Wie gut ist dein Schlaf?

Fühlst du dich unausgeschlafen? Falls du schwer aus dem Bett kommst, solltest du deine Schlafgewohnheiten unter die Lupe nehmen. Wir verraten, was neben der Schlafdauer noch wichtig ist.

Um fit und leistungsfähig zu sein, brauchen Erwachsene im Durchschnitt immerhin sieben bis acht Stunden Schlaf täglich. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel, da jeder Mensch einen persönlichen Schlafrhythmus und eine individuelle Schlafdauer hat.

Zu wenig geschlafen?

Deine optimale Schlafmenge kannst du selbst austesten, indem du jeweils für ein paar Tage unterschiedlich lang schläfst. Nach wie viel Stunden Schlaf fühlst du dich besonders fit? Umgekehrt erkennst du Schlafmangel daran, dass du neben der anhaltenden Müdigkeit mehr Stress empfindest und gereizter wirst. Wenn du über diesen Stress dann abends noch lange nachdenkst, endet das leicht in einem Teufelskreis. Den wiederum kannst du durchbrechen, indem du zum Beispiel bewusst atmest und dabei an etwas Schönes denkst.

Im Bett besser nicht surfen

Falls du dich beim Aufwachen wie gerädert fühlst, kann das auch andere Ursachen haben. In einer Statista-Umfrage von 2016 gaben 63 % der Befragten zwischen 18 und 29 Jahren an, im Bett ihr Smartphone, Tablet oder Laptop zu nutzen. Verschiedene Studien belegen, dass man in diesem Fall kürzer und weniger erholsam schläft. Über die Gründe hierfür gehen die Meinungen allerdings auseinander. Einige Schlafforscher machen das blaue Display-Licht für die Schlafstörungen verantwortlich. Andere hingegen meinen, dass das Surfen und Chatten den Körper in eine Daueranspannung versetzt, die er im Schlaf nicht mehr abschütteln kann. Damit nachts nicht auch noch Push-Benachrichtigungen an deinen Nerven sägen: Ton ausstellen!

Bett nicht zweckentfremden

Wenn du nachts gut schlafen möchtest, solltest du dich tagsüber nicht im Bett aufhalten – weder zum Essen noch zum Lesen oder Fernsehen und erst recht nicht zum Arbeiten. Denn wenn dein Gehirn das Bett erst einmal mit „Freizeit- oder Arbeitsmodus“ verbindet, stört das beim Einschlafen ganz gewaltig. Faustregel: am Tisch arbeiten, auf dem Sofa entspannen und im Bett schlafen.

Wohlfühlumgebung schaffen

Für eine gute Nacht brauchst du außerdem ein angenehmes Umfeld. Dazu gehören neben einem guten Raumklima auch die passende Matratze und frische Bettwäsche. Auch die Lichtverhältnisse im Raum sind wichtig für deine Schlafqualität. Teste einfach aus, ob du es beim Schlafen gerne besonders dunkel oder eher etwas heller hast. Falls du Verkehrslärm oder anderen Geräuschquellen ausgesetzt bist, verhelfen dir Ohrstöpsel zu einem erholsamen Schlaf.