Selbsthilfeförderung in Nordrhein-Westfalen

Wer sich in der Selbsthilfe engagiert, braucht Unterstützung und zwar so unkompliziert wie möglich.

Die wichtigsten Informationen für die krankenkassenindividuelle Förderung (kurz Projektförderung) und die kassenartenübergreifende Förderung (kurz Pauschalförderung) in Nordrhein-Westfalen haben wir für Sie zusammengestellt. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich einfach an unsere Mitarbeiter.

Die IKK classic stellt den Selbsthilfeorganisationen auf Landesebene sowie Selbsthilfegruppen auf örtlicher Ebene in Nordrhein-Westfalen Fördermittel für Projekte zur Verfügung.

Ansprechpartner

Um das Verfahren für die Landesorganisationen der Selbsthilfe einfacher zu gestalten, haben sich die Krankenkassen/-verbände in NRW für ein koordiniertes Verfahren entschieden. Sofern ein gleichlautender Projektantrag bei allen nordrhein-westfälischen Krankenkassen/-verbänden gestellt werden soll, kann dieser über einen Projektantrag eingereicht werden. Eine koordinierte Bearbeitung des Antrages kann allerdings nur gewährleistet werden, wenn die vollständigen Unterlagen bis spätestens zum 30. April des jeweiligen Förderjahres eingegangen sind. Die Koordination – auch Federführung genannt – übernimmt jeweils ein Vertreter/eine Vertreterin einer Krankenkasse/eines Krankenkassenverbandes. Die Federführung wechselt jährlich.

Ansprechpartner bei der IKK classic sind

Georg Hensel (georg.hensel@ikk-classic.de) und Julia Kruse (julia.kruse@ikk-classic.de):
Kölner Str. 3
51429 Bergisch Gladbach
Tel.: 02204 912-482 bzw. 481
Fax: 02204 912-485

Nach dem 01.05. des jeweiligen Förderjahres nehmen die eben genannten Ansprechpartner Projektanträge von Landesverbänden und -organisationen ebenfalls entgegen.

Soll ein Projekt nur mit der IKK classic realisiert werden, senden Sie Ihren Antrag bitte direkt an die IKK classic-Ansprechpartner. Für diese Form der Exklusiv-Förderung gibt es keine Antragsfrist. Um Verzögerungen zu vermeiden bzw. Handlungssicherheit zu erlangen, empfiehlt sich jedoch die telefonische Kontaktaufnahme.

Regionale Selbsthilfegruppen können ebenfalls von der Projektförderung der IKK classic profitieren. Wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter vor Ort. Den entsprechenden Ansprechpartner finden Sie über unsere Ansprechpartner-Suche.

Formulare zum Download

Pressemitteilungen

Für die kassenartenübergreifende Gemeinschaftsförderung (Pauschalförderung) haben alle nordrhein-westfälischen gesetzlichen Krankenkassen und Krankenkassenverbände die "GKV-Gemeinschaftsförderung Nordrhein-Westfalen“ (kurz GKV-Gemeinschaftsförderung-NRW) gegründet und eine Kooperationsvereinbarung abgeschlossen. Diese beinhaltet die gemeinsame und einheitliche Förderung der gesundheitsbezogenen Selbsthilfeorganisationen und -gruppen sowie der Selbsthilfekontaktstellen in Nordrhein-Westfalen. Die vollständig ausgefüllten Anträge werden in einem Fördergremium besprochen. Diesem Gremium gehören alle Krankenkassen/-verbände in NRW sowie maximal vier von der Selbsthilfe legitimierte Vertreterinnen und Vertreter aus verschiedenen Selbsthilfeorganisationen an. Die Koordination – auch Federführung genannt – übernimmt jeweils ein Vertreter/eine Vertreterin einer Krankenkasse/eines Krankenkassenverbandes. Die Federführung wechselt jährlich.

Anträge auf Pauschalförderung können bis 31. Januar des jeweiligen Förderjahres gestellt werden. Die eingegangenen Anträge werden in einer Vergabesitzung geprüft. Jede Selbsthilfeorganisation/ -gruppe oder Selbsthilfekontaktstelle kann einen Antrag pro Jahr in der Gemeinschaftsförderung einreichen.

Die GKV-Gemeinschaftsförderung NRW unterstützt in diesem Jahr die Selbsthilfe mit rund 4,7 Mio. Euro im Rahmen der kassenartenübergreifenden Pauschalförderung. Der Anteil der IKK classic daran beläuft sich auf ca. 452.000 Euro.

Über die Verwendung der Fördermittel informiert der Transparenzbericht der kassenartenübergreifenden Gemeinschaftsförderung.

Förderung von Landesorganisationen der Selbsthilfe

Die Annahme und Bearbeitung der Anträge für die Landesorganisationen der Selbsthilfe erfolgt durch Ulrike Hiemer (AOK Rheinland/Hamburg, Kasernenstr. 61, 40213 Düsseldorf, Tel.: 0211 8791-2518, ulrike.hiemer@rh.aok.de).

Anträge werden direkt von der Ansprechpartnerin aber auch von allen anderen Mitgliedern der GKV-Gemeinschaftsförderung NRW entgegengenommen. Über die Förderung wird in der Vergabesitzung gemeinsam und einheitlich unter beratender Mitwirkung der Selbsthilfe entschieden.

Formulare zum Download:

Förderung von Selbsthilfekontaktstellen

Für die Selbsthilfekontaktstellen erfolgt die Annahme und Bearbeitung der Anträge durch Bärbel Brünger (Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek), Landesvertretung NRW, Kampstr. 42, 44137 Dortmund, Tel.: 0231 91771-20, baerbel.bruenger@vdek.com).

Anträge werden direkt von der Ansprechpartnerin aber auch von allen anderen Mitgliedern der GKV-Gemeinschaftsförderung NRW entgegengenommen. Über die Förderung wird in der Vergabesitzung gemeinsam und einheitlich unter beratender Mitwirkung der Selbsthilfe entschieden.

Formulare zum Download:

Förderung regionaler Selbsthilfegruppen

Die pauschale Förderung gesundheitsbezogener Selbsthilfegruppen in Nordrhein-Westfalen wird von den gesetzlichen Krankenkassen in den Regionen sichergestellt.

Die vollständig ausgefüllten Anträge werden in einem regionalen Fördergremium der jeweiligen Stadt bzw. des Kreises besprochen. Diesem Gremium gehören alle Krankenkassen an sowie Vertreter der Selbsthilfe und Selbsthilfekontaktstellen. Die Koordinierung übernimmt jeweils ein Vertreter einer Krankenkasse – diese Federführung wechselt regelmäßig. Die Kontaktdaten der Ansprechpartner finden Sie über unsere Ansprechpartner-Suche.

Senden Sie ihren Antrag bitte bis zum 31.03. des jeweiligen Förderjahres an die jeweils federführende Krankenkasse bzw. an die beauftragte Selbsthilfekontaktstelle.

Anträge bis 300,00 EUR Antragssumme müssen nicht weiter begründet und nachgewiesen werden. Ist die Antragssumme höher als 300,00 € sind weitere Informationen notwendig.

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