaurants.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3 Jahre

Schulabschluss: Betriebe stellen überwiegend Auszubildende mit mittlerem Bildungsabschluss oder Hauptschulabschluss ein. Das Gesetz schreibt keine bestimmte Schulbildung vor. 

Arbeitszeit: Konditoren müssen sehr früh aufstehen, schließlich sollen die Produkte morgens pünktlich zum Verkauf bereitstehen.

Gehalt:

  • 1. Jahr: 324–500 Euro
  • 2. Jahr: 400–640 Euro
  • 3. Jahr: 450–770 Euro

Gesundheits-Check: Pro

Gesundheits-Check: Kontra

  • Du bewegst dich viel und vielseitig: Körperkraft und Feinmotorik werden gleichermaßen trainiert.
  • Da du früh anfängst, kannst du früh Schluss machen. Du genießt also deinen Feierabend, wenn andere noch ein paar Arbeitsstunden vor sich haben.
  • Du darfst keine Allergien haben (Mehl, Backmittel, Milchprodukte).
  • Nicht jeder ist zum Frühaufsteher geboren – bei manchen spielt der Kreislauf nicht mit.
  • Vorsicht Kalorienfalle: Wenn du selbst dein bester Kunde wirst, bist du bald kugelrund.

Ausbildungsinhalte

Vom Berliner bis zur mehrstöckigen Hochzeitstorte – in deiner Ausbildung zum Konditor oder zur Konditorin lernst du, wie du Zutaten auswählst, berechnest und verarbeitest. Deine handwerklichen und künstlerischen Talente werden gefördert, dazu wird dein Wissen in Mathe und Chemie aufgefrischt. Denn nur bei größter Sorgfalt wird ein Kuchen draus! Nach deiner Ausbildung wirst du ein Händchen für die Herstellung von Cremes und Teigen haben, kannst toll dekorieren und auch mit Kundenwünschen richtig umgehen. Übrigens: Konditoren stellen neben süßen Waren auch Partygebäck, herzhafte Pasteten und sogar Eis her.

Für alle, die es genau wissen möchten: detaillierte Ausbildungsinhalte Konditor/in (PDF)

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Suche ein neues Tortenrezept und backe es nach! 

Im Internet findest du jede Menge Rezepte für Torten und Kuchen. Suche dir eines heraus, das du noch nicht kennst. Es muss nicht teuer sein, darf aber ruhig etwas aufwendiger sein. Schließlich soll das hier ja eine Challenge werden! Besorg dir die Zutaten, kalkuliere den Zeitbedarf und bereite in der Küche alles vor. Nicht vergessen, dass Torten gekühlt werden müssen. Ist genug Platz im Kühlschrank? Ok, dann los! Vergiss nicht, am Ende ein Foto von deinem Kunstwerk zu machen. Leckereien verschwinden schneller als man gucken kann!

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.