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Parkettleger/in

Du verlierst nie den Boden unter den Füßen, wenn es um die Themen Raumgestaltung, Handwerk und Holz geht? Parkettleger/in verleihen Innenräumen das gewisse Etwas, restaurieren alte Böden oder verlegen neue Muster. Wenn du Spaß an handwerklichem Arbeiten hast, deine Kreativität ausleben möchtest und gleichzeitig Ansprechpartner für Planung und Umsetzung sein möchtest, ist der bodenständige Beruf des Parkettlegers genau der richtige für dich.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3 Jahre

Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgegeben. Bewerbungen von Auszubildenden mit Hauptschulabschluss werden gern gesehen.  

Arbeitszeit: Je nachdem, wo du später arbeitest, könnten Schichtarbeit oder Montageeinsätze dazugehören.

Gehalt:

Die monatliche Ausbildungsvergütung ist je nach Bundesland unterschiedlich, zum Beispiel:

  • 1. Jahr: 560 Euro
  • 2. Jahr: 610 Euro
  • 3. Jahr: 680 Euro

Gesundheits-Check: Pro

Gesundheits-Check: Kontra

  • Du schulst dein räumliches Vorstellungsvermögen.
  • Du trainierst deine Augen-Hand-Koordination.
  • Wechselnde Auftraggeber und Arbeitsorte halten dich geistig und körperlich fit.
  • Du arbeitest zum Teil unter Zwangshaltungen – achte darauf, möglichen Schmerzen frühzeitig entgegenzuwirken.
  • Beim Abschleifen und Verkleben atmest du Staub, Gase oder Klebstoffdämpfe ein – mit der passenden Schutzkleidung kann aber nichts passieren.
  • Schweres Heben belastet deinen Rücken – achte hier auf eine rückenschonende Haltung.

Ausbildungsinhalte

In der Ausbildung lernst du zu Beginn, wie du Untergründe so vorbereitest, dass das Parkett problemlos verlegt werden kann, wie das Raumklima damit zusammenhängt, wie du die Zustände von Estrich, Holz oder anderen Werkstoffen einschätzen kannst und welche Schlussfolgerungen daraus gezogen werden können. Wie du ergonomisch arbeitest, also rücken- und knieschonende Haltungen trainierst beziehungsweise ungünstige Bewegungen vermeidest, gehört ebenfalls du den Ausbildungsinhalten. Auch lernst du, wie du Bau- und Werkzeichnungen liest, um Holzböden einteilen und konstruieren zu können, wie du Maße überträgst und Werkzeuge, Geräte und Hilfsstoffe vorbereitest. Die Restauration von Parkett und anderen Böden stehen ebenso auf dem Lehrplan wie die Planung von Zeitaufwand und Personal oder die Kundenberatung.

Für alle, die es genau wissen möchten: detaillierte Ausbildungsinhalte Parkettleger/in (PDF)

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Bastle dir eine eigene Musterplatte mit verschiedenen Fußbodenbelägen

Besorge dir eine günstige OSB-Platte (=Grobspanplatte) und frage im Baumarkt nach, ob dir die Mitarbeiter vom Zuschnitt-Service ein paar Reste von Fußböden, Fliesen oder Holz mitgeben könnten. Zu Hause untersuchst du dann zunächst die große Holzplatte auf mögliche Erhebungen oder Löcher und bearbeitest diese, bis du eine einheitlich glatte Fläche zur Verfügung hast. Jetzt überlegst du dir, welche der mitgebrachten Reste wo auf der Platte aufgebracht werden sollen und welche Hilfsmittel oder Werkzeuge du dafür benötigst. Wie sind die Unterseiten der Fliesen beschaffen? Wie fühlt sich das Holzstück an und welcher Eindruck entsteht dadurch? Wie würdest du einem Kunden diesen oder jenen Fußbodenbelag empfehlen?

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.