Zerspanungsmechaniker/-in

In der Schule war Werken schon immer dein Lieblingsfach? Du hast den besonderen Blick fürs Detail und wenn du etwas machst, dann ganz genau und sorgfältig? Perfekt, du besitzt schon die besten Voraussetzungen für eine Ausbildung zum Zerspanungsmechaniker. Mit exakt eingestellten Maschinen fertigst du in der Ausbildung Teile aus Metall an, die in technische Geräte aller Art eingebaut werden. Zerspanen heißt, dass du von einem großen Stück Metall so lange etwas entfernst, bis es genau die richtige Form hat. Und damit später alles reibungslos funktioniert, ist Präzision das A und O deiner Arbeit.

Eckdaten zur Ausbildung

Art der Ausbildung: Dual

Dauer: 3,5 Jahre

Schulabschluss: Es gibt keinen vorgeschriebenen Abschluss. Ein Realschulabschluss ist aber eine gute Basis für deine Chance auf einen Ausbildungsplatz.

Arbeitszeit: Schichtdienst. Betriebsabhängig wird teilweise auch Wochenendarbeit geleistet.

Gehalt im Bereich Industrie:

  • 1. Jahr 860–957 €
  • 2. Jahr 918–1.007 €
  • 3. Jahr 977–1.096 €
  • 4. Jahr 1.008–1.155 €

 Gehalt im Bereich Handwerk:

  • 1. Jahr 375–744 €
  • 2. Jahr 415–785 €
  • 3. Jahr 454–853 €
  • 4. Jahr 493–905 €

Gesundheits-Check Pro

Gesundheits-Check Pro

  • Du bewegst dich viel und abwechslungsreich.
  • Körperlich belastende Arbeiten sind selten.
  • Die meiste Zeit verbringst du in der Arbeitshalle.
  • An den Maschinen kann es laut sein.
  • Der Schichtdienst kann deinen Biorhythmus durcheinanderbringen.

Ausbildungsinhalte

Metallbauteile wie z. B. Zahnräder für alle möglichen technischen Produkte herstellen. Dreh-, Fräs- und Schleifmaschinen einstellen und CNC-Maschinenprogramme modifizieren. Metallteile und Werkzeuge in Maschinen einsetzen. Maschinen starten und die Vorgänge prüfen. Bei Störungen nach Ursachen suchen und das Problem beheben. Wartungs- und Inspektionsarbeiten durchführen. Werkstücke auf einwandfreie Qualität prüfen.

Für alle, die es genau wissen möchten: Detaillierte Ausbildungsinhalte zum Zerspanungsmechaniker (PDF) findest du hier.

  • Es herrscht Fachkräftemangel – darum sind deine Übernahmechancen sehr gut.
  • Dieser Beruf vereint 9 alte Ausbildungsberufe.
  • Diejenige, die die Meisterschule in Rekordzeit abschließt.
  • Weltmeister im Nanometer-mit-dem-bloßen-Auge-bemessen.
  • Derjenige, der ein winziges Teil für den Bau des ersten Autos auf dem Mond beisteuert.

Dos:

  • Erzählen, dass du ein gründlicher und sehr genauer Mensch bist.
  • Von deinem Interesse für das Werken erzählen.
  • Entspannt und gepflegt gekleidet sein.


Don’ts:

  • Dich als Niete in Mathe und Physik outen.
  • Uninteressiert sein.
  • Zu spät kommen.

Die Arbeitshose wird für dich als Azubi bald zum festen Alltag gehören. Egal, ob Latzhose oder Bundhose, ob Blaumann oder andere Farben – du wirst die praktischen Eigenschaften dieses Kleidungsstücks lieben. In den vielen Taschen findet alles Platz, was du ständig zur Hand haben musst. Und da du täglich mit Maschinen arbeitest, steht außerdem Sicherheitskleidung auf deiner Shoppingliste. Eine Schutzbrille und Sicherheitsschuhe sind unverzichtbar. Achte außerdem darauf, dass deine Kleidung nah am Körper liegt, sodass sie sich nicht in den Maschinen verfangen kann.

Bist du fit für den Job?

Trainier dein Geschick beim Werken, wann immer du kannst!

Natürlich kannst du als Noch-nicht-Azubi keine ganz großen Maschinen bedienen, die du für die Metallbearbeitung brauchst. Aber üben kannst du auch mit Holz oder Kunststoff. Mach dir vorab einen Plan von deinem Übungsstück. Das könnte z. B. ein Türschild oder ein Untersetzer in einer schönen Form sein. Als Nächstes musst du dein Material wählen und in der gewünschten Größe besorgen. Welche Werkzeuge benötigst du? Ist alles bereitgestellt, kann es losgehen. Achte jetzt auf eine absolut präzise Arbeit und prüfe immer wieder, ob alles millimetergenau gearbeitet ist.

 

Quelle: Alle Informationen in den Berufsbeschreibungen basieren auf Informationen der Bundesagentur für Arbeit und anderen Quellen. Die Höhe des tatsächlichen Verdienstes kann – abhängig von Region und Arbeitgeber – von den genannten Angaben abweichen.