Standpunkte

Der Vorstand der IKK classic zu Themen der Gesundheitspolitik:

Prävention wirkt – das belegt eine aktuelle Studie im Auftrag der Innungskrankenkassen. Durch vernünftige Ernährung, Sport und Vorsorge bleiben Menschen nachweislich länger gesund. Genau darum fördern wir die Eigeninitiative unserer Versicherten mit intelligenten Angeboten und einem attraktiven Bonussystem. Das funktioniert: Über eine halbe Million Versicherte der IKK classic haben im letzten Jahr den Anspruch auf einen Bonus erworben, Tendenz steigend. Eine breite Mobilisierung, ganz im Sinne des neuen Präventionsgesetzes.

Die Studie zeigt aber auch einen weiteren, irritierenden Befund: Präventionsstarke Krankenkassen wie wir werden wirtschaftlich bestraft. Sie sparen zwar Kosten, weil ihre Kunden gesünder bleiben. Doch sie büßen zugleich viel mehr Geld ein, weil parallel die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds schrumpfen. Fazit der Wissenschaftler: Weniger Prävention wäre lukrativer. Das brächte zwar kränkere Kunden, aber mehr Geld aus dem Finanzausgleich.

Einmal mehr wird deutlich: Die Politik muss die Fehlanreize im komplizierten Finanzierungssystem der Krankenkassen endlich beseitigen. Für die IKK classic hat Prävention weiterhin Priorität. Weil wir es für richtig halten und das Gesetz es verlangt. Präventionsbarrieren gehören politisch abgeräumt. Je eher, desto besser.

(aktiv + gesund Sommer 2016)

In der gesetzlichen Krankenversicherung weisen die Ausgaben stark nach oben, die Einnahmen weniger. Zum Jahresbeginn haben die Krankenkassen darum ihre Zusatzbeiträge anheben müssen; in manchen Fällen recht kräftig. Das wird sich fortsetzen. Die Gründe: Wachsender medizinischer Versorgungsbedarf und zusätzliche, von der Politik beschlossenen Leistungen.

Weil die Schere zwischen Soll und Haben stärker aufschwingt, treten Mängel des gegenwärtigen Finanzierungssystems hervor: Das Geld aus dem Gesundheitsfonds wird falsch unter den Krankenkassen verteilt. Während eine Kassenart hunderte von Millionen Euro über dem Bedarf erhält, bekommen alle anderen im selben Umfang zu wenig.

Kein Wunder, dass da Fragen nach der Gerechtigkeit laut werden. Das müsste nicht sein. Es mangelt nicht am Geld, sondern an dessen vernünftiger Verteilung. Wenn die Politik die faire Konkurrenz um die beste Versorgung und keinen unwirtschaftlichen Pseudo-Wettbewerb will, muss sie den schiefen Finanzausgleich endlich reformieren.  

(Profil 1/2016)

Wer gesetzlich versichert ist und keinen zeitnahen Facharzttermin bekommt, findet neuerdings Hilfe bei den Kassenärztlichen Vereinigungen. Dort sorgen Terminservice-Stellen jetzt auf Druck des Gesetzgebers für einen möglichst raschen Zugang zu Fachärzten. Genutzt haben das Angebot bislang bundesweit einige tausend Versicherte. Nicht wenige für den Start, aber auch kein riesiger Ansturm.

Kein Wunder: Wir haben heute mehr Ärzte denn je. Die sind zwischen Metropolen und ländlichem Raum nicht optimal verteilt. Doch insgesamt ist die Arztdichte hoch. Das spüren die Bürgerinnen und Bürger. Sie fühlen sich laut einer repräsentativen Umfrage mehrheitlich gut versorgt, in der Stadt ebenso wie auf dem Land. Drei Viertel von ihnen waren mit ihrem letzten Facharzttermin völlig zufrieden.

Ist der neue Service also überflüssig? Keineswegs. Für Verzögerungen gibt es kaum objektive Gründe. Deshalb ist es richtig, die Kassenärztlichen Vereinigungen in die Pflicht zu nehmen. Sie haben den gesetzlichen Auftrag, die Versorgung sicherzustellen – flächendeckend und bitteschön auch zeitnah.

(aktiv + gesund 1/2016)

So viel Reform war selten: Mit dem GKV-Versorgungsstärkungsgesetz, dem Krankenhaus-Strukturgesetz, dem Präventionsgesetz, dem Hospiz- und Palliativgesetz, dem E-Health-Gesetz und dem Pflegestärkungsgesetz hat der Bundesgesundheitsminister einen wahren Gesetzes-Galopp vorgelegt.

Es kommen Verbesserungen für Versicherte und Pflegebedürftige, deutlich mehr Geld für Krankenhäuser und Ärzte; die Qualität der Versorgung wird stärker honoriert.

Wahr ist aber auch: Kostendämpfung sieht anders aus. Die Reformen bescheren den Krankenkassen bis 2020 geschätzte Mehrausgaben von 40 Milliarden Euro, zusätzlich zum Kostenanstieg durch Demografie und medizinischen Fortschritt.

Die Zusatzbeiträge der Krankenkassen geraten dadurch in den kommenden Jahren in Bewegung – beim einen früher, beim anderen später.

Die IKK classic wird die Kostenentwicklung, gut mittelständisch, jeweils in einem realistischen Beitragssatz abbilden. Auch in turbulenten Zeiten gilt: Langfristige Stabilität zählt. Denn nur so bleibt Gesundheit auch morgen solide finanziert.

(aktiv + gesund 4/2015, Dezember 2015)

Selbstverwaltung ist ein Markenzeichen der gesetzlichen Krankenversicherung. Die ehrenamtlichen Verwaltungsräte der Krankenkassen stehen für Bürgernähe und Verantwortung. Sie verbürgen die Orientierung an den Bedürfnissen der Kunden. Bei der IKK classic treffen Vertreterinnen und Vertreter von handwerklichen Beschäftigten und Arbeitgebern alle grundlegenden Entscheidungen. Sie werden alle sechs Jahre durch Sozialwahlen bestimmt. Unsere gesetzliche Krankenversicherung lebt vom ehrenamtlichen Engagement. Mit einem Filmclip – entstanden auf Anregung unseres Verwaltungsrates – werben wir im Internet für die Mitwirkung bei dieser wichtigen Aufgabe. Ein Ziel ist, mehr Frauen und junge Leute für die Selbstverwaltung zu gewinnen. Haben auch Sie Lust, mitzumachen? Unter www.ikk-­classic.de/selbstverwaltung erfahren Sie
in weniger als drei Minuten, wie das geht.

(aktiv + gesund Herbst 2015, Oktober 2015)

In die Kritik geraten ist der sogenannte Pflege-TÜV. Das Notensystem zur Beurteilung von Pflegeeinrichtungen erfüllt nach Meinung vieler Beobachter seine Aufgabe nicht. Statt bei der Suche nach dem richtigen Pflegeheim Orientierung zu bieten, lässt die gegenwärtige Benotung die Hilfesuchenden oft reichlich ratlos zurück. Es fehlt die Differenzierung. Wo am Ende einer Bewertung überwiegend Spitzennoten stehen, werden Qualitätsunterschiede nicht wirklich transparent.

Durchschnittsnoten nicht aussagekräftig

Dabei ist die Grundidee eigentlich richtig. Der Medizinische Dienst der Krankenkassen nimmt regelmäßig die vorhandenen Pflegeeinrichtungen unter die Lupe, macht sich vor Ort ein Bild von der Betreuung, spricht mit Bewohnern, prüft sachverständig eine ganze Reihe von Faktoren. Zu ihnen zählen medizinische Maßnahmen ebenso wie die Zufriedenheit mit dem Essen oder soziale Angebote. Zum Schluss werden die Einzelergebnisse aber zu einer Gesamtnote nach der Schulnoten-Skala zusammengefasst. In dieser Durchschnittsbewertung verschwimmen offenbar eklatante Unterschiede. Mangelhafte Ergebnisse in patientennahen Sektoren lassen sich nämlich durch gute Resultate in anderen, eventuell eher allgemeinen Feldern ausgleichen. So wird die aufwendige Bewertung im Ergebnis beliebig. Die Durchschnittsnote schafft nicht die erhoffte Klarheit, sie birgt das Risiko, Qualitätsmängel zu kaschieren, statt sie offenzulegen.

Auch Kritiker räumen freilich ein, dass von den regelmäßigen Kontrollen durch den Medizinischen Dienst eine positive Wirkung auf die Arbeit der Pflegeheime ausgeht. Seit diese Begutachtungen stattfinden, hat sich die Qualität der Einrichtungen messbar und stetig verbessert. Diese Prüfungen sind also eine gute Sache. An der Kommunikation der Ergebnisse gilt es jedoch zu arbeiten. Das heutige Notensystem führt in die Irre; es muss durch eine wirklich aussagekräftige Bewertung ersetzt werden, die Qualitätsunterschiede klar benennt. Dies ist eine Aufgabe, die Verbände von Pflegeeinrichtungen und Krankenkassen dringend angehen müssen, wenn nötig mithilfe der Politik.

Aussagekräftige Pflegenoten wären eine wichtige Ergänzung zu den erfolgreich arbeitenden Hilfs- und Beratungseinrichtungen, die es jetzt schon für Pflegebedürftige und ihre Angehörigen gibt. Dazu gehört beispielsweise der Pflegeplaner der Weißen Liste, an dem die Innungskrankenkassen mitwirken. Ebenso zählen dazu die Pflegeberaterinnen und -berater der IKK classic, mit denen wir unsere Versicherten regional unterstützen. Beim Zukunftsthema Pflege ist eine wichtige Ressource die Information – sie gilt es zu entwickeln und auszubauen.

(aktiv + gesund Frühjahr 2015, April 2015)

Im vierten Anlauf soll es nun endlich klappen: Das Gesetz zur Stärkung von Gesundheitsförderung und Prävention steht erneut auf der politischen Agenda. In der vorherigen Legislaturperiode war das Präventionsgesetz kurz vor Toresschluss an Einwänden des Bundesrates gescheitert. Im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung war dann die zügige Verabschiedung noch im vergangenen Jahr geplant. Auch das ging daneben. Nun richten sich die Hoffnungen auf die kommenden Monate. Ein abermaliges Verschieben wäre wirklich niemandem mehr zu vermitteln. Zu wichtig ist das Ziel, eine einheitliche Präventionsstrategie, bei der alle Akteure an einem Strang ziehen, gesetzlich zu verankern. Auf die
Einsicht, dass Prävention eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist, müssen nun gesetzgeberische Taten folgen.

Auch wenn die Vorgeschichte kein Ruhmesblatt ist, stimmen die gegenwärtigen Signale aus der Politik doch optimistisch. So soll es künftig mehr Geld für die betriebliche Gesundheitsförderung und für die Prävention in außerbetrieblichen Lebenswelten, etwa in den Schulen, geben. Erstmals sollen auch Pflegebedürftige von gezielten Präventionsmaßnahmen profitieren. Zudem soll von der Kita bis zum Pflegeheim ein System einheitlicher Gesundheitsziele und Qualitätsvorgaben
etabliert werden, in dem Sozialversicherungsträger, Länder und Kommunen kooperativ und koordiniert zusammenwirken.

Neben positiven Ansätzen enthalten die aktuellen Pläne aber auch Stolpersteine, die verhindern könnten, dass das Präventionsgesetz ein Erfolg wird. Zu den Schwachpunkten zählen bürokratische Hürden wie die Schaffung neuer regionaler Koordinierungsstellen der betrieblichen Gesundheitsförderung, die so niemand braucht, weil es entsprechende
Netzwerke bereits gibt. Klärungsbedürftig ist zudem, wie die Beteiligung der Länder, Kommunen und weiterer Akteure an den Kosten aussehen soll. Gesamtgesellschaftliche Aufgaben sind gemeinsam zu finanzieren – wer hier Verantwortung übernehmen will, muss dies auch finanziell tun. Diese Bürde können künftig nicht mehr allein die Beitragszahler in
der Kranken- und Pflegeversicherung tragen.

Bislang sind die Krankenkassen die Motoren von Prävention und Gesundheitsförderung. Die IKK classic beispielsweise besitzt jahrzehntelange Expertise beim betrieblichen Gesundheitsmanagement in kleinen und mittleren Unternehmen. Um den vorhandenen Erfahrungsschatz weiterhin erfolgreich einzusetzen, brauchen die Fachleute für Prävention Handlungsspielraum für individuelle, zielführende Lösungen. Was sie nicht benötigen sind Behördenstrukturen, bürokratische Gängelung
und lebensfremde Vorgaben.

Die Prävention ist eine Zukunftsaufgabe, die alle angeht. Wir können dabei auf eine gewachsene Kompetenz zurückgreifen. Ziel des Präventionsgesetzes muss sein, diese Kompetenz nicht zu verschütten, sondern ihr eine breitere gesellschaftliche Basis zu geben.

Mit einem Überschuss von rund 48 Millionen Euro hat die IKK classic im Jahr 2013 ein gutes Finanzergebnis erzielt. Damit setzte unsere Kasse auch im vierten Jahr den Weg der Zuverlässigkeit und Beständigkeit fort. Dank unserer soliden Basis konnten wir im zurückliegenden Geschäftsjahr Leistungen für über acht Milliarden Euro finanzieren. Unsere 3,6 Millionen Versicherten sind bei Krankheit verlässlich und nachhaltig vor wirtschaftlichen Risiken geschützt. Das belegen unsere Geschäftszahlen, die wir für jedermann offen legen.

Auf diese Zukunftsfestigkeit sind wir stolz. Sie ist keine Selbstverständlichkeit. Die Solidität einer Krankenkasse beruht auf der Fähigkeit, vorausschauend zu planen und dabei über den jeweils aktuellen Tellerrand zu blicken. Zwar haben die gute Konjunktur und ein von der Politik hoch angesetzter Beitragssatz jüngst ein vorübergehendes Einnahmeplus für die gesetzliche Krankenversicherung bewirkt. Doch schon die mittelfristige Prognose zeigt: Die demografische Entwicklung und der medizinische Fortschritt führen unabwendbar dazu, dass die Ausgaben für Gesundheit schneller wachsen als die derzeitige Einnahmebasis der Krankenversicherung.

Deshalb sind Verantwortung und eine klare Haltung gefragt. Als Politiker vor Jahresfrist die Kassen drängten, Prämien auszuschütten, hat die IKK classic diesem Ansinnen widerstanden. Gemeinsam mit der mittelständischen Wirtschaft waren wir schon damals überzeugt: Die Prämien von heute werden die Zusatzbeiträge von morgen sein. An diese Vorhersage mag man sich in diesen Tagen erinnern.

Heute sind hohe Überschüsse längst Geschichte. Die Große Koalition hat zudem entschieden, den Beitragssatz der Krankenkassen ab kommendem Jahr um 0,9 Prozentpunkte zu senken. Die damit entstehende Finanzlücke können die einzelnen Kassen bei Bedarf durch Zusatzbeiträge ausgleichen, die allein von den Versicherten zu tragen sind. Im Jahr 2015 werden Extra-Beiträge daher auf breiter Front das Bild der Krankenversicherung prägen.

Dank ausreichender finanzieller Vorsorge kann die IKK classic dieser Herausforderung verantwortlich begegnen. Der Zusatzbeitrag wird bei uns dauerhaft unter dem Durchschnitt der gesetzlichen Krankenversicherung liegen. Die Versicherten der IKK classic werden daher künftig entlastet – für sie wird es ab 1. Januar 2015 günstiger als bisher.

Trotz dieser guten Nachricht: Einen Wettlauf um den niedrigsten Zusatzbeitrag wird es bei uns nicht geben. Denn gute gesundheitliche Versorgung hat nun einmal ihren Preis. Die Mitglieder der IKK classic können auf einen Versicherungsschutz für sich und ihre Angehörigen bauen, der auch in Zukunft solide finanziert ist. Nachhaltig, vorausschauend und ohne spätere Überraschungen.

(aktiv + gesund Herbst 2014, Oktober 2014)

Gut einem Drittel der deutschen Erwerbstätigen wachsen die beruflichen Anforderungen regelmäßig über den Kopf. Das zeigt eine repräsentative Umfrage, die das Forsa-Institut jüngst im Auftrag der IKK classic durchgeführt hat. Danach fühlen sich fünf Prozent der Befragten in ihrem Job „ständig überlastet“, weitere 28 Prozent geben an, durch die Arbeit „häufig überlastet“ zu sein. An der Spitze der genannten Gründe stehen Zeitdruck (63 Prozent) und zu viel Arbeit (62 Prozent). Hektik durch private Pflichten wie Kinderbetreuung setzt ein Viertel der Berufstätigen unter Druck.

Überforderung scheint für immer mehr Menschen eine  Begleiterscheinung des Arbeitsalltags zu sein. Seit Jahren wächst der Anteil psychischer Diagnosen bei den Krankschreibungen. Das dürfen wir nicht einfach hinnehmen: Die gesundheitlichen Risiken von Überlastung liegen auf der Hand. Jeder sollte die Symptome ernst nehmen. Wenn die Arbeit nicht nur manchmal, sondern regelmäßig zu viel wird, besteht akuter Handlungsbedarf. Dazu gehört auch die Bereitschaft, Probleme offen anzusprechen und Chancen zur Verbesserung der Arbeitsumstände aktiv zu nutzen.

Nicht immer fällt es leicht, dieses Ziel umzusetzen. So geben vier von fünf Erwerbstätigen an, in den letzten zwei Jahren mindestens einmal trotz Krankheit - Schnupfen inklusive - zur Arbeit gegangen zu sein. Als Grund nennen 70 Prozent die Menge der anliegenden Arbeit und die Solidarität mit den Kollegen. Umgekehrt erklären elf Prozent der Befragten, sich schon einmal krank gemeldet zu haben, obwohl ihnen gesundheitlich gar nichts fehlte. Der meistgenannte Grund: der Wunsch nach einer  Auszeit wegen zu hoher beruflicher Belastungen (43 Prozent).

Während sich die einen angeschlagen ins Büro schleppen, betrachten die anderen die Krankmeldung offenbar als Notbremse, falls der Stress zu groß wird. Tatsache ist aber: Wenn der Schreibtisch überzuquellen droht, hilft „Blaumachen“ so wenig, wie krank zur Arbeit zu gehen. Beide Strategien bergen Gesundheitsgefahren für den einzelnen, aber auch für die Kolleginnen und Kollegen.

Wenn es um Lösungen geht, sind Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen gefordert. Ein betriebliches Gesundheitsmanagement, das im Dialog mit den Beschäftigten umgesetzt wird, ist ein notwendiger Schritt. Ebenso wichtig ist die Motivation der Mitarbeiter, qualifizierte Angebote zur Gesundheitsförderung in Beruf und Freizeit auch anzunehmen.

Zum Glück erkennen immer mehr Unternehmen im Gesundheitsmanagement eine wichtige Schlüsselkompetenz. Die IKK classic unterstützt diese Initiativen ebenso wie die individuelle Prävention der Versicherten. Setzen Sie dem beruflichen Stress Grenzen – wir helfen Ihnen dabei.

(aktiv + gesund Sommer 2014, Juli 2014)

Nähe zu Fachleuten ist wertvoll, besonders wenn es um die eigene Gesundheit geht. Auch in Zeiten des Web ziehen Menschen bei anspruchsvolleren Fragen zur medizinischen Versorgung die Beratung Auge in Auge einer virtuellen Online-Kommunikation vor. So erstaunt nicht, dass laut einer Forsa-Befragung im Auftrag der IKK classic mehr als 60 Prozent der Bürgerinnen und Bürger gern einen persönlichen Ansprechpartner bei ihrer Krankenkasse hätten. Ebenso viele (61 Prozent) legen Wert auf eine Geschäftsstelle in ihrer Nähe, von den chronisch kranken Versicherten wünschen sich dies sogar über 70 Prozent.

Einsichten wie diese beeinflussen unsere Geschäftspolitik. Bei der IKK classic hat der persönliche Dialog zwischen Kunden und Mitarbeitern hohe Priorität. Wir sind auch darin mittelständisch orientiert. In unseren Kernregionen setzen wir bewusst auf ein flächendeckendes Netz von Geschäftsstellen, dessen Zuschnitt wir beständig optimieren.

Kosteneffizienz und Kundennähe

Dem Anspruch schlanker Verwaltung widerspricht unsere hohe Präsenz in der Fläche nicht. Kosteneffizienz und Kundennähe schließen sich in unserer Branche keineswegs aus. Moderne IT-Systeme ermöglichen, kundenferne Prozesse zentral zu managen und damit viel Geld und Personal zu sparen. Kundennahe Dienstleistungen hingegen erbringt die IKK classic nach Möglichkeit vor Ort. Entscheidungen fallen da, wo Versicherte und Arbeitgeber leben, und nicht abseits der realen Probleme in einer fernen Zentrale.

Unsere Organisation folgt dem Credo: „So dezentral wie möglich, so zentral wie nötig.“ Eine Effizienz, die auf Kosten der Kunden geht, kommt am Ende jedes Unternehmen teuer – erst recht im Gesundheitswesen.

Sicher: Bei Routineanliegen wie dem Download von Formularen oder allgemeinen Anfragen macht das Internet unser Geschäft heute schneller und vielfach bequemer. Doch wenn es um ernstere und persönlichere Gesundheitsthemen geht, kann der direkte menschliche Kontakt mit der vertrauten Beraterin oder dem Berater eine entscheidende Hilfe sein, die sich nicht einfach durch Computer ersetzen lässt. In diese Richtung weisen schon heute die Pflegestützpunkte, die nach dem Willen des Gesetzgebers bundesweit entstanden sind, und bei denen Pflegebedürftige und ihre Angehörigen Rat und Unterstützung finden. 

Prognosen zur künftigen demografischen und medizinischen Entwicklung legen für die Zukunft das Entstehen ganz neuer, so genannter „multimorbider“ Krankheitsbilder und entsprechend veränderter Versorgungsstrukturen nahe. Die Versorgungslandschaft wird sich regional differenzieren.

Diese Anzeichen sprechen dafür, dass die Krankenkasse von morgen ihre Dienstleistungen vor Ort erbringen muss, wenn sie ihrem Gestaltungsauftrag gerecht werden will. Nähe zählt. Die IKK classic ist darauf eingestellt.

(aktiv + gesund Frühling 2014, April 2014)

Die großen Themen der Gesundheitspolitik nehmen keine Rücksicht auf Fahrpläne und Feinheiten einer Regierungsbildung. Ob an der Spitze des Bundesgesundheitsministeriums in der Berliner Friedrichstraße oder in den Fachressorts der Bundesländer: Wer politische Verantwortung übernimmt, muss eher heute als morgen Lösungen für eine Reihe drängender Fragen auf den Weg bringen.

Ganz oben auf der Agenda stehen die schon lange vorhersehbaren Folgen der demografischen Entwicklung. Sie werfen die Frage auf, wie wir unsere sozialen Sicherungssysteme künftig nachhaltig finanzieren können. Wenn in absehbarer Zeit die geburtenstarken Jahrgänge ein fortgeschrittenes Alter erreichen, wird sich die Zahl der Pflegebedürftigen schlagartig vermehren. Die Reform der Pflegeversicherung, vielfach angekündigt und immer wieder in Ansätzen stecken geblieben, muss jetzt auf die Tagesordnung der Politik. Dazu gehört die Festlegung eines zeitgemäßen Pflegebegriffs ebenso wie ein zukunftsfestes Finanzierungskonzept. Parlament und Regierung sind hier gefordert – ein weiteres Zuwarten können wir uns nicht mehr erlauben.

Neustart mit anspruchsvoller Agenda

Eine ebenso epochale Herausforderung stellt in einer alternden Gesellschaft die Prävention dar. Wenn die Menschen in unserem Lande im Schnitt älter werden, wird die Absicherung einer möglichst viele Lebensphasen anhaltenden Gesundheit zu einer erstrangigen volkswirtschaftlichen Aufgabe. Von ihrer Bewältigung hängt die Funktionsfähigkeit vieler Betriebe ab, aber auch unsere Fähigkeit, wachsende Gesundheitsaufwendungen künftig noch solidarisch zu schultern.

Auf den Prüfstand gehören daher alle Hindernisse und Fehlanreize, die einer gesamtgesellschaftlichen Präventionsstrategie heute noch entgegenwirken. Das Scheitern des Präventionsgesetzes in der vergangenen Legislaturperiode ist dabei nur ein Armutszeugnis, das die Politik umgehend korrigieren muss. Auch im Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen, dem „Morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich“ verbergen sich Präventionsbarrieren: Nicht die Vermeidung von Krankheiten, sondern ihr kostengünstiges Management führt im gegenwärtigen Ausgleichssystem zu maximalen Zuweisungen an die einzelne Kasse.

Deshalb muss dieses System endlich auf ein sinnvolles Maß zurückgeführt werden: Volkskrankheiten, die durch Prävention vermeidbar sind, sollten im Finanzausgleich künftig weniger stark berücksichtigt werden. Das setzt den richtigen Anreiz: Dann würden nämlich die innovativen Krankenkassen belohnt, die erfolgreich in die Gesundheit der Versicherten investieren, statt nur Krankheiten zu verwalten.

(aktiv + gesund Winter 2013/2014, Januar 2014)

Auch wenn sie diesmal in die Winterzeit fällt: Jede anbrechende  Legislaturperiode umgibt ein Hauch von politischem Frühling. Die Assoziation zum Frühjahrsputz liegt da nicht fern. Jetzt ist die Zeit, alte Zöpfe abzuschneiden und Raum für neue Ideen zu schaffen. Nicht nur die sprichwörtlichen Grausamkeiten soll man am Anfang begehen, auch für mutige Initiativen ist in diesen Tagen die Stunde gekommen. So markiert ein entschlossener Schlussstrich unter Fehler der Vergangenheit einen frischen Auftakt für jeden Neubeginn.

Beispiele für überfällige Korrekturen liegen auf der Hand: Seit langem fordern Handwerk und Mittelstand, die leidige Vorfälligkeit der Beiträge zur Sozialversicherung abzuschaffen. Vor acht Jahren in Zeiten klammer Sozialkassen eingeführt, hat der politisch vorverlegte Zahlungszeitpunkt heute keine wirkliche Berechtigung mehr - auf die vorzeitige Liquiditätsbeschaffung ist die Sozialversicherung dank aktueller Überschüsse nicht angewiesen. Die Betriebe können heute von dieser Belastung und einer erheblichen Abrechnungsbürokratie befreit werden, indem die Politik zur alten Regelung zurückkehrt.

Entstaubt gehört auch der Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen. Das Transfersystem rund um den Gesundheitsfonds ist alles andere als transparent, zudem anfällig für Manipulationen und setzt falsche Anreize. Der gegenwärtige Ausgleichsmechanismus lähmt den Wettbewerb und wirkt in wichtigen Bereichen als Innovationsbremse. Statt Aktivitäten der Kassen für mehr Prävention zu fördern, bewirkt der Finanzausgleich das Gegenteil: Nicht die Vermeidung von Krankheiten, sondern ihr kostengünstiges Management führt heute zu maximalen finanziellen Zuweisungen. Es ist wirtschaftlich nicht selten lohnender, Krankheiten geschickt zu verwalten, als ihrer Entstehung entschlossen entgegenzuwirken.

Wegen dieser Fehlanreize sind die Ausgaben der gesetzlichen Kassen für Primärprävention in den letzten Jahren stetig gesunken – ein Unding angesichts der Herausforderungen einer alternden Gesellschaft.

Der Finanzausgleich zwischen den Kassen muss wieder zum notwendigen Maß zurückfinden. Volkskrankheiten, die durch Prävention vermeidbar sind, sollten deutlich weniger berücksichtigt werden, damit innovative Kassen einen Anreiz haben, in Prävention zu investieren.

Die Politik hat aktuell eine gute Chance, verstaubte Verhältnisse kräftig durchzulüften und damit neue Kräfte freizusetzen. Hoffen wir, dass sie die Chance erkennt.

(Profil Winter 2013/2014, Januar 2014)

Bis in die letzten Tage der alten Legislaturperiode dauerte der Streit um das von der Regierung vorgelegte Präventionsgesetz. Schon zwei Mal sind in den zurückliegenden Jahren Versuche gescheitert, die wichtige gesamtgesellschaftliche Aufgabe Prävention auf eine breite gesetzliche Grundlage zu stellen. Auch beim dritten Anlauf zeigten die Parteien erhebliche Probleme, ihre unterschiedlichen Vorstellungen auf einen Nenner zu bringen.

Dabei sind sich im Grundsatz alle einig: die wachsenden Kosten für zivilisations- und lebensstilbedingte Erkrankungen, aber auch die demografische und gesellschaftliche Entwicklung machen präventive Anstrengungen zum Gebot der Stunde. Es gilt, gesundheitsbewusstes Verhalten und gesundheitsgerechte Verhältnisse auf breiter Front zu entwickeln und zu stärken – in Kindergarten und Schule, im Arbeitsleben wie in der Freizeit.

Durch gezielte Prävention lassen sich bekanntlich nicht nur viele Krankheiten vermeiden oder in ihrem Verlauf günstig beeinflussen. Der Aufbau gesundheitsgerechter Arbeits- und Lebensverhältnisse trägt in einer alternden Gesellschaft auch entscheidend zum Erhalt der wirtschaftlichen Produktivität bei. All dies ist längst klar: Die Innungskrankenkassen sind seit vielen Jahren Vorreiter in der individuellen und der betrieblichen Gesundheitsförderung und können gerade im Handwerk beeindruckende Erfolge vorweisen. Umso bedauerlicher, dass die Politik sich so schwer tut, auf eine entscheidende Herausforderung unserer Zeit qualifiziert zu reagieren.

Prävention ist ein Gebot der Stunde

Vielleicht haben die politischen Händel am Ende immerhin ein Gutes: Sie erinnern uns daran, dass jeder von uns völlig unabhängig von Gesetzen schon jetzt viel für die eigene Gesundheit und die der Familie tun kann.

So bietet die IKK classic mit Vorsorgeuntersuchungen oder mit Angeboten zur betrieblichen und individuellen Prävention eine Menge praktische Hilfen. Viele Möglichkeiten sind bereits da; man muss sie nur nutzen. Einige Hürden setzten wir uns selber – und können sie auch nur selbst überwinden. Die Kinder durch gute Beispiele an gesunde Ernährung heranführen, regelmäßige Auszeiten vom Stress nehmen, Sport treiben, zum Check up gehen: all das geht bereits heute und es wird bei unserer Kasse sogar mit einem Bonus belohnt.Sicher, manche Verhältnisse ändert nur ein Gesetz. Aber wahr ist auch, dass am Ende jeder erfolgreichen Prävention die Stärkung der Eigenverantwortung steht. Nutzen wir also den Impuls der politischen Debatte, statt uns nur zu ärgern: War nicht schon lange eine Vorsorge fällig; wäre nicht mal wieder eine Sportstunde dran? Wenn wir darüber ins Nachdenken und dann zum aktiven Handeln kommen, hätte der Streit um das überfällige Gesetz eine positive Wirkung. Denn nicht nur am Wahltag gilt: Manche Entscheidung liegt allein in den Händen der Bürgerinnen und Bürger. 

(aktiv + gesund Herbst 2013, Oktober 2013)

Wenige Wochen trennen uns vom Termin der Bundestagswahl. Wie zu erwarten, haben die gesundheitspolitischen Pläne der Parteien und Interessengruppen in der heißen Wahlkampfphase breiten Raum gewonnen. Ein zentrales Thema, das den widerstreitenden Positionen Kontur gibt, ist die Frage der Gerechtigkeit. Wie stellen wir sicher, dass auch künftig alle Bürger, ungeachtet von Status und Einkommen am medizinischen Fortschritt teilhaben? Welchen Weg finden wir, die wachsenden Kosten der gesundheitlichen Versorgung zukunftsfest auf breite Schultern zu verteilen?

Eine Antwort ist die Bürgerversicherung, eine andere die Erhöhung des Steueranteils am Gesundheitsfonds. Das Handwerk hat einen eigenen Vorschlag zur gerechteren Lastenverteilung: Nicht nur Betriebe, die Arbeitsplätze schaffen und erhalten, würden danach an der Finanzierung der Sozialabgaben beteiligt sein. Auch wachstumsstarke Branchen mit geringer Beschäftigungsquote müssten sich über eine Abgabe an den Kosten der sozialen Versorgung beteiligen. 

Zu welcher Idee der einzelne auch neigt: Jede politische Initiative ruft Opponenten auf den Plan, die einer Bedrohung der eigenen Pfründe vorbeugen wollen und dabei argumentativ eher den schweren Säbel als das Florett bevorzugen. Manch aktueller Reformvorschlag wird darum umgehend von Horrorszenarien begleitet. Das gehört zum politischen Wettbewerb. Doch die Chance, mit Schreckensvisionen Eindruck zu machen, findet inzwischen Grenzen.

Die Bürgerinnen und Bürger erkennen die Stärken des gegenwärtigen Systems

Die Bürgerinnen und Bürger in Deutschland sind mit ihrem System der Gesundheitsversorgung im Großen und Ganzen zufrieden. Sie wissen um die Herausforderungen, aber sie erkennen auch die Stärken des gegenwärtigen Systems. Für einen radikalen Systemwandel findet sich in diesem Land darum keine Mehrheit.

Zur Gelassenheit trägt bei, dass Themen wie die Dualität von gesetzlicher und privater Krankenversicherung ihre Brisanz verloren haben. Der Eindruck, dass Privatversicherte besser und preisgünstiger versorgt wären, dürfte in der Bevölkerung nicht mehr sonderlich verbreitet sein. Die Gesetzliche Krankenversicherung hat mit dem Sachleistungsprinzip, der kostenfreien Mitversicherung von Angehörigen und den einkommensabhängigen Beiträgen so offensichtliche Vorteile, dass von Systemkonkurrenz inzwischen eher selten die Rede ist. Nach einer aktuellen Umfrage würden sogar 30 Prozent der Privatversicherten eine allgemeine Versicherungspflicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung befürworten.

Eine gute, individuelle Versorgung auf Grundlage stabiler Beiträge – das steht ganz oben auf der Wunschliste der Bürger an die Politik. Diese wäre nach den dirigistischen Irrwegen von Gesundheitsfonds und Einheitsbeitrag deshalb gut beraten, den Krankenkassen wieder mehr Autonomie und Gestaltungsräume einzuräumen. Der Wettbewerb im Dienste der besten Versorgung würde davon profitieren.

(aktiv + gesund Sommer 2013, Juli 2013)

„Bürokratieabbau“ – mit dieser Parole kann man in Wahlkampfzeiten landesweit Punkte sammeln. Bürgernähe und Staatsferne sind so beliebte Begriffe, weil sie einfach jede politische Zielgruppe mit Wohlgefallen hört. Schade nur, wenn die graue Realität so gar nicht zu den frischen Visionen passen will.

In unserem Gesundheitswesen hat sich in den letzten Jahren jedenfalls statt belebendem Wettbewerb immer stärker der Mehltau staatlicher Lenkung ausgebreitet.

Mit Gesundheitsfonds und Einheitsbeitrag hat man den Krankenkassen ihre Finanzautonomie genommen. An Stelle der viele Jahrzehnte souverän agierenden Selbstverwaltungen bestimmen nun Politiker und Beamte zentralistisch den Beitragssatz aller Kassen. Der Bundesfinanzminister nutzt derweil den Gesundheitsfonds als Stabilitätsreserve und reduziert wenn’s passt gern einige Milliarden vom Steuerzuschuss. Die Beitragszahler werden nicht gefragt; sie sollen die Lücke dann aber bitteschön ausgleichen.

Spätestens seit im letzen Jahr die vermeintlich hohen Überschüsse der Sozialkassen täglich neue Verteil- und Geschenkideen von Politikern hervorbrachten, dürfte klar geworden sein: wirkliche Bürgernähe sieht anders aus. Solide Finanzplanung im Dienst einer guten gesundheitlichen Versorgung übrigens auch.

Den politischen Neuanfang, den jede beginnende Legislaturperiode verheißt, sollten die Parteien deshalb für eine Entrümpelung nutzen. Jetzt ist die Zeit, Irrwege der Vergangenheit zu verlassen.

Die paritätisch besetzten Selbstverwaltungen der Krankenkassen stehen für soziale Partnerschaft, Kundennähe und regionale Verbundenheit. Ihnen ihre bewährten Kompetenzen zurückzugeben, wäre ein glaubwürdiger Schritt in Richtung Entbürokratisierung. Dann könnten die Kassen wieder selbst über ihre Finanzen entscheiden, es gäbe Raum für Gestaltung, gesunde Konkurrenz und kreativere Versorgungsmodelle. Denn besser als Beamte am grünen Tisch wissen die gewählten Vertreter von Arbeitgebern und Versicherten, was genau diese Kunden wünschen und brauchen.

Ebenso wäre jetzt die Zeit, bürokratische Hürden wie die Vorfälligkeit der Beiträge endlich bei Seite zu räumen. Die meist mittelständischen Betriebe, die in diesem Lande Arbeitsplätze schaffen, sollten dabei unterstützt werden – und nicht durch Mehrfacharbeiten behindert.

Entbürokratisierung muss mehr werden, als ein Schlagwort. Das sind wir dem Wirtschaftsstandort schuldig.

(Profil Sommer 2013, Juli 2013)