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Einfach glücklich sein

Was ist eigentlich Glück? Für manche Menschen ist es die große Liebe, für andere der berufliche Erfolg oder die Gesundheit. Doch was tun, wenn der Traumpartner auf sich warten lässt, Freunde keine Zeit haben, sich im Job Routine breitmacht und das Wunschgewicht immer noch in weiter Ferne ist? Hier findest du Tipps, wie du deinem Glück auf die Sprünge hilfst.

Alle sind glücklich – nur ich nicht! Wer so denkt, sollte schleunigst umdenken. Selbstmitleid ist so etwas wie die angezogene Handbremse am Auto, man kommt nicht von der Stelle. Warte nicht auf das Glück, sondern ergreife die Initiative! Mach dir dazu zunächst bewusst, was dir wichtig ist. Was möchtest du erreichen und was hindert dich momentan daran? Wie könntest du das ändern? Warum möchtest du überhaupt etwas verändern? Willst du das selbst oder möchtest du die Erwartungen anderer erfüllen? Wenn du überzeugende Antworten auf diese Fragen gefunden hast, kannst du loslegen.

Kontakte pflegen

Sozialer Zusammenhalt macht Menschen neben Gesundheit, Einkommen und Freiheit am glücklichsten. Zu diesem Ergebnis kommt der „World Happiness Report“ der Vereinten Nationen, für den regelmäßig das Glücksempfinden von Menschen in 156 Ländern untersucht wird. Mach es also wie die Skandinavier, die seit Jahren das Ranking anführen: Verbringe regelmäßig Zeit mit Menschen, die du richtig gern magst!   

Aktiv werden

Ganz egal, ob du gerade mit deinem Aussehen unglücklich bist, dich einsam fühlst oder beruflich in der Sackgasse steckst: Werde aktiv! Du kannst Sport treiben, dich mit anderen Leuten verabreden, dir ein neues Hobby zulegen oder dich weiterbilden. Vielleicht fällt dir etwas ein, das du früher gerne gemacht hast und womit du nun wieder anfangen kannst. Was es auch ist: Bleibe locker und versuche nicht, etwas zu erzwingen – besonders wenn es darum geht, einen Partner oder neue Freunde zu finden. Denn das Glück kommt nicht auf Knopfdruck, sondern meistens dann, wenn man es am wenigsten erwartet.

Verzichten

Verabschiede dich von den Angewohnheiten, die dir schaden. Ob Fast Food, exzessives Shoppen, feuchtfröhliche Feiern oder beruflicher Stress – nur du kannst beurteilen, ob du es übertreibst und es dir nicht gut dabei geht. Auch ständiges sich Sorgen machen, Jammern oder Grübeln tut übrigens nicht gut. Denk dran: Weniger ist manchmal mehr.

Neues ausprobieren

„Wie soll ich wissen, ob ich Klavier spielen kann, wenn ich es noch nie versucht habe?“ Nimm dir ein Beispiel an Pippi Langstrumpf und probiere mal etwas Neues aus. Wer weiß schon, welche unentdeckten Talente in dir schlummern? Trau dich einfach: Jeder Tag bietet eine Chance auf Erfolgserlebnisse.

Dankbar sein

Unglückliche Menschen konzentrieren sich zu sehr auf das, was ihnen fehlt. Glückliche Menschen denken dagegen positiv und freuen sich über das, was sie haben. Damit sind keine materiellen Reichtümer gemeint, sondern gute Erfahrungen im Alltag. Du kannst zum Beispiel abends den Tag nochmal Revue passieren lassen: Was hast du heute Schönes erlebt? Wer mit einem guten Gefühl einschläft, wacht morgens glücklicher auf.

Haltung bewahren

Unsere Körperhaltung ist Ausdruck unserer Gefühle. Wer Kopf und Schultern hängen lässt, ist im wahrsten Sinne des Wortes niederschlagen. Umgekehrt können wir unsere Gefühle über eine offene, aufrechte Körperhaltung positiv beeinflussen. Probier’s aus: Wenn du dich gerade hältst, fühlst du dich gleich besser. Das gilt übrigens auch für die Mimik. Gewöhne dir an, dein Spiegelbild ab und zu anzulächeln – auch das hebt nachweislich die Laune.

Mit gutem Beispiel vorangehen

„Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“ Mach es wie der Philosoph und Arzt Albert Schweitzer, der für seinen Einsatz in Afrika den Friedensnobelpreis erhalten hat. Es gibt viele Möglichkeiten, sich zu engagieren und anderen Menschen eine Freude zu machen und sei es durch ein Lächeln. Wer andere glücklich macht, wird es selbst auch.