KölnKita Höhenhaus: Spaß am gesunden Essen

Ernährungsprojekt in der KölnKita Höhenhaus – zum Abschluss Besuch von Shary Reeves

(Köln, 30.06.2017) „Die Kleinen stark machen“ heißt ein Ernährungsprojekt, das die KölnKita Von-Ketteler-Straße in Höhenhaus in den vergangenen Wochen mit Unterstützung der Krankenkasse IKK classic durchgeführt hat und jetzt zum Abschluss gekommen ist. Der Hintergrund: Schon heute leiden viele Kinder im Vorschulalter unter falscher Ernährung. Übergewicht und unnötige Erkrankungen sind häufig die Folgen. Will man dem vorbeugen, dann gilt es, die Kinder möglichst frühzeitig für dieses Thema zu sensibilisieren. „Als die IKK classic uns das Projekt vorgeschlagen hat, haben wir direkt zugesagt, da wir jetzt schon besonderen Wert auf die Ernährung der Kinder legen. So haben wir ein eigenes Essenskonzept nach den Richtlinien der DGE, kochen für die Kinder frisch und beziehen die Kinder aktiv in die Essensplanung ein. Da war das Projekt eine wirklich gute Ergänzung für uns“, so die Einrichtungsleiterin Nicole Wegner-Hemmert.

„Bei dem Ernährungsprojekt geht es dabei nicht darum, dass die Kinder zwangsweise keine Süßigkeiten, sondern nur noch Gemüse essen“, so Ökotrophologin Sabine Lacour, die das Projekt in der Kita Von-Kettler-Str. durchgeführt hat. „Es geht vielmehr darum, dass die Kinder Spaß an genussvollen und gesunden Essen bekommen“. Sie sollen mit allen Lebensmitteln in Kontakt kommen, sie sollen riechen, schmecken und die Lebensmittel auch in die Hand nehmen. Wichtig war dabei auch, dass die Kleinen die Gerichte selber zubereiten, damit ihnen der Wert der Lebensmittel klar wird. So wurden beispielsweise in den letzten Wochen Waffeln, Säfte, Brotgesichter und Müsli selber hergestellt. Zur Schlussveranstaltung kam dann als Überraschung die Moderatorin Shary Reeves, die auch die Schirmherrin des Projekts ist. Gemeinsam wurden Tomaten und Gurken geschnitten, Petersilie gezupft und dann das Essen zubereitet. „Kluge Kinder essen richtig, denn das ist ja lebenswichtig“, sangen alle zusammen nach dem Essen.

„Auch wenn das Projekt jetzt abgeschlossen ist, werden wir natürlich auch weiterhin diesen Weg weitergehen“, so Nicole Wegner-Hemmert.