Schornsteinfeger: „Glück“ auch in Sachen Gesundheit?

IKK classic präsentierte sich auf dem Bundesverbandstag des Schornsteinfegerhandwerks in Frankfurt – Krankenstand 2016 analysiert

Frankfurt, 30.06.2017 – Der 133. Bundesverbandstag des Schornsteinfegerhandwerks fand in diesem Jahr vom 28. bis 30. Juni in Frankfurt am Main statt. Mit dabei war auch die IKK classic: Auf der begleitenden Schornsteinfegermesse nutzten zahlreiche Besucher am IKK-Stand die Möglichkeit, mit Hilfe des sogenannten „mobee fit“-Systems die Fitness ihres Körpers zu testen. Hochpräzise Sensoren, die im Bereich der großen Gelenke angebracht werden, erfassen bei diesem Verfahren den Beweglichkeitsstatus des Körpers und liefern aussagekräftige Daten über die Konstitution des Stütz- und Bewegungsapparates. So können beispielsweise einseitige körperliche Belastungen identifiziert und durch gezielte Ausgleichsübungen behoben werden. Außerdem konnten die Besucher Einblick in den Ablauf des betrieblichen Gesundheitsmanagements der IKK classic nehmen, das sich flexibel an die jeweiligen Bedürfnisse und Vorstellungen des jeweiligen Betriebes anpassen lässt. Betriebliches Gesundheitsmanagement umfasst alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zur Verbesserung von Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz. Weitere Informationen dazu sind auch unter www.ikk-classic.de/bgm zu finden. Die Gesundheitsmanager vor Ort informieren interessierte Betriebe über alle Angebote. Einfach eine E-Mail schicken an: bgm@ikk-classic.de 

Die Gesundheitssituation im Schornsteinfegerhandwerk

Der Krankenstand der rund 1.450 bei der IKK classic versicherten Beschäftigten aus dem Schornsteingewerbe im Jahr 2016 betrug 3,9 Prozent, 2015 lag dieser bei 3,8 Prozent. Fast vier von 100 Beschäftigten fehlten damit an jedem Arbeitstag des Jahres. Zum Vergleich: Der Krankenstand aller bei der IKK classic versicherten Handwerker lag mit 5,2 Prozent deutlich höher. Arbeitsunfähig war ein Versicherter im Schornsteinfegergewerbe durchschnittlich 14,2 Tage (Handwerk: 19,2), die Falldauer betrug 11,3 Tage (Handwerk: 13,2).

Im gesamten Jahresverlauf anwesend und somit nicht arbeitsunfähig gemeldet waren 44,2 Prozent (2015: 42,4 Prozent). Dieser Wert ist ebenfalls besser als die Gesundheitsquote aller Handwerker (40,4 Prozent). Der Anteil der Langzeiterkrankungen (über 42 Tage) unter den Fehltagen lag im Jahr 2016 bei 45,3 Prozent im Schornsteinfegergewerbe bzw. bei 48,9 Prozent im Handwerk. Auch für das Schornsteinfegerhandwerk gilt, dass jüngere Arbeitnehmer im Allgemeinen häufiger, dafür aber kürzer krank sind als ältere. Ältere Beschäftigte sind dagegen seltener, meist aber länger krankgeschrieben.

Ursache für die meisten Fehltage waren mit 23,9 Prozent (2015: 25,2 Prozent) Muskel- und Skeletterkrankungen. Das sind 6,2 Prozentpunkte weniger als im gesamten Handwerk (30,1 Prozent). Dafür fehlten Beschäftigte aus dem Schornsteinfegergewerbe etwas häufiger wegen Verletzungen (19,4 Prozent; Handwerk: 16,1 Prozent) und Erkrankungen des Atmungssystems (15,9 Prozent; Handwerk:12,3 Prozent).

Durchschnittlich sind im Schornsteinfegerhandwerk Tätige 39,1 Jahre alt. Damit liegt der Schnitt noch unter dem Wert von 42,3 Jahren im Handwerk insgesamt. Die Daten aus den Jahren 2014 (37,5 Jahre) und 2015 (38,2 Jahre) zeigen jedoch, dass sich der demografische Wandel auch bei den Schornsteinfegern durch eine älter werdende Belegschaft bemerkbar macht.

zwei Schornsteinfeger machen den Fitness-Check am Stand der IKK classic

Fitness-Check am Stand der IKK classic auf dem Bundesverbandstag des Schornsteinfegerhandwerks.
©IKK classic
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