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Straßenbauer/in

Auf unsicherem Boden zu stehen war noch nie so dein Ding? Du bist gern mit Menschen zusammen und liebst es, an der frischen Luft zu sein? Mit den Händen zu arbeiten, etwas von Dauer zu erschaffen und etwas Nützliches zu tun, das die Menschen jeden Tag brauchen – als Straßenbauer/in ebnest du dir genau dafür deinen eigenen Weg. Straßenbauer lösen Bodenmassen, planieren und verdichten Schotter und Kies, bevor sie neue Hauptstraßen, Geh- und Fahrradwege, Flugplätze oder Entwässerungsgräben bauen. Wenn du ein Mensch der Tat bist und dir einen Schreibtischjob noch nie so richtig vorstellen konntest, hast du mit der Ausbildung zum Straßenbauer genau das Richtige für dich gefunden.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3 Jahre

Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgegeben. Ein guter Hauptschulabschluss qualifiziert dich bereits für diesen Ausbildungsberuf.

Arbeitszeit: Je nach Arbeitgeber können die Arbeitszeiten unterschiedlich sein, zum Teil musst du mit Nacht- und Wochenendarbeit rechnen.

Gehalt:

Die monatliche Ausbildungsvergütung ist je nach Bundesland unterschiedlich, zum Beispiel:

  • 1. Jahr: 705–785 Euro
  • 2. Jahr: 910–1.135 Euro
  • 3. Jahr: 1.130–1.410 Euro

Gesundheits-Check: Pro

Gesundheits-Check: Kontra

  • Du bist viel an der frischen Luft.
  • Das Fitnessstudio kommt ohne dich aus – während der Arbeit trainierst du alle Muskeln.
  • Im Freien bist du auch schlechteren Witterungsbedingungen ausgesetzt – mit passender Kleidung hältst du dich warm und trocken.
  • Die Lautstärke auf Baustellen ist belastend für deine Ohren, effizienter Ohrschutz dämpft den Lärm.
  • Abgase und Asphaltdämpfe hältst du mit passenden Schutzmaßnahmen ab.

Ausbildungsinhalte

In der Ausbildung lernst du, welche Einzelschritte nacheinander ausgeführt werden müssen, um beispielsweise eine Fahrbahn zu erneuern, Entwässerungsgräben zu legen oder einen neuen Fahrradweg zu bauen. Dafür eignest du dir zunächst Grundlagen an – von der Auftragsübernahme, der Leistungs- und Ablaufplanerstellung über das Einrichten, Sichern und Räumen von Baustellen bis hin zur Anfertigung von Skizzen und erstem Herstellen von Bauteilen. Du lernst, wie du Mörtel- und Betonmischungen, Dämmung, Estrich oder Bewehrungen herstellst und was dabei zu beachten ist. Welche Baumaschinen es gibt, wie du sie führst, der Einsatz von Werkzeugen sowie das Qualitätsmanagement gehören ebenfalls zu deinen Lehrinhalten. Auch wie du eine Fläche aus Natursteinen pflasterst, eine Rohrleitung einbaust und eine Straße instand setzt, weißt du am Ende deiner Ausbildung.

Für alle, die es genau wissen möchten: detaillierte Ausbildungsinhalte Straßenbauer/in (PDF)

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Baue ein Hochbeet!

Biete deiner Mutter oder dem Schulgarten deiner alten Grundschule an, ein Hochbeet zu bauen. Fertige dir dafür vorher eine genaue Skizze an und überlege, was alles beachtet werden muss. Welche Materialien eignen sich dafür am besten? Wie muss es gebaut werden, um genau den vorhandenen Platz auszunutzen? Brauchst du mehrere Erdschichten? Fertige dann dein Hochbeet nach deinen Vorgaben an und überprüfe, ob das Ergebnis so ist, wie du es dir vorgestellt hast. Gibt es noch andere Dinge, die du im Zusammenhang damit im Auge haben solltest? Muss vielleicht der Boden unter dem Beet vorher verfestigt werden oder muss hier ein anderer Untergrund her? Hast du an ein Bewässerungssystem gedacht?

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.