Stress lass nach!

Morgens in der Berufsschule büffeln, nachmittags im Betrieb die liegen gebliebenen Aufgaben erledigen und nach Feierabend noch Freunde treffen. Dein Tagesablauf hat sich mit Ausbildungsbeginn deutlich verändert und du fühlst dich überfordert? Wir geben dir Tipps, wie du deinen Alltag wieder ins Gleichgewicht bringst.

Stress – was ist das überhaupt?

Der Begriff „Stress“ kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt Druck/Anpassung. 

Es gibt zwei Arten von Stress:

  • positiven Stress, auch Eustress genannt, und
  • negativen Stress, den so genannten Disstress.

Positiver Stress sorgt für eine erhöhte Aufmerksamkeit und fördert die maximale Leistungsfähigkeit unseres Körpers, ohne ihm zu schaden.

Bist du dagegen häufig oder dauerhaft gestresst und ist dein Körper nicht mehr in der Lage, das zu kompensieren, spricht man von negativem Stress.

Wie Stress entsteht

Im Prinzip kann jede Situation Stress auslösen, denn das Stressempfinden ist von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich. Entscheidend dafür, ob ihn dein Körper positiv oder negativ wahrnimmt, sind die so genannten Stressoren (auch Stressfaktoren genannt). Dein Körper interpretiert diese auf dich einwirkende Reize und ihre Auswirkungen und stuft sie entweder positiv oder negativ ein.

Um das Ausmaß von Stress messen zu können, entwickelten die Psychiater Thomas Holmes und Richard Rahe eine Skala mit insgesamt 43 positiven und negativen Lebensereignissen. Ihnen wurden Stresswerte von 0 bis 100 zugewiesen. Der Verlust des Arbeitsplatzes wird zum Beispiel mit einem Stresslevel von 47 eingestuft, der Schulabschluss hat dagegen nur einen Stresslevel von 26.

Folgen von negativem Stress

Stresssituationen können sich auf verschiedene Art und Weise auf deinen Körper auswirken.

Häufige körperliche Folgen sind: 

  • Kopfschmerzen,
  • Rückenprobleme und
  • Verdauungsstörungen.

Aber auch die Psyche kann bei erhöhtem Stresslevel negativ beeinflusst werden durch: 

  • Konzentrationsschwierigkeiten,
  • Schlafstörungen,
  • Frustration und Stimmungsschwankungen.

 Du solltest diese Signale ernst nehmen, denn dein Körper zeigt dir, dass er nicht mehr ausreichend entspannen kann.

Stress vorbeugen

Nutze tagsüber bewusst die Entspannungsmöglichkeiten, die sich dir bieten: Eine Runde an der frischen Luft macht den Kopf frei und sorgt für Bewegung – die perfekte Pausenalternative zum muffigen Aufenthaltsraum.

Als Stressausgleich in der Freizeit eignen sich besonders gut sportliche Aktivitäten. Du bist genervt von deinen Kollegen? Dann schnapp dir deine Turnschuhe und lauf eine Runde. Du wirst schnell merken, wie sich dein Frust in Wohlgefallen auflöst. Dein Kopf arbeitet trotz Dienstschluss noch weiter? Dann ist vielleicht ein Yoga-Kurs oder Autogenes Training das Richtige für dich. 

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