Maler /-in und Lackierer /-in

Für Farben hast du ein richtig gutes Auge. Du schwingst gerne den Pinsel und verpasst den Dingen einen frischen Anstrich? Dann mach doch deine Passion zum Beruf und starte eine Ausbildung zum Maler und Lackierer. Du kannst dich auf viel kreatives Arbeiten, abwechslungsreiche Einsätze, drinnen und draußen, und eine Menge Perspektiven für deine Zukunft freuen.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual, auch rein schulisch möglich

Dauer: 3 Jahre

Schulabschluss: Es gibt keinen vorgeschriebenen Abschluss. Deine Chancen stehen also mit einem guten Hauptschulabschluss gar nicht schlecht.

Arbeitszeit: Werktags, Arbeitsbeginn ist oft in der Frühe – also nichts für Morgenmuffel.

Gehalt:

  • 1. Jahr ca. 545 €
  • 2. Jahr ca. 595 €
  • 3. Jahr ca. 740 €

Gesundheits-Check Pro

Gesundheits-Check Kontra

  • Gelegentliches Arbeiten an der frischen Luft ist gesund.
  • Du arbeitest auch an deiner Fitness, wenn du z. B.
    Farbeimer die Treppen heraufträgst.
  • Farben und Lacke können Allergien auslösen.
  • Beim Arbeiten auf Treppen, Leitern oder Gerüsten
    besteht Verletzungsgefahr.

Ausbildungsinhalte

Die Ausbildung ist in 3 Fachrichtungen unterteilt. Jede bringt unterschiedliche Schwerpunkte mit sich.

Fachrichtung Bauten- und Korrosionsschutz: Sanieren und Sichern von Bauten, z. B. Brandschutz auftragen

Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung: optische Verschönerung von Gebäuden, z. B. Anstreichen von Fassaden und Wänden

Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege: z. B. Skulpturen und Ornamente in neuem Glanz erstrahlen lassen.

Für alle, die es genau wissen möchten: Detaillierte Ausbildungsinhalte zum Maler und Lackierer findest du hier.

 

  • In Deutschland arbeiten etwa 200.000 Maler und Lackierer – fast 95 % davon sind Männer.
  • Es gibt ca. 42.000 Malerbetriebe in Deutschland
  • Otto Rehhagel (ehem. Fußballtrainer) ist ausgebildeter Maler und Lackierer.
  • Der Mensch kann bis zu 10.000 Farbtöne wahrnehmen – bestehend aus Rot, Grün und Blau.
  • Nebenbei Fitnessmeister – die Pinselbewegung ist ein ausgezeichnetes Trizeps-Work-out.
  • Derjenige, der den Bundestag rot gestrichen hat.
  • Der Klassenbeste in der Meisterschule.

Dos:

  • Ein gepflegtes, aber legeres Outfit tragen
  • Viele Fragen stellen
  • Deine Begeisterung für diesen Beruf zeigen

Don’ts:

  • Dich als jemand präsentieren, der sich nicht schmutzig machen möchte
  • Gelangweilt dasitzen
  • Einzelkämpfer sein

Egal, welche Fachrichtung du einschlägst: Deine Arbeitsoutfits sind als Maler weiß. Weiße Bund- oder Latzhose, weißes T-Shirt und im Freien eine weiße Jacke. Profis tragen natürlich je nach Tätigkeit einen Helm oder eine Atemschutzmaske.

Dein Ausbildungsbetrieb wird dir sicher ein Arbeitsoutfit mit den zugehörigen Schutzmaterialien stellen. Frag einfach nach!

Bist du fit für den Job?

Maler sein heißt auch die Theorie beherrschen. Zeig, was du draufhast!

Deine Aufgabe: Plan ein neues Raumkonzept!

Deine Anleitung:

Schritt 1: Welchen Raum wählst du aus? Welche Ideen hast du bereits?

Schritt 2: Zeichne eine Skizze und erstell ein Farbkonzept. Welche Töne kombinierst du? Und welche Formen?

Schritt 3: Jetzt geht’s ans Kalkulieren. Erstell eine Liste und plan den Materialeinsatz und deinen Zeitaufwand.

 

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.