Sportfachmann/-frau

Fußball oder Tennis? Schwimmen oder lieber Leichtathletik? Das ist für dich doch keine Frage! Du bist ein Bewegungsfan und interessierst dich für viele Sportarten. Im Sportverein oder Fitnessstudio fühlst du dich wohl, weil du dich da auspowern und mit Gleichgesinnten zusammen sein kannst. Wenn das alles auf dich zutrifft, dann hast du vielleicht gerade deinen Traumberuf gefunden. Als Sportfachmann oder Sportfachfrau machst du dein Hobby zum Beruf. Sportfachleute finden eine Anstellung in Sportvereinen oder –verbänden sowie in Sport- und Fitnessstudios. Ihre Aufgaben sind vielfältig, denn sie organisieren, trainieren und kalkulieren. Auf die Plätze, fertig – los!

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3 Jahre

Schulabschluss: Mittlere Reife ist ideal. Du kannst dich auch mit einem anderen Schulabschluss bewerben, es ist keine bestimmte Schulbildung gesetzlich vorgeschrieben.

Arbeitszeit: Unterschiedlich, je nach Einsatzbereich.

Gehalt:

  • 1. Jahr: 550 Euro
  • 2. Jahr: 650 Euro
  • 3. Jahr: 750 Euro

Gesundheits-Check: Pro

Gesundheits-Check: Kontra

  • Du kannst viel Sport treiben.
  • Je nach Sportart bist du oft draußen an der frischen Luft.
  • Du kannst dir Sportverletzungen zuziehen.
  • Wenn du krank wirst (z. B. dich erkältest), darfst du nicht aktiv Sport treiben.

Ausbildungsinhalte

Der Ausbildungsplan sieht das Erarbeiten von Trainingsplänen vor sowie die fachgerechte Anwendung von Trainingsmethoden. Du lernst, Konzepte und Sportangebote für verschiedene Zielgruppen zu entwickeln und Veranstaltungen zu organisieren. Ziel ist es, dass du bei Wettkämpfen Sportler und Besucher betreuen und auch den technischen Betriebsablauf sicherstellen kannst. Die Ausbildung umfasst auch die Wartung der Anlagen, Einrichtungen und Geräte sowie die Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen. Bürotätigkeiten gehören ebenfalls zum Berufsalltag, z. B. Angebote für Sportgeräte und Dienstleistungen einholen, Bestellungen durchführen oder Mitgliedsbeiträge einziehen. Die Ausbildung macht dich auch fit im Umgang mit Kunden und Mitgliedern: Beratungsgespräche führen, Verträge abschließen sowie Reklamationen aufnehmen.

Für alle, die es genau wissen möchten: detaillierte Ausbildungsinhalte Sportfachmann/-frau (PDF)

  • Im Jahr 2015 gab es in Deutschland über 90.000 Sportvereine.
  • Fitness ist in Deutschland die Sportart mit den meisten Mitgliedern (rd. 9,5 Millionen), die zweitbeliebteste Sportart ist Fußball mit rund 6,9 Millionen Mitgliedern.
  • Übungsleiter/in in deinem Sportverein oder lizenzierte/r Fitnesstrainer/in.
  • Angehende/r Sport- oder Fitnessfachwirt/in mit Interesse an einem Studium in den Studienfächern Sportmanagement, -ökonomie oder Sportwissenschaft.
  • Erfinder/in einer neuen Trendsportart.

Dos

  • Von deinen sportlichen Erfolgen im Verein oder Fitnessstudio berichten.
  • Dich als kontaktfreudig, teamfähig und kommunikativ darstellen.
  • Bist du ehrenamtlich aktiv? Unbedingt erwähnen!

Don‘ts

  • Dich als Sportmuffel darstellen.
  • Über Muskelkater jammern.
  • Sagen, dass du total chaotisch bist.

Du trägst meist Sportbekleidung.

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Plane ein Sportturnier! 

Du bist Mitglied in einem Sportverein? Prima, dann kannst du ja an einem ganz konkreten Beispiel üben! Stell dir vor, du sollst ein Turnier organisieren. Erstelle eine To-do-Liste: Wann und wo soll das Turnier stattfinden? Welche Vorbereitung ist nötig – organisatorisch und sportlich? Wie kannst du die Werbetrommel für das Turnier rühren? Welche Kosten fallen an? Was muss am Turniertag und im Anschluss daran erledigt werden? Wen könntest du dafür einspannen?

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.