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Maskenbildner/in

Maskenbildner/innen sind Meister der Verwandlung. Sie können Menschen altern lassen, sie wunderschön oder abgrundtief hässlich machen und ihnen sogar Wunden und Narben zufügen. Natürlich ohne ihnen dabei auch nur ein Haar zu krümmen! Genau das möchtest du beruflich machen? Wenn du kreativ, kommunikativ und künstlerisch veranlagt bist, kann dieser Traum wahr werden. In der Ausbildung als Maskenbildner/in werden Theater oder Filmsets dein Zuhause. Du entwickelst maskenbildnerische Konzepte und setzt sie in Absprache mit Regie, Kostüm- und Bühnenbildnern um. Du schminkst und frisierst Darsteller und Darstellerinnen und betreust deren Maske während der Vorstellungen oder Dreharbeiten. In diesem Beruf wird es garantiert nie langweilig!

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3 Jahre

Schulabschluss: Es ist keine bestimmte Schulbildung vorgeschrieben. In der Praxis werden vor allem Auszubildende mit Hochschulreife oder mittlerem Bildungsabschluss eingestellt.

Arbeitszeit: In diesem Beruf musst du flexibel sein. Die Arbeitszeiten sind unregelmäßig, denn sie richten sich nach den Aufführungszeiten in Theatern und Schauspielhäusern oder nach Dreh- oder Sendeterminen.

Gehalt im öffentlichen Dienst:

  • 1. Jahr: 918 Euro
  • 2. Jahr: 968 Euro
  • 3. Jahr: 1.014 Euro

Gehalt in Rundfunkanstalten:

  • 1. Jahr: 677 Euro
  • 2. Jahr: 739 Euro
  • 3. Jahr: 835 Euro

Gesundheits-Check: Pro

Gesundheits-Check: Kontra

  • Der Job ist körperlich nicht besonders anstrengend.
  • Kreativität macht glücklich!
  • Du arbeitest mit Modelliermassen, Kunstharzen, Haarspray und Färbe- sowie Lösemitteln. Das kann zu Hautreizungen führen.
  • Du arbeitest viel im Stehen oder in einseitigen Haltungen. Sport in deiner Freizeit sorgt für den Ausgleich.

Ausbildungsinhalte

In der Ausbildung lernst du das Entwickeln von Gestaltungskonzeptionen und den Umgang mit Werkzeugen, Geräten sowie Werk- und Hilfsstoffen. Dein handwerkliches Geschick wird geschult, zum Beispiel beim Anfertigen von Perücken, Haarteilen und Körperbehaarungen. Auch Glatzen, Masken und Körperteile werden unter deinen Händen entstehen. Auf dem Ausbildungsplan stehen außerdem u. a. Schminken, Frisieren und das Anfertigen von Spezialeffekten sowie Zeit- und Kostenplanung. Bei alldem hast du engen Kontakt zu den Darstellerinnen und Darstellern und trainierst dabei deine zwischenmenschlichen Fähigkeiten. Denn wenn um dich herum das Lampenfieber steigt, ist es wichtig, dass du ruhig und verständnisvoll bleibst.

Für alle, die es genau wissen möchten: detaillierte Ausbildungsinhalte Maskenbildner/in (PDF)

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Bastle eine Maske!

Lass deiner Kreativität freien Lauf und bastle aus Pappmaché eine Maske deiner Wahl. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Bärenmaske? Du brauchst dazu Pappmaché, einen Punchballon, Schere, Pinsel und Farbe, bunte Pappe oder Karton für Ohren und Nase sowie Malerkrepp, um beides zu befestigen. Falls du nicht weißt, wie man Pappmaché herstellt, kannst du einfach im Internet nachsehen. Natürlich wirst du später sehr viel aufwändigere Masken herstellen. Aber eins nach dem anderen – auch die längste Reise beginnt bekanntlich mit dem ersten Schritt. Viel Spaß und viel Erfolg!

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.