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Welche Sportart passt zu mir?

Mit dem Sport ist es ein bisschen wie mit der Berufswahl: Man sollte etwas finden, das zu einem passt und Spaß macht. Denn nur dann bleibt man langfristig dabei und kann sich über Erfolgserlebnisse freuen. Welche Sportart zu dir passt, hängt von deiner Persönlichkeit, deinen Interessen und nicht zuletzt von deinen zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten ab. Wir verraten dir, wie Sport und Spaß Teil deines Lebens werden.

Bekommst du beim bloßen Gedanken an Sport schon schlechte Laune? Oder hast du ein schlechtes Gewissen, weil du dich nicht aufraffen kannst? Dann hast du einfach noch nicht die richtige Sportart für dich gefunden. Nur weil deine Freunde begeistert joggen oder schwimmen gehen, musst du das noch lange nicht tun. Die gute Nachricht: Es gibt für jeden Menschen die richtige Sportart. Um sie zu finden, solltest du dir zunächst darüber klar werden, was deine Persönlichkeit ausmacht und was dir wichtig ist.

Was will ich?

Bist du eher ein ruhiger, ausgeglichener Mensch oder brauchst du Abwechslung und Action? Hast du bisher wenig Sport getrieben oder bist du sportlich und suchst nun nach neuen Herausforderungen? Möchtest du lieber alleine Sport treiben oder im Team? Gibt es Sportarten, die du schon ausprobiert hast und die du ausschließen kannst? Wie sieht es zeitlich bei dir aus? Kannst du regelmäßig trainieren oder musst du flexibel sein, weil du Schichtarbeit hast? Wie viel Budget hast du für den Sport übrig? Anhand dieser Fragen kannst du schon eingrenzen, ob beispielsweise eine Vereinssportart in Frage kommt oder eher eine Individual-Sportart.

Sportarten für Einsteiger

Unsportlich zu sein, ist keine Schande. Umso bewundernswerter ist es, dass du jetzt nach einer geeigneten Ausdauer-Sportart suchst. Als Einsteiger solltest du dir Zeit geben und Situationen vermeiden, die unnötigen Leistungsdruck aufbauen. Also schließe dich nicht gleich einer Laufgruppe mit durchtrainierten Sportlern an, mit denen du garantiert nicht mithalten kannst. Wie wäre es stattdessen mit Nordic Walking? Dieser Sport ist nicht so anstrengend, außerdem kannst du ihn mit anderen zusammen oder auch alleine ausüben. Wenn du lieber joggst, kannst du mit kleinen Laufeinheiten anfangen und dich allmählich steigern. Nach dem gleichen Prinzip kannst du bei Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen einsteigen. Wenn du Entspannung mit Bewegung koppeln möchtest, sind Yoga, Pilates, Tai Chi oder Qi-Gong wärmstens zu empfehlen.

Tolle Mannschaftsportarten

Für gesellige Menschen ist Teamsport die perfekte Möglichkeit, in Bewegung zu bleiben. Informiere dich im Internet, welche Vereine es an deinem Ort oder in der Umgebung gibt. Fußball, Basketball, Volleyball, Rugby, Tennis, Tischtennis, Badminton, Hockey oder Leichtathletik – in Vereinen ist das Wir-Gefühl besonders ausgeprägt und gibt dir vielleicht die Motivation, die du brauchst. Oder du schnupperst mal in das Thema Selbstverteidigung hinein. Hier stehen zum Beispiel Judo oder Ju-Jutsu zur Auswahl.

Die Muskeln nicht vergessen!

Auch mit Krafttraining kannst du deinem Körper etwas Gutes tun. Dabei steht nicht die Ausdauer, sondern die Kräftigung der Muskeln im Vordergrund. Keine Sorge, es geht nicht darum, Bodybuildern Konkurrenz zu machen. Der sanfte Muskelaufbau kann dir aber helfen, mehr Energie im Alltag zu haben, Haltungsschäden vorzubeugen oder zu korrigieren sowie Schmerzen (z. B. Rückenschmerzen) loszuwerden. Krafttraining machst du am besten in einem guten Fitnessstudio unter Anleitung von ausgebildeten Trainern. Tipp: Frage nach besonderen Konditionen für Auszubildende!

Lust auf etwas Neues?

Vielleicht brauchst du ja auch das Außergewöhnliche, um deine Liebe zum Sport zu entdecken. Höre dich doch einfach mal um, welche Trend- oder Randsportarten in deiner Nähe angeboten werden. Wie wäre es zum Beispiel mit Jumping (eine neue Form des Trampolinspringens), Crunning oder Bossaball? Crunning ist übrigens eine witzige Mischung aus Krabbeln („crawling“) und Rennen („running“). Und beim Bossaball kombiniert man Fußball und Volleyball mit Trampolinspringen. Oder wie wäre es mit Radpolo, Stand-up-Paddling oder Stunt Scooter? Ganz wichtig: Sportarten mit Verletzungsrisiko immer nur unter fachkundiger Anleitung ausüben!