Metallbauer /-in

Du kannst richtig anpacken und fühlst dich wohl, wenn die Funken fliegen? Du bist handwerklich begabt und begeisterst dich fürs Schmieden, Schweißen und Schrauben? Dann ist eine Ausbildung zum Metallbauer/zur Metallbauerin vielleicht genau das Richtige für dich. In diesem Beruf kannst du eine von 3 Fachrichtungen wählen: Konstruktionstechnik, Metallgestaltung und Nutzfahrzeugbau. Ab dem 2. Lehrjahr entwickelst du dich dann Schritt für Schritt zum Experten auf deinem Gebiet.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3,5 Jahre

Schulabschluss: Es gibt keinen vorgeschriebenen Abschluss. Mit einem guten Hauptschulabschluss hast du bereits Chancen auf einen Ausbildungsplatz.

Arbeitszeit: werktags. Schichtarbeit sowie gelegentliche Arbeit an Wochenenden können in diesem Beruf anfallen.

Gehalt:

  • 1. Jahr 375–744 €
  • 2. Jahr 415–785 €
  • 3. Jahr 454–853 €
  • 4. Jahr 493–905 €

Gesundheits-Check Pro

Gesundheits-Check Kontra

  • Wechselnde Bewegungsabläufe schützen dich vor einseitiger Belastung.
  • Durch die körperlichen Anforderungen bleibst du fit.
  • Montagearbeiten bringen Abwechslung, z. B. vor Ort bei
  • Kunden/Kundinnen oder an der frischen Luft auf Baustellen.
  • Schichtarbeit kann deinen Biorhythmus durcheinanderbringen.
  • Das Tragen von schweren Materialien kann belastend für den Körper sein.
  • Lärm, Staub, Funken, Öle etc. machen entsprechende Schutzmaßnahmen unverzichtbar.

Ausbildungsinhalte

Planen, Verbessern und Steuern von Arbeitsabläufen; Arbeitsergebnisse kontrollieren, protokollieren und bewerten; Sicherung der Produktqualität; Messen und Prüfen mechanischer und physikalischer Größen; Anfertigung von Werkstücken und Bauteilen mit verschiedenen manuellen und maschinellen Fertigungsverfahren; Oberflächen behandeln und schützen; Lasten sichern und Bauteile und Baugruppen transportieren, montieren und demontieren.

Für alle, die es genau wissen wollen: Detaillierte Ausbildungsinhalte zum Metallbauer (PDF) findest du hier.

In NRW machen bundesweit die meisten Lehrlinge ihre Ausbildung zum Metallbauer (2011 waren es 5.259 Lehrlinge).

  • Techniker oder Meister in deiner Werkstatt.
  • Spezialistin für die leichtesten Metalle der Welt.

Dos:

  • Selbstbewusst auftreten.
  • Fragen stellen – das zeigt, dass du dich wirklich für den Job interessierst.
  • Gepflegt, aber leger angezogen sein.

Don’ts:

  • Im Anzug erscheinen.
  • Durchblicken lassen, dass du dich nicht gerne dreckig machst.
  • Dich als Einzelkämpfer outen.

Wer schweißt, lötet, schraubt und mit schweren Materialien arbeitet, braucht vor allem sichere Kleidung: Arbeitsoverall, Schweißschutzschild, Schutzbrille, Atemmaske, Ohrenschützer, Sicherheitshandschuhe und Stiefel sorgen dafür, dass dich Funken, Staub und giftige Dämpfe nicht belasten. Die Grundausstattung stellt in den meisten Fällen der Betrieb. Frag doch am besten direkt bei deinem Vorstellungsgespräch nach.

Bist du fit für den Job?

Bereite dich vor und sammle Erfahrung!

Zum Beispiel kannst du in den Schulferien die Grundlagen im Schweißen lernen. Viele Volkshochschulen bieten entsprechende Kurse an. Du schweißt erste Übungsstücke und lernst alle nötigen Vorsichtsmaßnahmen kennen. Und vor allem macht das Reinschnuppern Riesenspaß, wenn du dich für diese Arbeit interessierst!

 

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.