Alle Jahre wieder: Weihnachten ganz gelassen meistern

(12.12.2017). Bald ist Weihnachten! Zeit der Besinnung: Die Lichter leuchten, der Schnee rieselt, der Kamin brennt und überall duftet es nach gebrannten Mandeln und Zimtsternen. Zumindest in unserer Phantasie. Im echten Leben sind unsere Gemütszustände in diesen Tagen meist Lichtjahre entfernt von „Oh du fröhliche“ und „Stille Nacht“. Im Job türmt sich vor Jahresende die Arbeit, im Kalender reiht sich eine Weihnachtsfeier an die nächste. Hinzu kommen die alljährlichen privaten kleinen und großen Herausforderungen: Geschenkekauf im Gedränge völlig überfüllter Einkaufsstraßen, Kleinkrieg im vorweihnachtlichen Berufsverkehr, das Weihnachtsmenü, dass trotz diverser Lebensmittelunverträglichkeiten alle Gäste glücklich machen soll, und nicht zuletzt die große Sorge, dass die Online-Bestellung doch nicht mehr bis zum 24. Dezember um 16 Uhr geliefert wird. Damit die Festtage in diesem Jahr nicht zur Gefahr für Körper, Geist und Seele werden, gibt Stefanie Weier von IKK classic Tipps, wie Sie gelassen durch „die schönste Zeit im Jahr“ kommen.

Wagen Sie einen Perspektivwechsel
Ihnen wird bereits beim Gedanken an die vollen Kaufhäuser heiß und kalt? Dann hilft vielleicht ein Perspektivwechsel: Nehmen Sie beim Weihnachtsshopping Ihre Sinneseindrücke bewusst wahr und versuchen Sie, die vorweihnachtliche Hektik mit Humor zu bewerten. Überbrücken Sie beispielsweise Wartezeiten an den Kassen damit, ihre Mitmenschen zu beobachten oder achten Sie auf alle Geräusche und Reize, die Sie wahrnehmen, ohne diese sofort negativ zu bewerten. Das entschleunigt und hilft, zu entspannen.

Geben Sie Aufgaben ab
Die ganze Familie kommt an den Feiertagen jedes Jahr zu Ihnen? Schlagen Sie vor, die Treffen abwechselnd zu organisieren. Oder wie wäre es dieses Jahr einfach mal mit einem Besuch im Restaurant? Und wenn Sie doch zu Hause feiern: Verteilen Sie einzelne Aufgaben innerhalb der Familie. Wenn Sie sich um die Hauptspeise kümmern, können die Gäste vielleicht im Gegenzug eine Vorspeise oder ein Dessert mitbringen. Auch Kinder können kleine Aufgaben übernehmen: Die großen Kinder decken zum Beispiel den Tisch, die kleinen schmücken den Baum.

Beschenken Sie sich selbst
In all der Hektik lohnt es, sich selbst immer wieder kleinen Auszeiten zu nehmen. Das können ganz unterschiedliche Momente sein: Gönnen Sie sich eine Tasse Ihres Lieblingstees, machen Sie eine kurze Atemübung, erledigen Sie die Weihnachts-einkäufe gemeinsam mit Menschen, die Sie gerne treffen. Wichtig dabei ist: Tun Sie das, was Ihnen gut tut.

Planen Sie das Fest
Damit der Tannenbaum, die Geschenke und die Lebensmittel nicht alle am 23.Dezember besorgt werden müssen, hilft es, die Feiertage bereits vorab zu planen. Versuchen Sie zum Beispiel mit Hilfe einer Liste den Überblick zu behalten. Dabei macht nicht nur das Abhaken Spaß, manchmal wird einem zudem bewusst, dass man auf die eine oder andere Aufgabe verzichten kann.

Genießen Sie ohne Reue
Beim liebevoll arrangierten Plätzchenteller oder dem Bratwurstduft auf dem Weihnachtsmarkt geht die Selbstkontrolle schon mal einen anderen Weg als der gute Vorsatz, der eigentlich dafür sorgen sollte, dass dieses Jahr alles anders wird. Deshalb: am besten über die Feiertage die Zwischenmahlzeiten reduzieren. Eine einfache Faustregel lautet: drei Mahlzeiten am Tag. Wenn wir auch an Weihnachten Essenspausen einlegen und uns während der Hauptmahlzeiten satt essen, brauchen wir weniger Zwischensnacks in Form von Lebkuchen oder Plätzchen.

Füttern Sie Ihre Nerven
Wer unter Stress steht, greift schnell zu Schokolade. Doch es geht auch mit weniger Hüftgoldpotenzial! Besonders B-Vitamine helfen uns, den Stresspegel unter Kontrolle zu halten. Enthalten sind sie zum Beispiel in einem selbstgemachten Müsli aus Nüssen, Haferflocken, Joghurt und Bananen.

 

Frau beim Weihnachtseinkauf

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