Förderung der Hamburger Hospizdienste steigt auf 1,3 Millionen Euro

Gemeinsame Pressemitteilung von: AOK Rheinland/Hamburg; Verband der Ersatzkassen e.V., Landesvertretung HH; BKK Landesverband NORDWEST; IKK classic; Knappschaft

Hamburg, 20.07.2017 – Die ambulante Hopizarbeit in Hamburg wird in diesem Jahr von den gesetzlichen Krankenkassen der Stadt mit rund 1,3 Millionen Euro gefördert. Damit steigt die Fördersumme im Vorjahresvergleich um rund 120.000 Euro; dies entspricht einem Zuwachs von mehr als 10 Prozent. Mit der Förderung unterstützen die Kassen die Gewinnung, Schulung und Koordinierung der ehrenamtlichen Hospizmitarbeiter sowie die palliativ-pflegerische Beratung durch ausgebildete Fachkräfte.

Rund 670 ehrenamtliche Hospizhelfer haben in Hamburg im vergangenen Jahr 744 sterbenskranke Erwachsene und ihre Angehörigen begleitet. Den Patienten konnte dadurch ermöglicht werden, die letzte Zeit des Lebens in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung zu verbringen. Seit dem letzten Jahr stehen die ehrenamtlichen Begleiter ihren Patienten auch im Krankenhaus oder Pflegeheim zur Seite. Zudem wurden 52 lebensbedrohlich erkrankte Kinder und Jugendliche betreut, deren Begleitung oftmals über mehrere Jahre erfolgt.

Das Engagement der ehrenamtlichen Helfer kann in diesem Zusammenhang nicht hoch genug geschätzt werden. Ihre Arbeit ist gelebte Solidarität und ein wichtiger Beitrag für eine humane Gesellschaft. Ihnen gilt unser Dank und unsere Anerkennung.

Die häusliche Sterbebegleitung ergänzt das Angebot stationärer Hospize: Acht dieser Einrichtungen haben in Hamburg Versorgungsverträge mit den Krankenkassen.