Salat: 95 Prozent Wasser und doch so lecker

IKK classic empfiehlt: Salate der Saison entdecken

(Bielefeld, 11.07.2017). Ob gekraust oder glatt, rot oder grün, mild oder kräftig im Geschmack – pro Jahr werden in Deutschland rund 3,8 Millionen Tonnen Salate verbraucht. Was macht Salat so beliebt? Wenn es um gesunde Ernährung geht, kommt man um den Salat auf jeden Fall nicht herum. „Er enthält kaum Kalorien, macht satt und liefert dazu noch wertvolle Pflanzenstoffe“, weiß Stefanie Weier von der IKK classic.

Salat besteht zu 95 Prozent aus Wasser. Bezogen auf seine Inhaltsstoffe, schneidet er deshalb im Vergleich zu anderem Gemüse bei Vitaminen & Co auch etwas schlechter ab. Er besitzt beispielsweise weniger Provitamin A und Vitamin C als Tomaten oder Karotten. Salat enthält allerdings mehr Folsäure als anderes Gemüse. Der Nährstoffgehalt ist dabei von Sorte zu Sorte verschieden. Vor allem Spinat, Endivien und Rucola gelten als vitamin- und mineralstoffreich.

„Je frischer ein Salat ist, um so mehr sind seine Aromen und Inhaltsstoffe erhalten. Am Besten immer zu Sorten der Saison und regionaler Ware greifen“, rät Stefanie Weier. Kopfsalat aus deutschem Freilandbau gibt es etwa von Mai bis November. In der kalten Jahreszeit sollten eher die klassischen Wintersorten wie Feldsalat, Chicorée oder Radicchio auf den Tisch kommen. Salate können jedoch mit Schwermetallen und Rückständen von Pflanzenschutzmitteln belastet sein. Hier sorgen ein saisongerechter Einkauf, kurzes aber gründliches Waschen und das Entfernen der äußeren Blätter für eine deutliche Minderung der Schwermetall- und Rückstandsbelastung. Um die wertvollen Inhaltsstoffe zu bewahren, sollte Salat jedoch nie gewässert werden. Bio-Salate sind übrigens meist geringer belastet als herkömmlich angebaute.

Salate sind vielseitig: „Ob mit anderen Salatsorten, anderem Gemüse wie Möhren, Radieschen, Fenchel, Tomate und Kräutern gemischt oder mit Obst, Käse, Schinken und Nüssen verfeinert – der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. So schmeckt der Salat nicht nur am besten, sondern ist aus ernährungsphysiologischer Sicht am wertvollsten“, so Stefanie Weier. Perfekt wird ein Salat natürlich erst mit dem richtigen Dressing. Mit hochwertigen Pflanzenölen wie zum Beispiel Raps-, Oliven- oder Walnussöl, einem mildem Essig und frischen Kräutern lässt sich schnell eine Salatsoße zubereiten. „Fertigdressings enthalten oft zu viel Fett und machen den Salat schnell zu einer Kalorienbombe“, weiß Stefanie Weier.

Marktstand mit frischen Salatköpfen

Copyright: IKK classic/Peter Rupprecht
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