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Tiefbaufacharbeiter/in

Du kannst ordentlich mit anpacken und hast keine Angst vor großen Maschinen? Schon als Kind hast du am liebsten im Sandkasten gebuddelt und wünschst dir eine Arbeit, die abwechslungsreich ist? Dann ist eine Ausbildung zum/zur Tiefbaufacharbeiter/in genau das Richtige für dich. In diesem Job hebst du Baugruben und Gräben aus, stellst Verkehrsflächen und -wege her, arbeitest bei Brunnenbohrungen oder beim Bau von Entsorgungssystemen mit. Entscheide dich zwischen den verschiedenen Ausbildungsschwerpunkten Straßen-, Rohrleitungs-, Kanal-, Gleis-, Brunnen- oder Spezialtiefbauarbeiten und ebne dir deinen Weg in die Zukunft.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 2 Jahre

Schulabschluss: Rechtlich ist keine bestimmte Schulbildung vorgegeben. Bewerber mit Hauptschulabschluss werden gern gesehen.

Arbeitszeit: Je nach Einsatzort arbeitest du werktags. Auf Großbaustellen ist Schicht- und Wochenenddienst üblich – Montagereisen sind möglich.

Gehalt (Stand: 01.07.2018)*:

  • 1. Jahr: 765–850 Euro
  • 2. Jahr: 970–1.200 Euro

* je nach Bundesland unterschiedlich

Gesundheits-Check: Pro

Gesundheits-Check: Kontra

  • Du bist immer an der frischen Luft – das stärkt dein Immunsystem.
  • Deine Arbeit hält dich körperlich fit – das Fitness-Studio kannst du dir sparen.
  • Du lernst immer wieder Neues kennen – das trainiert die grauen Zellen.
  • Der Beruf ist körperlich anstrengend.
  • Die Arbeit im Freien bedeutet auch, allen Witterungen ausgesetzt zu sein – achte auf angemessene Kleidung und zum Beispiel UV-Schutz.
  • Die großen Maschinen sind sehr laut – denk daran, den Gehörschutz zu tragen.

Ausbildungsinhalte

In der Ausbildung lernst du, wie du Mörtel- und Betonmischungen herstellst, wie du Dämmung, Wandputz und Estrich verwendest und Bewehrungen als Verstärkung für Betonbauteile einsetzt. Das Beachten und Anfertigen von Zeichnungen und Verlegeplänen gehört genauso zu den Ausbildungsinhalten wie das Herstellen von Baukörpern aus künstlichen Steinen und Bauplatten. Während der Ausbildung spezialisierst du dich auf Straßen-, Rohrleitungs-, Kanal-, Gleis-, Brunnen- oder Spezialtiefbauarbeiten und erfährst, was es bei der Oberflächenentwässerung zu beachten gibt, wie Druckrohrleitungen gebaut, ebene Flächen angelegt, Bohrungen erweitert oder Gleise verlegt werden. Auch das Anschließen von Kabeln, Abzweigungen und Formstücken oder Pflasterdecken steht auf dem Lehrplan.

Für alle, die es genau wissen möchten: detaillierte Ausbildungsinhalte Tiefbaufacharbeiter (PDF)

Bist du fit für den Job?

Deine Aufgabe: Frag den Profi

Recherchiere, welche Tiefbaufirmen es in deiner Gegend gibt und statte ihnen einen Besuch ab. Erzähle von deinem Ausbildungswunsch und frage nach, ob du dich mit Berufserfahrenen unterhalten kannst oder ob sie sogar einen Praktikumsplatz zu vergeben haben. Da der Job körperlich sehr anstrengend sein kann, ist es sinnvoll, vorher einen Blick hinter die Kulissen zu werfen, damit du siehst, ob dir die Arbeit im Tiefbau Spaß macht.

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.