Mitglieder der IKK-Selbstverwaltung in Bayern verabschiedet

Landesbeirat Bayern ehrt und verabschiedet langjährige Mitglieder

(München, 26. April 2017) Im Rahmen eines Festaktes in München verabschiedete die IKK classic 22 langjährige Mitglieder der Selbstverwaltung. Aufgrund der bevorstehenden Sozialwahlen werden die Selbstverwaltungsgremien der Krankenkassen zur Jahresmitte 2017 neu besetzt.

In der paritätisch besetzten Selbstverwaltung der Innungskrankenkasse (IKK) gestalten Versicherte und Arbeitgeber gemeinsam mit dem Vorstand die solidarische Krankenversicherung des Handwerks. Die Selbstverwaltung ist damit aktives Vertretungsorgan der Sozialpartner in der Region. “Dies ist ein Stück gelebte Demokratie, und nur auf diese Weise können die Wünsche der Versicherten lebensnah berücksichtigt werden“, betonte Landesgeschäftsführer Karl Simon in seiner Laudatio.

Innerhalb ihrer vielfältigen Aufgaben, nämlich der Mitwirkung bei der Verwirklichung der sozialen Sicherung für die Menschen in unserer Gesellschaft, haben die Mitglieder der IKK-Selbstverwaltung in der Vergangenheit Enormes geleistet. Wichtig war dabei, das Machbare und das Wünschenswerte, das Finanzierbare und das Unbezahlbare zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen und zu strukturieren.

Gerade in der Diskussion um die einschneidenden Veränderungen durch die zahlreichen Gesundheitsreformen gelang es den Mitgliedern der Selbstverwaltung, stets einvernehmliche Lösungen zu finden, die den Interessen der Versicherten und Arbeitgebern Rechnung getragen haben.

Die 22 zum Teil langjährigen Mitglieder und stellvertretenden Mitglieder aus den Regionaldirektionen Franken, Mainfranken, Niederbayern-Oberpfalz, Oberbayern und Schwaben sind mit Ablauf dieser Legislaturperiode aus der Selbstverwaltung ausgeschieden.

Landesbeiratsvorsitzender Peter Prison wies darauf hin, dass die IKK classic mit einer bundesweiten Ausrichtung trotzdem ihre Regionalität beibehalten hat. Neben dem Verwaltungsrat ist für die Region Bayern ein Landesbeirat installiert. In diesem Gremium war und ist Tatkraft und Kreativität der benannten Selbstverwalter gefragt und damit die Chance realisiert worden, ein Stück Sozialpolitik mitzugestalten.

„Die IKK classic in Bayern mit ihren rund 220.000 Versicherten ist eine starke und solidarische Einrichtung des bayerischen Handwerks“, so Landesbeiratsvorsitzender Peter Prison in seiner Ansprache. Als Anerkennung für die geleistete Arbeit überreichte er den ausscheidenden Mitgliedern eine Urkunde sowie eine Ehrennadel.

In seinen Schlussworten stellte alternierender Vorsitzender der Arbeitgebervertreter Klaus Dank die Bedeutung der IKK classic für das Handwerk und seiner Beschäftigten heraus: „Die IKK ist ein Aushängeschild für die Handwerkswirtschaft. Hat sie doch gerade über die Selbstverwaltung die Möglichkeit, die Eigenständigkeit herauszustellen und direkt Einfluss auf die Sozialpolitik nehmen zu können. Die starke Identifikation der Selbstverwalter mit ihrer Innungskrankenkasse hat gerade in Bayern auch schwierige Situation meistern lassen“.

Langjährige Mitglieder der IKK-Selbstverwaltung werden geehrt.

Langjährige Mitglieder der IKK-Selbstverwaltung werden geehrt.

Foto: IKK classic

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