Am 10. August ist Faulpelz-Tag

IKK classic rät: einfach mal abhängen

(Bielefeld, 10.08.2017). Hoher Termindruck, ständige Erreichbarkeit, der Spagat zwischen Job und Familie – immer mehr Arbeitnehmer fühlen sich gestresst. Die IKK classic rät deshalb, sich regelmäßig zu entspannen. Ein guter Tag dafür ist der Faulpelz-Tag. Er wird in Deutschland jedes Jahr am 10. August gefeiert..

Richtig faul sein

Dabei ist Faulheit – dem Duden zufolge – die Unlust, sich zu betätigen. Die verschiedenen Interpretationen von Faulheit reichen von einer allgemeinen Tendenz des Menschen zur Ruhe bis hin zu einer schlechten Charaktereigenschaft des Einzelnen. Ein Faulpelz ist demzufolge ein sehr fauler Mensch – Synonyme für ihn sind Drückeberger oder Nichtstuer. Aber Faulenzen ist nicht nur negativ. Jeder von uns muss sich regelmäßig entspannen – und zwar nicht nur am Faulpelz-Tag. Manchmal ist einfach Nichtstun angesagt. Sich aufs Sofa werfen, den Fernseher anmachen oder ein gutes Buch lesen. Oder gleich morgens faul im Bett liegenbleiben – alles ist erlaubt, um den „Akku“ wieder aufzutanken. Denn ständige Überlastung fordert früher oder später ihren Tribut und endet immer häufiger in einem Burnout.

Psychische Erkrankungen auf Platz vier

Auch bei den Versicherten der IKK classic liegen die psychischen Erkrankungen mittlerweile mit elf Prozent auf Rang vier der häufigsten Krankheitsursachen. Dabei ist dauerhafte Überlastung keine normale Begleiterscheinung des Berufslebens, sondern ein ernstzunehmendes Gesundheitsrisiko. Es gibt Warnsignale, die Betroffene, Familie und Freunde sowie Vorgesetzte ernst nehmen sollten: Wenn jemand lustlos und gleichgültig ist oder zu Stimmungsschwankungen neigt. Wenn die Leistungsfähigkeit abnimmt, Verspannungen, Magen- und Rückenschmerzen auftreten oder wenn Dinge, die einem gut tun, auf einmal unwichtig scheinen.

Ständig erreichbar

Der Einzug mobiler Technologien bedeutet Studien zufolge für rund ein Viertel der Berufstätigen auch in der Freizeit erreichbar zu sein. Wer jedoch auch nach Feierabend ständig weiter gedanklich bei der Arbeit ist, fühlt sich häufig gestresst. Die Mitarbeiter begründen es unter anderem damit, dass es ihnen wichtig ist, über aktuelle Entwicklungen und Prozesse informiert zu sein oder weil der Vorgesetzte es erwartet. „Führungskräfte sollten deshalb unbedingt offen mit ihren Mitarbeitern über Erwartungen und Bedürfnisse zur Erreichbarkeit sprechen und klare Abmachungen mit ihnen treffen, wann wer erreichbar sein muss“, sagt Dagmar Fraune, Gesundheitsexpertin bei der IKK classic. „Zusätzlich ist es sinnvoll, Erreichbarkeitspausen zu vereinbaren und, wenn möglich, die Erreichbarkeit auf mehrere Schultern verteilen. Außerdem sollten alle ein dienstliches und ein privates Handy nutzen, damit man das dienstliche einfach ausschalten kann.“

Stress vorbeugen

Um Stress generell vorzubeugen, hilft Sport. Ausdauersport macht stressresistent und wirkt präventiv. Kleine Stresssensoren lassen Puls und Blutdruck nicht mehr in die Höhe schnellen. Auch Yoga bringt Entspannung. Gesundheitskurse helfen ebenfalls dabei, Stress abzubauen und werden von den meisten Krankenkassen bezuschusst. Unter www.ikk-classic.de/gesundheitskurse finden Versicherte der IKK classic entsprechende Kurse in den Regionen vor Ort.

Faultier

Foto: pa Picture-Alliance
Das Foto darf nur im direkten Zusammenhang mit der Veröffentlichung der Presseinformation verwendet werden.

Download (JPG)