Gesundheits-Apps bei den Deutschen beliebt

Laut Umfrage sehen Bürger Digitalisierung positiv

Der Digitalisierung im Gesundheitswesen stehen die meisten Deutschen positiv gegenüber. So wäre das Gros der Bürgerinnen und Bürger bereit, per App erhobene persönliche Gesundheitsdaten mit vertrauenswürdigen Dritten zu teilen, wenn es ihnen einen Nutzen bringt und der Datenschutz gewahrt ist. Das geht aus einer aktuellen Erhebung der IKK classic hervor. Das größte Vertrauen genießt dabei der persönlich bekannte Arzt: ihm würde jeder zweite Befragte grundsätzlich Daten aus einer Gesundheits-App übermitteln. Fast 30 Prozent der Befragten wären aber auch bereit, ihrer Krankenkasse etwa im Rahmen eines Bonusprogramms Daten zuzuleiten.

Fast zwei Drittel der Bürger finden Gesundheits-Apps hilfreich und würden diese – auch im gesicherten digitalen Austausch mit Ärzten im Rahmen einer Behandlung – nutzen; zum Beispiel um Vitalwerte wie Blutdruck oder Blutzucker zu kontrollieren oder Migräne-Tagebücher zu führen.

 „Wir sehen, dass die Bürgerinnen und Bürger die neuen digitalen Möglichkeiten nicht unkritisch, aber sehr aufgeschlossen begleiten. Darum ist es höchste Zeit, deren Vorteile im Gesundheitswesen anzuwenden und zum Beispiel die Möglichkeiten der elektronischen Gesundheitskarte endlich rasch umzusetzen“, erläutert Michael Förstermann, Sprecher der IKK classic.

Hintergrundinformationen

Für die repräsentative Umfrage zu digitalen Gesundheitsservices wurden im Auftrag der IKK classic im September 2017 insgesamt 1.000 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt. Die Ergebnisse sind auf ganze Zahlen gerundet.